So erreichen Sie uns

Sage GmbH
Stella-Klein-Löw-Weg 15 
1020 Wien
Tel.: +43 (0) 1 277 04
Fax: +43 (0) 1 277 04 DW 500
E-Mail: [email protected]


Sie möchten mit uns Kontakt aufnehmen?

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie weitere Informationen zu unseren Produkten? Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

Zum Kontaktformular


Der Sage Mittelstandsblog

Worum geht es da eigentlich? Alles über den Mittelstand? Ja, auch. Aber nicht nur. Wir behandeln vor allem Business-nahe Themen in unserem Unternehmensblog.

Zum Sage Mittelstandsblog


Pressemitteilungen

Sage Business Index 2014

27 November 2014

Laut einer von der Sage Group Plc veröffentlichten Umfrage, die im Juli und August weltweit durchgeführt wurde, erwarten zahlreiche mittelständische Unternehmen einen Anstieg ihres Umsatzes und ihrer Mitarbeiterzahl in den nächsten zwölf Monaten. Im jährlich veröffentlichten Sage Business Index werden knapp 14.000 kleine und mittelständische Unternehmen in weltweit 18 Ländern befragt.


Zum ersten Mal in vier Jahren sind Unternehmen weltweit eher optimistisch als pessimistisch. Die Punkte in allen drei untersuchten Themenbereichen (betreffend die eigenen Aussichten, die Wirtschaft im eigenen Land und die Weltwirtschaft) sind über 50 gestiegen.

Optimismus
Unternehmen in Österreich sind im Hinblick auf ihre eigenen Aussichten optimistischer denn je: Seit 2013 ist der Optimismusindex um 3,57 auf 61,66 Punkte gestiegen. Sie sind außerdem etwas optimistischer im Hinblick auf die österreichische Wirtschaft: Hier stieg der Index um 0,42 auf 48,52 Punkte. Dieser Wert liegt jedoch 3,11 Punkte unter dem weltweiten Durchschnitt. Auch das Vertrauen in die Weltwirtschaft bleibt geringer, trotz eines leichten Anstiegs um 0,36. Der Wert liegt nun bei 47,01, im Vergleich zu 51,68 im weltweiten Durchschnitt.

Diese Entwicklung kann auch Benigna Prochaska, Geschäftsführerin von Sage in Österreich bestätigen: „Trotz globaler und europäischen Unsicherheitsfaktoren sehen wir auch bei den Kunden eine positive Grundstimmung. Die österreichischen Unternehmen entwickeln  sich kontinuierlich weiter und investieren in die Optimierung der internen Prozesse. Vor allem gilt es den Abstand zum Mitbewerb mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern zu sichern und weiter auszubauen. Die Rekrutierung, Entwicklung und Bildung von qualifizierten Mitarbeitern ist ein Schlüsselthema der Unternehmen,  das wir mit unserer Talent Management Lösung Sage HR Online unterstützen.“
Europaweit sind die Länder bezüglich der Aussichten für die europäische Wirtschaft gespalten. Unternehmen in Irland und Spanien sind am optimistischsten mit Werten von 56,40 und 54,14. Großbritannien, Deutschland und Polen sind alle eher optimistisch als pessimistisch. In Österreich, der Schweiz und Portugal ist die Situation jedoch umgekehrt: In diesen Ländern liegt der Index unter 50 Punkten. Von allen befragten Ländern ist Frankreich mit 44,08 Punkten im Hinblick auf die Wirtschaftslage Europas am pessimistischsten.
 

Wachstumsprognosen           
Trotz des Pessimismus gegenüber der nationalen, der europäischen und der weltweiten Wirtschaft planen die meisten österreichischen Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten ein Wachstum. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (55 %) geht davon aus, dass ihr Umsatz im nächsten Jahr steigen wird. Nur 17 % gehen von einem Umsatzrückgang aus. Ebenso sagt fast die Hälfte der Unternehmen, dass ihre Mitarbeiteranzahl in den nächsten zwölf Monaten ansteigen wird und zwar um einen durchschnittlichen Wert von 1,2. Nur 18 % geben an, die Anzahl an Mitarbeiter reduzieren zu wollen.

Haltung gegenüber Risiken

Auch die Haltung der Unternehmen gegenüber Risiken verändert sich anscheinend. Mehr als zwei Fünftel der Entscheidungsträger in den Unternehmen (41 %) beschrieben sich selbst als risikofreudig, im Vergleich zu nur 33 % im Jahr 2013.

Export

Am optimistischsten waren die Unternehmen, die nicht nur im eigenen Land tätig sind.

