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Der Sage Mittelstandsblog

Worum geht es da eigentlich? Alles über den Mittelstand? Ja, auch. Aber nicht nur. Wir behandeln vor allem Business-nahe Themen in unserem Unternehmensblog.

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Pressemitteilungen

Der Sage Trendindex zeigt eine Trendwende in den Personalabteilungen

28 September 2010

1. Österreichischer Trendindex Personal
Kehrtwende in den Personalabteilungen: Personalbeschaffung steht wieder im Vordergrund

Der Geschäftsbereich HR-Software der Sage GmbH in Österreich und das deutsche Schwesterunternehmen Sage HR Solutions AG haben im Trendindex Personalarbeit das erste Mal auch in Österreich Personalentscheider zur aktuellen Situation und den Zukunftsaussichten personalrelevanter Themen befragt. Beim aktuell vorliegenden Trendindex haben 264 heimische Unternehmen teilgenommen. Der Sage HR Trendindex Personalarbeit wird vergleichbar dem ifo-Geschäftsklimaindex berechnet und berücksichtigt sowohl eine aktuelle Lageeinschätzung als auch die Erwartung an die Zukunft. Die Teilnehmer werden zu insgesamt neun Themengebieten aus dem Personalbereich befragt. Dabei stehen immer drei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl: „Bedeutung sinkt“, „Bedeutung bleibt gleich“ und „Bedeutung steigt“.

Personalbeschaffung steht wieder im Vordergrund

Das wichtigste Ergebnis vorne weg: es zeichnet sich eine Trendwende in den Personalabteilungen ab. Während in den vergangenen zwölf Monaten Umstrukturierungen und Personalfreisetzungen sowie die strikte Überwachung der Personalkosten im Fokus der Personalentscheider standen, nimmt 2010 die Suche nach Talenten in Österreich wieder stark zu. Rund ein Drittel der befragten Personalverantwortlichen (31 Prozent) gab an, dass das Thema „Personalbeschaffung / Recruiting“ in den kommenden Monaten an Bedeutung gewinnen wird. Sogar mehr als ein Drittel der befragten HR-Mitarbeiter gab an, verstärkt Maßnahmen zur Personalentwicklung / Weiterbildung (37 Prozent) anbieten zu wollen, um damit ihre Mitarbeiter in Zeiten wachsender Konjunkturnachfrage an das Unternehmen binden zu können. In dieses Bild passt, dass die Bedeutung des Themas „Personalfreisetzungen“ nur mehr für 7 Prozent der Befragten von Bedeutung ist. Das Thema Personalkostenplanung ist für über 58 Prozent der Befragten eines mit hoher Bedeutung; es nimmt damit die Spitzenposition der wichtigsten Themen ein, noch vor dem Thema der flexiblen  Arbeitszeitsysteme.

Was die zukünftigen Themen der HR-Verantwortlichen betrifft stehen flexible Arbeitszeitsysteme, weiterhin Personalkostenplanung, Personalentwicklung / Weiterbildung und Systeme zur Mitarbeiterbindung im Vordergrund der Überlegungen.

Für den „Trendindex Personalarbeit“ werden die Teilnehmer gebeten, ihre Bewertung über die zukünftige Entwicklung der Personalthemen abzugeben. Dabei stehen immer drei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl: „Bedeutung sinkt“, „Bedeutung bleibt gleich“ und „Bedeutung steigt“. Die Indexwerte ergeben sich von den Antworten „Bedeutung steigt“ abzüglich der Antworten „Bedeutung sinkt“. Die Antworten „Bedeutung bleibt gleich“ werden neutral behandelt.

