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Der Sage Mittelstandsblog

Worum geht es da eigentlich? Alles über den Mittelstand? Ja, auch. Aber nicht nur. Wir behandeln vor allem Business-nahe Themen in unserem Unternehmensblog.

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Studien und Trends

Sage Business Index 2013

18 Oktober 2013

Gemäß einer heute von Sage veröffentlichten Studie kehrt der globale Konjunkturoptimismus zurück. Im Rahmen seines jährlichen Geschäftsindex hat Sage mehr als 11.000 kleine und mittlere Unternehmen in 17 Ländern weltweit befragt  und herausgefunden, dass die Unternehmen heute zuversichtlicher sind, als in den letzten drei Jahren. In Österreich nahmen 240 Unternehmen an der Studie teil.

Alle in diesem Jahr aufgezeichneten weltweiten Ergebnisse übertrafen die Zahlen seit Einführung des Business Index im Februar 2011, was auf eine schnelle Erholung des Konjunkturoptimismus nach dem Tiefpunkt der weltweiten Wirtschaftskrise schließen lässt.

Diese Entwicklung kann  auch Benigna Prochaska, Geschäftsführerin von Sage in Österreich bestätigen: „Die positive Grundstimmung am Markt spiegelt sich auch in unserer Auftragslage wieder. Wir bemerken seit geraumer Zeit eine gesteigerte Nachfrage nach unseren Lösungen. Unternehmen haben die Optimierung der internen Prozesse abgeschlossen und investieren wieder in HR-Software. Der Fachkräftemangel ist immer noch ein beherrschendes Thema und stellt die heimischen Unternehmen, was die Rekrutierung und Bindung von qualifizierten Mitarbeitern betrifft, vor große Herausforderungen.“

Österreichs Unternehmen haben mehr Vertrauen, sind aber risikoscheu

In Österreich ist das Vertrauenskonto der Unternehmen im Hinblick auf ihre eigenen Zukunftsaussichten um 3,51 Punkte angewachsen und liegt nun bei  58,09. Das Vertrauen in die österreichische Wirtschaft steigt ebenfalls. Im Vergleich zum Jahr 2012 mit 45,30 Punkten sind die Werte 2013 auf 48,10 gestiegen. Und mittlerweile ist auch das Vertrauen in die weltweite Wirtschaft von 41,48 im Jahr 2012 auf aktuell 46,65 angestiegen, bleibt damit jedoch unter dem globalen Durchschnitt von 48,60.

Trotz steigendem Optimismus bezüglich ihrer Geschäftsaussichten bezeichnen sich fast die Hälfte (48 %) aller österreichischen Unternehmer als risikoscheu (Infographic-Riskobereitschaft) . Von allen untersuchten Ländern ist Österreich damit das Land, in dem Unternehmer am wenigsten bereit sind, Risiken einzugehen. Nur 33 % aller österreichischen Geschäftsführer bezeichneten sich als Risikoträger verglichen mit dem weltweiten Durchschnitt von 47 %.

Neukundengewinnung und Bürokratieabbau größte Herausforderungen

Ein Fünftel der österreichischen Unternehmen (21 %) sehen die Gewinnung von Neukunden als ihre oberste Priorität, während die größte Herausforderung in der Rekrutierung und Bindung geeigneter Mitarbeiter bestehe (19 %). Zu viel Bürokratie und rechtliche Hürden (27 %), Steuerprobleme (24 %) und der Umgang der Regierung mit wirtschaftlichen Herausforderungen (12 %) werden für Unternehmen in Österreich als größte Schwierigkeiten angesehen.

Heimische Unternehmen sehen mangelnde Unterstützung und Förderungsproblematik

Trotz gesteigertem Optimismus sind die meisten österreichischen Unternehmen der Ansicht, dass Banken und Regierungen der Entwicklung hinterherhinken und das intensivierte Unternehmervertrauen nicht entsprechend nutzen. Mehr als die Hälfte (63 %) der Unternehmen in Österreich sind sich darin einig, dass Banken sich nicht ausreichend dafür engagieren, kleinen Unternehmen finanzielle Unterstützung zu gewähren. Ein ähnlich hoher Anteil (58 %) meint, dass Regierungen in punkto Kreditvergaben mehr Druck auf Banken ausüben müssen.

Trotz des Wunsches nach größerer finanzieller Unterstützung durch Banken und Regierung sind weniger als die Hälfte aller Unternehmen der Meinung, dass kleine Unternehmen alternative Finanzierungsquellen in Betracht ziehen sollten (46 % verglichen mit 57 % weltweit). Während jedoch 41 % der Kleinunternehmen eine positive Einstellung zu Peer-to-Peer-Finanzierung und Crowdfunding haben, sind nur knapp über ein Fünftel (22 %) der Ansicht, dass dies eine gute Alternative zur Finanzierung durch Banken und andere traditionelle Kreditgeber ist. Ein Viertel der Befragten (24 %) ist nicht ausreichend über dieses Thema informiert, würde diese Möglichkeiten jedoch in Betracht ziehen.

ZUSAMMENFASSUNG GLOBALER ECKDATEN

Das globale Vertrauen ist laut Geschäftsindex im Vergleich zu bisherigen Aufzeichnungen auf einem Höchststand. Der unternehmerische Optimismus hinsichtlich eigener Geschäftsaussichten stieg verglichen mit 2012 um 5,5 Punkte.

Britische Unternehmen sind vermehrt zuversichtlich was ihre eigenen Perspektiven angeht (gestiegen auf 62,55 gegenüber 58,46 im Jahr 2012). Der Konjunkturoptimismus ist in Großbritannien außerdem größer als in den restlichen Ländern des Euroraums, einschließlich Frankreich, Portugal, Spanien und selbst Deutschland.

47 % der Geschäftsführer bezeichnen sich selbst als „Risikoträger“. 73 % gaben an, das Eingehen von Risiken sei für ein erfolgreiches Wirtschaften unerlässlich.

In Brasilien sind Entscheidungsträger der Unternehmen eher bereit, für den Erfolg ihres Unternehmens Risiken einzugehen. Mit 56 % bezeichnete sich über die Hälfte der Befragten in Brasilien als Risikoträger – mehr als in jedem anderen Markt und doppelt so viele als die Befragten, die sich als risikoscheu bezeichneten (24 %).

Britische Unternehmen bezeichneten sich vermehrt als risikoscheu (39 % verglichen mit 32 % weltweit). Österreicher sind am wenigsten bereit, Risiken einzugehen. Fast 48 % behaupteten, risikoscheu zu sein.

57 % der kleinen Unternehmen sind sich einig, auf alternative Finanzierungsquellen zurückgreifen zu müssen. Nur 42 % haben eine positive Einstellung zur Peer-to-Peer-Finanzierung.

Laut 69 % der Geschäftsführer ermöglichen Banken kleinen Unternehmen Finanzierungen nicht in ausreichendem Umfang.

Regierungen müssen sich mehr dafür einsetzen, kleine Unternehmen zu unterstützen. 63 % stimmen dafür, dass sie bezüglich Kreditvergaben auf Banken größeren Druck ausüben sollten.

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