Mehr als zwei Drittel der österreichischen Unternehmen (70 %) gibt an, auch im Ausland tätig zu sein und dass Exporte durchschnittlich 25 % ihres Umsatzes ausmachen. Tatsächlich bezeichnen Exporteure das letzte Jahr als gut; 36 % sehen einen Anstieg im Exportniveau, nur 10 % einen Rückgang. Außerdem erwarten zwei Fünftel dieser Unternehmen (40 %) für das nächste Jahr einen Anstieg des Exportumsatzes um durchschnittlich 0,7 %.
Etliche Unternehmen haben jedoch nicht den Eindruck, dass ihre ehrgeizigen Pläne zur Steigerung des Exports Unterstützung finden. Nur 13 % sagen, sie erhalten die notwendige Unterstützung von der Regierung; 27 % sagen, die Regierung solle primär mehr finanzielle Anreize bieten.

Zusammenfassung globaler Eckdaten

  • Der Optimismus der Unternehmen in Bezug auf ihre positive Entwicklung stieg um 2,13 auf 64,14 Punkte, der Optimismus im Hinblick auf die Wirtschaft des eigenen Landes um 2,78 auf 51,63 Punkte und im Hinblick auf die Weltwirtschaft um 3,08 auf 51,68 Punkte.
  • 58 % der Unternehmer sagen für den Umsatz ihres Unternehmens im nächsten Jahr ein Wachstum von durchschnittlich 2,5 % voraus, nur 21 % gehen von einem Umsatzrückgang aus.
  • 43 % der Unternehmer sagen, die Anzahl ihrer Mitarbeiter nimmt in den nächsten zwölf Monaten zu, nur 9 % gehen von einem Rückgang der Mitarbeiterzahl aus.
  • Fast die Hälfte (49 %) der Entscheidungsträger in Unternehmen beschrieben sich als risikofreudig, nur 31 % beschrieben sich als nicht risikofreudig (zum Vergleich: im Jahr 2013 waren dies 47 % bzw. 32 %).
  • 41 % der Befragten sind auch im Ausland geschäftlich tätig. Diese Exporteure gehen davon aus, dass die Exporte durchschnittlich 20 % ihres Umsatzes ausmachen.
  • Im letzten Jahr gaben 40 % der Exporteure an, ihre Exporte seien gestiegen, nur 11 % sagten, sie seien zurückgegangen.
  • 54 % der Exporteure erwarten für das nächste Jahr einen Anstieg des mit Exporten erzielten Umsatzes von durchschnittlich 3,2 %.
  • Nur 12 % der Unternehmen sagen, sie erhalten von der Regierung die für die Steigerung ihrer Exporte benötigte Unterstützung. Als die größten Hindernisse für diese Steigerung gelten die Logistikkosten (30 %) und das Ausmaß der Konkurrenz auf internationalen Märkten (25 %).
  • Nahezu ein Drittel der Unternehmen (29 %) sind der Meinung, zur Unterstützung der Steigerung ihrer Exporte sollte die Regierung vor allem höhere finanzielle Anreize bieten.
  • 23 % der Entscheidungsträger sind der Ansicht, das größte Hindernis für das Unternehmenswachstum seien das Ausmaß der von der Regierung vorgeschriebenen Bürokratie und die zahlreichen Gesetze, während 16 % als Hindernis Steuersätze und Steuervergünstigungen und 11 % den Umgang ihrer Regierung mit Wirtschaftsproblemen nannten.
  • Fast ein Viertel der Unternehmen (23 %) sind der Ansicht, die Regierung solle zur Unterstützung der Unternehmen das Ausmaß der Bürokratie reduzieren, mehr als ein Fünftel (21 %) wünschen sich eine Senkung der Unternehmenssteuern.

Fakten zu Studie: Im Rahmen des Sage Business Index 2014 hat Sage zwischen dem 9. Juli und dem 29. August 2014 13.710 Entscheidungsträger kleiner und mittelständischer Unternehmen in 18 Ländern befragt. Die Untersuchungen erfolgten gemäß ähnlicher in den Jahren 2011, 2012 und 2013 durchgeführter Studien. Alle Daten stehen auf Anfrage zur Verfügung.

Über Sage 
Die Sage Gruppe ist ein führender Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software für kleine und mittlere Unternehmen auf der ganzen Welt. Gegründet im Jahr 1981 hat Sage heute über 6 Millionen Kunden und mehr als 12.700 Mitarbeiter in 24 Ländern. Seit mehr als 30 Jahren geben wir unseren Kunden das Plus an Freiheit, mit dem sie erfolgreich sein können. Weil jedes Unternehmen anders ist, bieten wir Produkte und Services, die unterschiedlichste Bedürfnisse abdecken, einfach und komfortabel zu bedienen sowie sicher und effizient sind.
Mit über 30 Jahren Erfahrung und über 7.500 Kunden ist Sage einer der Marktführer für betriebswirtschaftliche Software und Services im österreichischen Mittelstand. Das Unternehmen beschäftigt in Österreich etwa 80 Mitarbeiter. Das umfangreiche Portfolio umfasst Lösungen für die Bereiche Warenwirtschaft und Produktion, Finanzbuchhaltung, Geschäftsanalyse, Personalsoftware und Kundenmanagement bis hin zu Spezial- und Branchenlösungen. Ein ausgezeichneter Service rundet das Angebot ab.