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News

Kein Uber-Effekt für Treuhandbranche erwartet

Sage Treuhandevent im KKL Luzern

04 Mai 2017

Root D4, 4. Mai 2017 – Die Treuhandbranche wird keine disruptive Veränderung durchmachen, so wie es der Taximarkt durch Uber erfahren musste. Jedoch sind sich viele Treuhänder ihrer Verantwortung nicht bewusst, die sie bei der Digitalisierung gegenüber deren Kunden zu tragen haben. Treuhänder müssen als Multiplikatoren, nicht zuletzt bei der Umstellung des elektronischen Zahlungsverkehrs, eine Vorreiterrolle einnehmen. Hier sind auch die Softwarefirmen in der Pflicht, die Treuhänder mit entsprechenden Informationen und Schulungen zu unterstützen. So das Fazit der Experten Nicolas Bürer, Boris Brunner und André Egli, welche am Sage Treuhandevent vom 2. Mai im KKL Luzern zum Thema „Treuhänder – Gewinner der Digitalisierung“ referierten.

Ist eine disruptive Umwälzung des Treuhandmarktes zu erwarten, wie sie z. B. Uber beim Taximarkt oder airbnb bei der Hotellerie initiiert haben? Nicolas Bürer, Managing Director von digitalswitzerland: „Nein, das denke ich eher nicht. Dafür ist der Treuhandmarkt zu heterogen und weist zu viele nationale Besonderheiten auf. Jedoch schützt das die Treuhänder nicht vor der aktuellen Veränderung besonders in den Bereichen Automatisierung und Produktivitätssteigerung, die sehr schnell abläuft.“ Er warnt auch davor, die digitale Transformation als vorübergehendes Phänomen zu betrachten. „Nichts machen und hoffen, dass sich nichts ändert, ist keine Option.“

Treuhänder müssen sich bewegen

André Egli, Leiter Treuhand und Mitglied der Geschäftsleitung bei Balmer-Etienne AG, zieht im Hinblick auf die Digitalisierung für die Treuhandbranche eine durchaus selbstkritische Bilanz: „Der Treuhänder ist der externe CFO des Kunden und darf bei der anstehenden Entwicklung nicht ein halbes Jahr oder noch mehr hinterherhinken. Ich stelle fest, dass viele Treuhänder noch sehr konservativ unterwegs sind. Hinsichtlich Digitalisierung und Automatisierung müssen sie sich jetzt die nötigen Fähigkeiten aneignen, das richtige Eco-System aus innovativen Software-Tools und Partnern aufbauen und sich Gedanken über den geeigneten Mitarbeiter-Mix aus Fach- und Digitalkompetenz machen.“


Chancen des neuen ISO 20022-Standards nutzen
Für Boris Brunner, Mitglied der Geschäftsleitung der SIX Interbank Clearing AG, ist klar, dass der Treuhänder gerade in seiner Rolle als Berater noch mehr tun kann, um seine Mandanten gerade in der anstehenden Änderung mit ISO 20022 im elektronischen Zahlungsverkehr begleiten zu können. „Die Treuhänder sind als Multiplikatoren in der Lage, die Migration anzustossen. Dafür müssen sie in die Materie eintauchen, damit sie ihre Kunden richtig beraten können.“ Brunner betont, dass die Schweiz bisher das einzige Land sei, welches seinen Zahlungsverkehr end-to-end umstellt und dass daraus neue Möglichkeiten für KMU und Treuhänder entstehen, ihre Arbeitsabläufe zu automatisieren.

So bietet der neue ISO 20022-Standard enorme Vorteile, unter anderem wenn es ums Cash Management geht. Ein Beispiel ist der automatisierte Abgleich von E-Banking-Bewegungen und der Buchhaltung, welcher beispielsweise bei Sage Start mit allen Schweizer Banken funktioniert.

Teilnehmende Treuhänder verorten gerade im Zusammenhang mit dem neuen Standard ISO 20022 noch Aufklärungsbedarf seitens der Softwarefirmen. Sage wird hier seinen Kunden und im speziellen für Treuhänder weiteres Informationsmaterial und Schulungen anbieten.

Bildmaterial
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André Egli, dipl. Treuhandexperte
Balmer-Etienne AG
Boris Brunner, Mitglied der Geschäftsleitung
SIX Interbank Clearing
Nicolas Bürer, Managing Director
digitalswitzerland
Über Sage
Sage ist Markt- und Technologieführer für integrierte Buchhaltungs-, Lohnabrechnungs- und Bezahlsysteme und unterstützt die Ambitionen von Unternehmern weltweit. Diese erachten starke Beziehungen, Partnerschaften und Communities als wichtige Grundpfeiler ihres Erfolgs. Deshalb unterstützt Sage sie durch intelligente und flexible Cloud-Lösungen sowie Support und Beratung dabei, ihre Finanz- und Personalressourcen effizient zu managen. Täglich arbeiten mehr als 13000 Sage Mitarbeiter in 23 Ländern mit einer wachsenden Gemeinschaft von über 3 Millionen Unternehmern, Treuhändern, Partnern und Entwicklern zusammen, um Start-ups sowie kleinen und mittelgrossen Firmen zum Erfolg zu verhelfen. Als FTSE 100 Unternehmen ist sich Sage seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Sage hilft daher an seinen Standorten ortsansässigen Verbänden und Hilfebedürftigen durch die hauseigene Stiftung, die Sage Foundation.
Sage © Sage Schweiz AG 2016 .