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Der Sage Mittelstandsblog

Worum geht es da eigentlich? Alles über den Mittelstand? Ja, auch. Aber nicht nur. Wir behandeln vor allem Business-nahe Themen in unserem Unternehmensblog.

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Pressemitteilungen

Studie Recruitingtrends 2011

27 April 2011

Der Geschäftsbereich HR-Software der Sage GmbH in Österreich hat  im Februar und März sowohl Arbeitnehmer (1000 Personen, Umfrage durchgeführt von GfK), als auch Arbeitgeber (242 Unternehmen) befragt und das Verhalten und die Erwartungen beider Gruppen untersucht. Anhand verschiedener Fragestellungen zum Themenbereich Recruiting ist es gelungen, wertvolle Erkenntnisse und ein besseres Verständnis beider Seiten zu erhalten.


Eine empirische Untersuchung unter Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu Verhalten & Erwartungen, Trends und Medien sowie Bedeutung von Web 2.0

Die wichtigsten Ergebnisse der Befragung sind:

Wechselwilligkeit bei Arbeitnehmern vorhanden, KMU sind größeren Unternehmen gegenüber im Vorteil

Die Mitarbeiter sind dem Arbeitgeber prinzipiell treu, allerdings gibt es signifikante Unterschiede in Sachen Wechselbereitschaft, betreffend Alter der Mitarbeiter und Größe der Unternehmen. So ist für 29 Prozent der Mitarbeiter unter 35 Jahren ein baldiger Jobwechsel reizvoll, ältere sind treuer. Während bei den meisten Unternehmen die Gesamtfluktuation zwischen 0 und 10 Prozent liegt, steigt diese mit der Größe der Unternehmen.

Zufriedenheit mit Stellen-/BewerberInnenangebot

Stellensuchende sind mit dem derzeitigen Angebot am Arbeitsmarkt überwiegend zufrieden. Die größte Unzufriedenheit äußern Arbeiter; 40 Prozent von ihnen geben an, nicht die passende Stelle zu finden. Facharbeiter sind gefragt und so geben 60 Prozent der Befragten an, zufrieden mit den aktuellen Jobangeboten zu sein. Dieses Ergebnis spiegelt sich auf Arbeitgeberseite wider: Der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter ist hochaktuell. 8 von 10 Arbeitgebern sehen Herausforderungen bei der Besetzung von Vakanzen von qualifiziertem Fachpersonal und Experten.

Ergebnisse zur Informationsphase in der Stellensuche

Von beiden Akteuren - Arbeitgeber und Stellensuchenden - werden Empfehlungen als bedeutsam eingestuft, wohingegen soziale und professionelle Netzwerkplattformen (Xing, LinkedIn, Facebook) am seltensten genutzt werden.

Empfehlungen durch Freunde/Bekannte/Verwandte sind für Stellensuchende der wichtigste Informationskanal. An zweiter Stelle rangieren Zeitungen mit 63 Prozent Relevanz für die Befragten. Es folgen AMS, Unternehmenswebsites oder Internetstellenbörsen (z.B. Monster), die von jedem Zweiten als wesentlich erachtet werden. Web 2.0 hat für Bewerber eine geringere Bedeutung, so werden soziale und professionelle Netzwerke mit 45 und 58 Prozent noch als unbedeutend bewertet.

Der direkte Vergleich zeigt, dass Arbeitgeber den möglichen Quellen eine andere Bedeutung beimessen. So werden Internet-Stellenbörsen aus Sicht der Arbeitgeber höher, das AMS niedriger bewertet.

Profile in sozialen und professionellen Netzwerken

Die Nutzung von Netzwerken unterscheidet sich signifikant nach Alter. Sieben von zehn Arbeitnehmern bis 35 Jahren besitzen ein Netzwerkprofil. Eine untergeordnete Rolle spielt dabei Xing (10 Prozent), die Mehrheit ist in Facebook aktiv (65 Prozent). Nur mehr ein Viertel der Arbeitnehmer bis 55 Jahren besitzt ein Profil.

Für Unternehmen sind die Business-Netzwerks Xing und LinkedIn noch von untergeordneter Bedeutung. So nutzt nur etwa eines von zehn Unternehmen die Plattform Xing aktiv zur Kandidatensuche. In Zukunft will sich rund ein Viertel der befragten Unternehmen die Möglichkeiten dieser Plattform nicht entgehen lassen und plant es für Personalmarketing-Maßnahmen oder für Jobinserate einzusetzen. Dennoch wollen sieben von zehn Arbeitgebern professionelle Netzwerke auch in Zukunft nicht nutzen.

Online-Bewerbungen

Die Akzeptanz von Online-Bewerbungen korreliert mit dem Alter: So lehnen 2 von 10 Arbeitnehmern bis 35 Jahre eine Online-Bewerbung ab, bei der Gruppe bis 55 Jahre sind es bereits 3 von 10 und bei den älteren Arbeitnehmern kommt es für 6 von 10 nicht in Frage eine Bewerbung online einzugeben.

Die Akzeptanz einer etwas längeren Eingabedauer bei der Angabe der Bewerbungsdaten ist bei den Bewerbern höher, als von Unternehmen vermutet.

Feedback zu Bewerbungen

Bei der Feedback-Kultur gehen die Meinungen der beteiligten Akteure auseinander, so sind 40 Prozent der Arbeitnehmer mit den Rückmeldungen, die sie auf Ihre Bewerbungen erhalten nicht zufrieden. Jedoch nur 2 von 10 Arbeitgebern sehen Verbesserungsbedarf bei ihrem Feedback auf Bewerbungen.

 Benigna Prochaska, Geschäftsführerin der Sage GmbH in Österreich und verantwortlich für den Bereich HR, zieht aus der Recruiting Studie einige interessante Schlussfolgerungen: „Gerade was die Stellensuche, Online Bewerbungen und soziale Netzwerke betrifft, klafft noch eine teils große Lücke zwischen den Einstellungen und Erwartungen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wir von Sage haben es uns zur Aufgabe gemacht, mit unserer Web 2.0-HR-Software diese Lücke zu schließen und auch den Personalisten konkret die Nutzungsmöglichkeiten der neuen Technologien und deren Vorteile erkennen zu lassen.“

Falls Interesse an detaillierteren Studienergebnissen besteht, kontaktieren Sie bitte [email protected].