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Pressemitteilungen

Sage präsentiert Ethik des Programmcodes für die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz im Geschäftseinsatz

16 August 2017

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Die ethischen Prinzipien dienen als Richtschnur, wie ethische und verantwortliche künstliche Intelligenz für Geschäftsanwendungen geschaffen werden kann

Wien, 16. August 2017 – Sage, der Markt- und Technologieführer für Cloud-basierte Buchhaltungs-, Lohnabrechnungs- und Bezahlsysteme, hat die Technik-Community dazu aufgerufen, Verantwortung für die ethische Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) für Unternehmen zu übernehmen. Sage hebt mit „The Ethics of Code: Deve-loping AI for Business with Five Core Principles“ eine Reihe von Werten hervor, an denen sich die Entwicklerinnen und Entwickler an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution orientieren sollten.

Die Ethik des Programmcodes von Sage ist in der Zeit entstanden, in der Sage seine eige-nen Programme für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz entwickelte. Ziel der An-wendungen ist es, den administrativen Aufwand für Finanzen – vom Startup bis zum Groß-konzern – zu reduzieren.

Kriti Sharma, Vice President für Bots und KI bei Sage, erklärt: „Chatbots und KI-Anwendungen zu entwickeln, die unsere Kunden unterstützen, das ist der einfache Teil. Die weitergehenden großen Fragen aber ergeben sich aus der zunehmenden Präsenz von KI. Sie sind vielfältig und werden immer aktueller. Daher orientieren wir uns bei der KI-Entwicklung an einem Werte-Kanon, der als Orientierung bei der KI-Entwicklung dient. Er hilft uns zu gewährleisten, dass unsere Produkte sicher sind und ethischen Kriterien entspre-chen.“

„Unsere Ethik des Programmcodes wurde zum Schutz der Anwender konzipiert und soll ge-währleisten, dass Technik-Giganten wie Sage Künstliche Intelligenz entwickeln, die unge-fährlich und sicher ist, sich dem Anwendungsfall anpasst sowie integrierend ist und so die Vielfalt der Anwender spiegelt, die sie nutzen. Als führendes Unternehmen bei der Entwick-lung von KI im Unternehmensumfeld möchten wir andere dazu aufrufen – Großkonzerne, kleine Unternehmen, aber auch Hacker – diese Prinzipien bei der Entwicklung und Bereit-stellung ihrer eigenen KI-Anwendungen im Kopf zu behalten.“

„The Ethics of Code: Developing AI for Business with Five Core Principles“
Hier geht’s zur vollständigen Version

  1. KI sollte die Diversität der Anwender widerspiegeln, die KI nutzen
    Sowohl die Wirtschaft als auch die Community muss effektive Mechanismen entwi-ckeln, um Vorurteile und negative Tendenzen aus den Daten, von denen KI lernt, herauszufiltern – um sicherzustellen, dass die KI-Anwendung keine Stereotypen ze-mentiert.
  2. KI muss verantwortlich zu machen sein – genauso wie die Nutzer
    Anwender stellen eine Beziehung zu KI-Anwendungen her und vertrauen ihnen be-reits nach ein paar relevanten Interaktionen. Mit dem Vertrauen kommt auch die Ver-antwortung. Daher muss man KI für ihre Handlungen und Entscheidungen zur Re-chenschaft ziehen können, genau wie Menschen. Die Technik darf nicht so intelligent werden, dass sie sich der Verantwortung entziehen kann. Dieses Verhalten akzeptie-ren wir schließlich auch nicht in anderen Bereichen, in denen es um Expertenwissen geht. Die Technik darf keine Ausnahme darstellen.
  3. KI-Leistungen honorieren
    Lernt ein KI-System von schlechten Beispielen, könnte das zu unangemessenem Verhalten führen. Wir sollten uns in Erinnerung rufen, dass die meisten heutigen KI-Anwendungen keine Wahrnehmung dafür haben, was sie uns mitteilen. Das „Be-wusstsein“ wird sich allein durch allgemeines Zuhören und Lernen entwickeln. Ein Ansatz dafür ist die Entwicklung eines Belohnungssystems für das KI-Training. Maßnahmen für das Reinforcement-Lernen (Lernen durch Bestärken) sollten nicht nur darauf basieren, was KI-Anwendungen oder Roboter tun, um ein Ergebnis zu er-zielen, sondern auch darauf, wie sie sich an menschlichen Werten ausrichten, um bestimmte Resultate zu erzielen.
  4. KI sollte für Chancengleichheit sorgen
    Sprachtechnologie und Social Bots eröffnen neue Möglichkeiten der Teilhabe, be-sonders für Menschen, die durch Sehprobleme, Legasthenie oder eingeschränkte Bewegungsfähigkeiten gehandikapt sind. Die Community für Business-Technologie muss die Entwicklung neuer Technologien vorantreiben, die der Chancengleichheit und der Vergrößerung des Talentpools dienen.
  5. KI wird Vieles ersetzen, aber sie muss auch Neues schaffen
    Durch die automatisierte Erledigung von Aufgaben durch Roboter werden sich neue Möglichkeiten eröffnen. An diese neuen Chancen müssen Menschen herangeführt und dafür ausgebildet werden. Wenn Unternehmen und KI zusammenarbeiten, kön-nen sich Menschen stärker auf das konzentrieren, worin sie gut sind: Beziehungen aufbauen und Kunden betreuen.
Rainer Downar, Executive Vice President von Sage, sagt dazu: „Mit der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz bieten sich großartige neue Möglichkeiten. Damit einher geht aber auch eine große Verantwortung. Sage möchte mit seiner Ethik des Programmcodes und seinen Leitlinien ein Zeichen für eine verantwortungsvolle Entwicklung setzen. Der Umgang mit KI muss im Einklang mit ethischen Werten stehen. Wir von Sage sind davon überzeugt, dass das die Basis für eine starke Partnerschaft zwischen KI und Mensch ist.“

Mit gutem Beispiel vorangehen
Sage ist durch die Einführung seines Chatbots namens Pegg der Vorreiter für den revolutio-nären Wandel in der Buchhaltung.

Entwickelt wurde Pegg mit dem Ziel, Unternehmen administrative Routine-Aufgaben abzu-nehmen, also solche Tätigkeiten, die sie davon abhalten, sich auf wichtige Aufgaben zu kon-zentrieren. Pegg geht dabei zu 100 Prozent konform mit den KI-Leitlinien von Sage. Der Chatbot fungiert als smarter Assistent für kleine Unternehmen und erlaubt dem Nutzer, Aus-gaben zu erfassen und seine Finanzen über beliebte Messaging-Dienste wie den Facebook Messenger oder Slack zu verwalten. Ein Jahr seit seiner öffentlichen Vorstellung zählt Pegg heute bereits zehntausende Nutzer in über 135 Ländern weltweit.