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Der Sage Mittelstandsblog

Worum geht es da eigentlich? Alles über den Mittelstand? Ja, auch. Aber nicht nur. Wir behandeln vor allem Business-nahe Themen in unserem Unternehmensblog.

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Pressemitteilungen

Der globale Sage Business Index

27 Oktober 2011

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Wie beurteilen heimische KMUs ihre aktuelle Situation und ihre Zukunftsaussichten? Wie sieht die Lage in Österreich im Vergleich mit anderen Volkswirtschaften aus?

Wien, 27. Oktober 2011 - Die Sage-Gruppe, mit rund 13.400 Mitarbeitern und 6,3 Millionen Kunden weltweit der drittgrößte Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Services erhebt regelmäßig unter ihren weltweiten Kunden die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Zukunftsaussichten. Die Ergebnisse geben einen interessanten Einblick in die Situation der österreichischen KMUs und lassen spannende Vergleiche mit den Unternehmen in anderen Ländern zu.

Beim aktuell vorliegenden Business Index haben Entscheider aus 332 heimischen Unternehmen quer durch alle Branchen teilgenommen. Die wichtigsten Themenbereiche waren: die Erwartungshaltung für das eigene Unternehmen; die Einschätzung der österreichischen Wirtschaft und auch der Weltwirtschaft; die Beurteilung der Wirtschaftspolitik; die positiven und negativen Aspekte des Wirtschaftens in Österreich und die wichtigsten Herausforderungen, vor denen heimische mittelständische Unternehmen stehen.

Österreichs KMUs sind am positivsten

Ein sehr interessantes Ergebnis zeigt gleich die erste Frage nach der Einschätzung der wirtschaftlichen Situation für die nächsten sechs Monate. Während die österreichischen Unternehmer ihre eigene Lage recht positiv einschätzen, sind sie, was die österreichische Wirtschaft betrifft, nicht mehr ganz so positiv und schätzen das weltwirtschaftliche Umfeld sogar ziemlich negativ ein. Was die gesamteuropäische Sicht betrifft, sind die heimischen Unternehmen trotzdem gemeinsam mit den Deutschen am positivsten eingestellt, was die österreichische Wirtschaft betrifft. Es hat den Eindruck, als ob die aktuelle Krise eine Staatenkrise ist, aber (noch) kein Thema der mittelständischen Wirtschaft.

Bei der Frage nach den positiven Parametern im österreichischen Wirtschaftsleben sind die Themenbereiche Unternehmenskultur und Unternehmergeist mit 47%, daneben das Vorhandensein von gut ausgebildeten Arbeitskräften mit 45% und weiter der gute Zugang zu internationalen Märkten mit 33% die häufigsten Nennungen.

Keine große Überraschung ist auf der anderen Seite das Ergebnis der Frage nach den größten Hindernissen und Ärgernissen im österreichischen Wirtschaftsleben.

Hier stehen die überbordende staatliche Bürokratie und behindernde Wirtschaftsgesetzgebung, neben Unternehmenssteuern und die schlechte Performance der Regierung im Umgang mit den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen im Vordergrund.

Niederschmetternd für unsere politischen Entscheidungsträger ist das Ergebnis nach der Frage, ob die heimischen Unternehmer der Meinung sind, von der Regierung ausreichend Unterstützung zu erfahren. Genau 75% beantworten diese Frage mit einem klaren Nein!

Die wirtschaftlichen Herausforderungen – gestern und morgen

Der nächste Fragenblock beschäftigte sich mit den wirtschaftlichen Herausforderungen des letzten halben Jahres und mit denjenigen, die heimische Unternehmen für die nahe Zukunft erwarten.

Die bedeutsamsten wirtschaftlichen Herausforderungen der letzten sechs Monate für heimische Unternehmer waren die gestiegenen Kosten für Energie, Treibstoff und Rohmaterialien, das Umsatzniveau der Vergangenheit zu halten bzw. auszubauen, und Neukunden zu gewinnen und neue Märkte zu adressieren.

Für die nächsten sechs Monate erwarten die österreichischen Unternehmen die gleichen Themen; nur in anderer Rangreihung: dem Halten des Umsatzes mit 46% folgt die Neukundengewinnung bzw. der Ausbau neuer Märkte (45%), während an dritter Stelle mit 42% nun die befürchtete Kostensteigerung bei Energie, Treibstoff und Rohmaterialien steht.

