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News

Diese fünf Innovationen sollten Unternehmen kennen

Technologie-Trends 2017

11 Januar 2017

Root D4/Frankfurt am Main, 11. Januar 2017 – Sage, einer der weltweit führenden Anbieter für Cloud-basierte Business-Software, prognostiziert, dass Chatbots, Schwarmintelligenz (collective intelligence) und Blockchain zu den wichtigen technologischen Trends gehören. Klaus-Michael Vogelberg, Chief Technology Officer bei Sage, spricht über die fünf wichtigsten Trends, die Einfluss darauf nehmen, wie kleine und mittelgrosse Unternehmen im Jahr 2017 ihr Geschäft betreiben.

„Fast jedes Unternehmen – ob gross oder klein – basiert heute auf Geschäftsmodellen, die mehr oder weniger stark von neuen Technologie-Trends abhängig sind oder durch diese überhaupt erst ermöglicht werden“, sagt Klaus-Michael Vogelberg, Chief Technology Officer beim Softwareanbieter Sage. Heutige Unternehmer sollten darum nach den Potenzialen Ausschau halten, die diese technologischen Entwicklungen für ihr Geschäft bringen können. Vogelberg nennt fünf wichtige Trends, die 2017 und darüber hinaus für die Arbeitsweise von Unternehmerinnen und Unternehmern einen entscheidenden Unterschied machen werden. 

Trend 1: Chatbots und autonome Anwenderschnittstellen 
Autonome Schnittstellen wie Chatbots und digitale Agenten werden immer häufiger die Interaktion von Benutzern mit ihren elektronischen Geräten und deren Benutzeroberflächen prägen sowie von Unternehmen für die Steuerung ihres Geschäfts eingesetzt werden. Diese Schnittstellen werden einen tiefgreifenden Wandel in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine herbeiführen. Nutzer werden beginnen, mit ihren Systemen zu chatten, zu reden oder durch Gesten mit Händen, Kopf oder Augen die Computer zu bedienen. Das Benutzererlebnis wird damit deutlich komfortabler, denn diese Systeme werden autonom arbeiten und hinzulernen. Dadurch wird die Software auch ohne Eingriffe des Anwenders bestimmte Aufgaben erledigen können oder gewisse Fragen nur einmal stellen und die erhaltenen Informationen auch bei künftigen Aktivitäten anwenden.

Wie das funktioniert, hatte Sage bereits im Juni 2016 mit dem ersten Chatbot für die Finanzbuchhaltung namens PeggTM gezeigt: Pegg fungiert als intelligenter Assistent, mit dem Anwender ihre Ausgaben und Einnahmen durch Messaging-Apps wie den Facebook Messenger oder Slack verwalten und kontrollieren können. Pegg blendet für den Anwender die Komplexität der Finanzbuchhaltung aus und versetzt gerade die jüngere Unternehmergeneration, die sich nicht um lästige Buchhaltungsaufgaben kümmern möchte, in die Lage, ihre Finanzen durch Konversation mit dem Chatbot zu managen. Dadurch werden Vorgänge wie die Erfassung von Reisekosten oder Spesenquittungen so einfach, als würde man eine SMS schreiben.

Trend 2: Künstliche Intelligenz und Schwarmintelligenz
Nach Ansicht von Vogelberg sind auch die Themen künstliche Intelligenz (artificial intelligence) und Schwarmintelligenz (collective intelligence) Trends, die kleinere Unternehmen im Auge behalten sollten. Einerseits steigt das von unzähligen Sensoren und Geräten erzeugte Datenvolumen explosionsartig an (siehe Trend 5). Andererseits werden Rechner, Spezialanalysesoftware und intelligente Agenten immer preiswerter und leistungsfähiger. Unternehmen sollten darum Wege finden, aus der enormen Informationsfülle von Big Data die für sie relevanten Erkenntnisse herauszufiltern.
Klaus-Michael Vogelberg von Sage rät Unternehmern zur „Teambildung“: „Wenn Unternehmer ihre Kräfte vereinen und – unter Beachtung der Datenschutzrichtlinien ihrer Unternehmen und der gesetzlichen Vorschriften – beispielsweise Rechnerleistung und Daten strukturiert und systematisch mit anderen Unternehmen teilen, können sie in dieser Kooperation von einem besseren und grösseren Datenpool und höherer Datenintelligenz profitieren. Vergleichbar mit den Mechanismen des Crowdsourcing könnten Unternehmen mit diesem reichhaltigeren Datenpool besser verstehen, wie sich Kunden verhalten, was sie ihnen anbieten sollten und in welchen Bereichen Investitionen sinnvoll sind.“ 