Suche nach Personal auch in deutschen Personalabteilungen das Top-Thema

Auch in Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild über die aktuelle Wichtigkeit der Personalthemen. Das Thema Personalkostenplanung ist hier ebenso am wichtigsten und Personalfreisetzungen spielen dagegen auch eine untergeordnete Rolle. Die größten Unterschiede in beiden Ländern bei der aktuellen Bedeutung der Personalthemen gibt es bei den Themen Flexibilität in der Arbeitszeit und Arbeitsrecht, denen die österreichischen Personaler eine deutlich höhere Bedeutung zusprechen als ihre deutschen Kollegen. Was die zukünftige Wirtschaftsentwicklung betrifft, sind die deutschen HR-Verantwortlichen deutlich optimistischer als die Österreicher. Fast die Hälfte der befragten Personaler in Deutschland (42 Prozent) sieht die Bedeutung von Personalbeschaffung / Recruiting zukünftig im Steigen begriffen. Das sind gut 12 Prozentpunkte mehr als in Österreich (30 Prozent).

Fachkräftemangel in Österreich verschärft sich

Abschließend wurden in der Studie noch allgemeine Fragen zu Personalthemen gestellt, wobei mehr als 50 Prozent der heimischen HR-Verantwortlichen der Meinung sind, dass es in Zukunft schwieriger wird, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu halten. Die meisten (47 Prozent) werden bei drohendem Fachkräftemangel mehr in die eigene Ausbildung und Bindung von Fachkräften investieren.

Interessant waren auch die Ergebnisse zur Frage, welche Tätigkeit im Personalbereich den höchsten Anteil bezogen auf die dafür benötigte Arbeitszeit hat. Für rund jeden zweiten Personaler sind vor allem administrative Aufgaben am zeitintensivsten,  wie die Umsetzung der monatlichen Lohnabrechnung (54 Prozent) und die Erstellung von Auswertungen und Analysen für Personalbereich und Management (42 Prozent).

Benigna Prochaska, Geschäftsführerin der Sage GmbH in Österreich und verantwortlich für den Bereich HR, sieht angesichts der erstmaligen Umfrage-Ergebnisse für Österreich eine Bestätigung ihrer Einschätzung: „Die verantwortlichen Mitarbeiter in den Personalabteilungen wollen in den kommenden Monaten wieder vermehrt auf die Beschaffung von Personal setzen. Dies kann auch als Indikator dafür gewertet werden, dass viele Unternehmen die zukünftige Entwicklung ihres Unternehmens positiv beurteilen und nun dort weitermachen, wo sie vor der Krise aufgehört haben: Nämlich beim Recruiting von Fachpersonal sowie der Bindung bestehender Know-how-Träger.“

Um die Ergebnisse in Zukunft auch ex-post bewerten zu können, wird Österreich auch weiterhin am quartalsweisen Trendindex teilnehmen. Dann werden  auch hier Vergleiche mit der Vergangenheit und Trendanalysen möglich sein.

Bei Interesse an detaillierteren Studienergebnissen, kontaktieren Sie bitte [email protected].

Über Sage

Die Sage GmbH ist ein Unternehmen der britischen Sage-Gruppe. Diese ist mit rund 13.100 Mitarbeitern und 6,2 Millionen Kunden weltweit der drittgrößte Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Services. Die Sage-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Umsatz von rund 1,640 Milliarden Euro.

Mit über 25 Jahren Erfahrung und über 7.500 Kunden ist Sage einer der Marktführer für betriebswirtschaftliche Software und Services im österreichischen Mittelstand. Das Unternehmen beschäftigt in Österreich etwa 80 Mitarbeiter. Lösungen von Sage sind speziell für die Bedürfnisse lokaler Märkte entwickelt. Sie helfen Kleinunternehmen ebenso wie dem gehobenen Mittelstand dabei, ihr Geschäft erfolgreicher zu führen. Das umfangreiche Portfolio umfasst Lösungen für die Bereiche Warenwirtschaft und Produktion, Finanzbuchhaltung, Geschäftsanalyse, Personalsoftware und Kundenmanagement bis hin zu Spezial- und Branchenlösungen. Ein ausgezeichneter Service rundet das Angebot ab.

Der Bereich Personalsoftware entstand aus der dpw H.R. Software GmbH und hat mehr als 38 Jahre Erfahrung im Personalbereich. Über 60 Spezialisten für HR-Software decken das komplette Produktportfolio für den Personalbereich ab, wobei die Produktentwicklung gänzlich in Österreich erfolgt.