Den Abschluss des Fragenkatalogs nach den wirtschaftlichen Themen bildete die Frage nach den Investitionsvorhaben.

Fast die Hälfte der befragten Unternehmen wollen in naher Zukunft in Vertrieb und Marketing investieren (46%); gefolgt von Plänen neue Märkte zu adressieren (39%) und neue und innovative Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen (37%).

Der internationale Vergleich – Österreich und der Rest der Welt

Die pessimistischsten Länder die eigene Wirtschaft betreffend sind UK und die USA, während Deutschland und Spanien am wenigsten pessimistisch bzgl. der Weltwirtschaft sind. Ganz allgemein lässt sich erkennen, dass trotz Krise in der Eurozone, der US-amerikanischen Schuldenthematik und der Turbulenzen auf den Aktienmärkten, die mittelständischen Unternehmen den Kopf nicht in den Sand stecken.

Während Kanada das meiste Vertrauen in die eigene Wirtschaft hat, sind in Europa vor allem UK und Spanien vom Niedergang der Weltwirtschaft betroffen. Deutschland und Österreich hingegen sind die europäischen Spitzenreiter, was den Optimismus bzgl. der lokalen Wirtschaft betrifft.

Über 2/3 aller befragten Unternehmen gaben an, dass ihre Umsätze in den letzten sechs Monaten gewachsen oder zumindest gleich geblieben sind, wobei Österreich mit 46% nach Malaysia/Singapur mit 54% einer der weltweiten Spitzenreiter ist, was Umsatzsteigerungen betrifft.

Bis auf die USA leiden alle Länder unter der staatlichen Bürokratie und den Steuergesetzen; in UK sind es Gesundheits- und Sicherheitsthemen und in Südafrika z.B. Arbeitsgesetze, die die meisten Probleme bereiten.

Der Sage Business Index zeigt, dass in allen Ländern die primären Wünsche der Unternehmen an ihre Regierungen sind: die Bürokratie abzubauen, Steuern und die Staatsschulden zu reduzieren und in Aus- und Weiterbildung der Arbeitskräfte zu investieren.

Benigna Prochaska, Geschäftsführerin von Sage und für den Bereich HR-Lösungen verantwortlich sieht sich durch die Ergebnisse des Business Index bestätigt: „Auch wir sehen bei unseren Kunden eine durchaus positive Grundstimmung; auch wenn mir bewusst ist, dass unsere Ergebnisse durchaus im Widerspruch zu überwiegend negativen Berichterstattung in fast allen Medien sind.“

Für ihren Kollegen Christian Büll, der als Geschäftsführer dem Bereich Mittelstand vorsteht, treffen viele Ergebnisse der Studie auch seine Einschätzung: „Vor allem die Ergebnisse bezüglich der Investitionsvorhaben bei den KMUs freuen mich; da wir mit unseren Lösungen genau diese Themen ansprechen und wir unseren Kunden wertvolle Werkzeuge in die Hände geben und sie damit auf ihrem Weg in neue Märkte unterstützen.“

Falls Interesse an detaillierteren Studienergebnissen besteht, kontaktieren Sie bitte [email protected]

Über Sage

Die Sage GmbH ist ein Unternehmen der britischen Sage-Gruppe. Diese ist mit rund 13.600 Mitarbeitern und mehr als 6 Millionen Kunden weltweit der drittgrößte Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Services. Die Sage-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Umsatz von rund 1,650 Milliarden Euro.

Mit über 25 Jahren Erfahrung und über 7.500 Kunden ist Sage einer der Marktführer für betriebswirtschaftliche Software und Services im österreichischen Mittelstand. Das Unternehmen beschäftigt in Österreich etwa 80 Mitarbeiter. Lösungen von Sage sind speziell für die Bedürfnisse lokaler Märkte entwickelt. Sie helfen Kleinunternehmen ebenso wie dem gehobenen Mittelstand dabei, ihr Geschäft erfolgreicher zu führen. Das umfangreiche Portfolio umfasst Lösungen für die Bereiche Warenwirtschaft und Produktion, Finanzbuchhaltung, Geschäftsanalyse, Personalsoftware und Kundenmanagement bis hin zu Spezial- und Branchenlösungen. Ein ausgezeichneter Service rundet das Angebot ab.