Trend 3: Blockchain oder wie man im digitalen Zeitalter Vertrauen schafft

Laut Sage sollten kleine und mittelgrosse Unternehmen analysieren, ob und wie sich das Thema Blockchain auf ihr aktuelles Geschäftsmodell auswirken wird. Branchen, die als Vermittler zwischen zwei Parteien agieren (beispielsweise Rechtsanwälte, Treuhänder, Notare, Immobilien- oder Finanzmakler), könnten von dieser neuen Technologie betroffen sein. Ebenso Buchhalter und Rechnungsprüfer würde die Technologie wesentlich entlasten, beispielsweise bei der Kontrolle und dem Buchen von Transaktionen, der Überweisung von Geldern oder dem Bezahlen von Rechnungen.

Blockchain organisiert Transaktionen digitaler Vermögenswerte wie Handelswaren, Verträge oder Währungen (z.B. Bitcoins) zwischen zwei Parteien in einer radikal neuen Weise. Anstatt Vermittler oder Zwischenstellen wie Banken, Notare, staatliche Behörden oder Handelsplattformen für den Austausch dieser Vermögenswerte zu legitimieren, erlaubt die Blockchain-Technologie Einzelpersonen die Übertragung dieser Vermögenswerte untereinander in direkter, sicherer und unabänderlicher Weise. Die technologische Basis bilden Verschlüsselungs-Algorithmen sowie eine dezentral auf mehrere Teilnehmer verteilte Datenbank, welche im Grunde das Bestandsbuch aller relevanten digitalen Vermögenswerte darstellt. Alle Teilnehmer einer Blockchain – die so genannten Knoten (englisch: hubs) – haben Zugriff auf das verteilt repräsentierte Bestandsbuch. Alle Parteien innerhalb dieses Netzwerks besitzen ihre eigene identische Kopie des Bestandsbuchs. Änderungen daran werden innerhalb von Minuten oder sogar Sekunden in allen Instanzen des Bestandsbuchs nachvollzogen. Auf diese Weise ist das System transparent und schafft Vertrauen unter allen Knoten, ohne dass eine Legitimation durch eine Drittpartei erforderlich ist.

Trend 4: Revolutionierung von Finanztransaktionen
Im Jahr 2017 werden neue Lösungen auf den Markt kommen, die es Unternehmen ermöglichen, für Zahlungen eine ganzheitliche Wertschöpfungskette mit ihren Lieferanten und Kunden aufzubauen. Sie erlauben jederzeit und überall sofortige Zahlungen über alle Kanäle und werden vollständig in die Finanzbuchhaltungssysteme der Unternehmen von morgen integriert sein. Involvierte Parteien wie E-Commerce-Plattformen, Banken, FinTechs oder Partner werden von offenen Schnittstellenstandards profitieren, die für die Schaffung neuer Dienstleistungen Verwendung finden und eine nahtlose, vollautomatische Verarbeitung von Zahlungen bzw. Finanztransaktionen ermöglichen.

Am Sage Summit im Juli 2016 hatte Sage seine Partnerschaft mit dem Finanzdienstleister U.S. Bank bekannt gegeben und den gemeinsam entwickelten AP Optimizer vorgestellt. Dieser wurde für die in den USA und Grossbritannien bereits erhältliche Cloud-Finanzbuchhaltungslösung Sage Live entwickelt. Der AP Optimizer in Sage Live analysiert den Cashflow und ermittelt nahezu in Echtzeit den besten Zeitpunkt zum Bezahlen von Rechnungen sowie das für die Optimierung des Cashflows beste Zahlungsverfahren und führt dann die Zahlung aus.

