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Pressemitteilungen

Österreichischer Trendindex Personal

15 Februar 2011

Österreichischer Trendindex Personal
Mit Kurzarbeit durch die Krise: jetzt geht es wieder um Mitarbeiterbindung

Wien, 15. Februar 2011 - Der Geschäftsbereich HR-Software der Sage GmbH in Österreich hat wieder Personalentscheider zur aktuellen Situation und den Zukunftsaussichten personalrelevanter Themen befragt. Beim aktuell vorliegenden Trendindex haben 245 heimische Unternehmen teilgenommen. Der Sage HR Trendindex Personalarbeit wird vergleichbar dem ifo-Geschäftsklimaindex berechnet und berücksichtigt sowohl eine aktuelle Lageeinschätzung als auch die Erwartung an die Zukunft.

Der Aufschwung der österreichischen Wirtschaft hält an und das Lob der EU-Kommission, dass Österreich die Krise in Hinsicht auf den Arbeitsmarkt am besten gemeistert habe, ist besonders erfreulich. Die EU-Kommission hatte festgehalten, dass Österreich „den Sturm gut überstanden hätte“ vor allem, weil es als Kriseninstrument die Kurzarbeit forciert habe.
Die Personalabteilungen sehen sich 2011 widersprüchlichen Anforderungen ausge-setzt. So die Ergebnisse des HR-Trendindex, der im November und Dezember 2010 durchgeführt wurde. Neben dem bestehenden Kostendruck wird es für Unternehmen
wichtiger, erfolgskritische Mitarbeiter mit Programmen zur Mitarbeiterbindung und attraktiven Zielvereinbarungssystemen sowie flexiblen Arbeitszeitsystemen ans Unternehmen zu binden.
Damit soll erreicht werden, dass sich Mitarbeiter in höherem Maße mit den Unternehmenszielen identifizieren und durch ihre Arbeit einen wertvollen Beitrag zum gesamten Unternehmenserfolg leisten.
Als kompetenter Anbieter von Softwarelösungen für das Personalmanagement befragte Sage 245 Personalverantwortliche in allen Branchen sowohl zur aktuellen Lage in den Personalabteilungen (LAGEINDEX) als auch zu ihrer Einschätzung der zukünftigen Entwicklung der Personalthemen in den kommenden sechs Monaten (TRENDINDEX).

Personalkostenplanung und Investitionen in das Personal haben 2011 stärkste Bedeutung

Während die HR-Abteilungen aufgrund kontinuierlich anstehenden Personalbudget-planungen nach wie vor dem Thema Personalkostenplanung in der aktuellen Lagebewertung mit 44 Prozent die höchste Bedeutung zusprechen, wird zukünftig der Schwerpunkt wieder auf den strategischen Themen liegen: Der Fokus auf die  Sen-kung der Personalkosten wird zukünftig an Bedeutung verlieren, während die Personalentwicklung und Weiterbildung in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird.

Die Themen Weiterbildung und Mitarbeiterbindung bestehender Mitarbeiter sind mit jeweils 40 Prozent die wichtigsten Herausforderungen des kommenden Jahres, gefolgt vom vielfältigen Themenbereich der Zielvereinbarungen/Beurteilungssysteme mit 34 Prozent. Erst an vierter Stelle der Prioritäten folgt künftig die Personalbeschaffung, annähernd gleich auf mit arbeitsrechtlichen Themen (etwa 28 Prozent).

Die folgende Grafik zeigt den TRENDINDEX Personalarbeit 2010, also die Beurteilung der zukünftigen Entwicklung der einzelnen Personalthemen in den nächsten sechs Monaten in Österreich. Die aktuellen Ergebnisse sind der Umfrage im Juli 2010 gegen-übergestellt. Als wichtigste Themen in den nächsten Monaten werden Maßnahmen zur Sicherung des Personalbestandes identifiziert: Neben dem bestehenden Kostendruck wird es für Unternehmen wichtiger erfolgskritische Mitarbeiter, mit Programmen zur  Mitarbeiterbindung und attraktiven Zielvereinbarungssystemen sowie flexiblen Arbeits-zeitsystemen ans Unternehmen zu binden. Das Thema Personalkostenplanung ran-giert mit 44 Prozent auf Platz eins des Trendindex, gefolgt von flexiblen Arbeitszeitsys-temen (42 Prozent). Das Thema Mitarbeiterbindung steigt mit plus 12 Prozentpunkte neben Zielvereinbarungen/Beurteilungssystemen (plus 9 Prozentpunkte) am stärksten im TRENDINDEX an. Umstrukturierung und Personalfreisetzung werden auch im kommenden Jahr wenig bis keine Bedeutung mehr haben. 

Trendindex

Benigna Prochaska, Geschäftsführerin der Sage GmbH in Österreich und verantwort-lich für den Bereich HR, sieht angesichts der aktuellen Umfrage-Ergebnisse für Öster-reich einen positiven Trend: „Die zunehmende Bedeutung von Mitarbeiterbindung, Wei-terbildung und Zielvereinbarungen/Beurteilungssystemen lässt darauf schließen, dass sich Personalisten trotz vorhandener Kostenorientierung stärker mit der langfristigen Sicherung ihrer wichtigsten Ressource, dem Personal, befassen als zu Zeiten der Wirt-schaftskrise.“

Falls Interesse an detaillierteren Studienergebnissen besteht, kontaktieren Sie bitte [email protected].