Trend 5: Das Internet of Things (IoT) wird neue Dienstleistungen und Jobs schaffen
Multiple Datenströme von Sensoren aller Art, die z. B. in Maschinen, Autos, mobilen und stationären Güter, Kleidung und sogar in Menschen (beispielsweise zur medizinischen Überwachung) integriert sind, werden eine wahre Fundgrube von Daten schaffen, aus der verschiedene neue Dienstleistungen hervorgehen. 
Unternehmer sollten darüber nachdenken, wie sie diese Datenströme zum Wachstum ihres Geschäfts nutzen können. 
  • Werkstätten werden neue Services wie vorausschauende Instandhaltung für alle Arten technischer Infrastruktur entwickeln. 
  • Logistikunternehmen werden die Navigation ihres Lkw-Fuhrparks durch Nutzung von Verkehrsdaten aus vielen unterschiedlichen Quellen wie beispielsweise Smart City-Daten von Ampeln, Strassen oder anderen Fahrzeugen optimieren. 
  • Concierge-Services werden mit der Entstehung neuer Smart Home-Technologien alle denkbaren Arten von Überwachungs- und Servicediensten anbieten. 
  • Einzelhändler könnten sich mit Smart Home-Geräten wie Kühlschränken oder ähnlichen Geräten wie den Dash Buttons von Amazon vernetzen, um ihren Kunden automatisch und vorausschauend mit Waren und Dienstleistungen zu versorgen.
  • Mobile Pflegedienste werden ihre Arbeit mithilfe verschiedener neuer Geräte innovativ umgestalten und so ihre Unterstützung z.B. für allein lebende Senioren verbessern. 
Marc Ziegler, Country Manager bei Sage Schweiz über die technologischen Trends: „Jedes Schweizer KMU sollte sich heute die Frage stellen, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf sein Geschäftsmodell haben wird und ob es ihr Business in der bisherigen Form in zehn Jahren überhaupt noch geben wird. Wer sich jetzt mit den neuesten Trends beschäftigt und die richtigen Fragen stellt, wird auch in Zukunft die Nase vorne haben. Denn der Einzug von Technologie in alle Unternehmensbereiche bietet deutlich mehr Chancen als Risiken für Schweizer KMU“. 

Bildmaterial

 KlausMichaelVogelberg_GroupCTO_PrintHoch Marc-Ziegler-hoch-web  SmartCar   
Klaus-Michael Vogelberg,
Chief Technology Officer bei    
der Sage Group plc
.
(Quelle: Sage)

Marc Ziegler, Country Manager
Sage Switzerland
(Quelle: Sage)

Drahtlos vernetzt mit dem Smart Car oder anderen Geräten.
Das Internet der Dinge bietet Unternehmen zahlreiche
Geschäftspotenziale.
(Quelle: Fotolia / erweiterte Lizenz)

 

Über Sage
Sage ist Marktführer für integrierte Buchhaltungs-, Lohnabrechnungs- und Bezahlsysteme und unterstützt die Ambitionen von Unternehmern weltweit. Vor 30 Jahren begann Sage in Grossbritannien selbst als ein kleines Unternehmen. Heute unterstützen 13 000 Mitarbeiter in 23 Ländern Millionen Unternehmen dabei, die Weltwirtschaft anzutreiben. Sage erfindet die Unternehmensführung neu und vereinfacht sie mit smarter Technologie. Dafür arbeitet Sage eng zusammen mit einer wachsenden Gemeinschaft von Gründern, Unternehmern, Treuhändern, Partnern und Entwicklern. Als FTSE 100 Company ist sich Sage seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Das Unternehmen hilft an seinen Standorten ortsansässigen Verbänden und Hilfebedürftigen durch die hauseigene Stiftung, die Sage Foundation.

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