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A Place to Call Home: Jugendliche vor Obdachlosigkeit bewahren

Sage Foundation

Wir laden Förderer und gleichgesinnte Unternehmen herzlich ein, unsere Arbeit zu unterstützen 
 
Es darf nicht sein, dass junge Menschen obdachlos werden. Kein Kind sollte seiner Entfaltungsmöglichkeiten beraubt werden. Und doch gibt es im Vereinigten Königreich keine direkte finanzielle Unterstützung, die junge Menschen davor schützt. 

In diesem Evaluierungsbericht (PDF) zeigt die Sage-Stiftung, dass junge Menschen im Vereinigten Königreich vor Obdachlosigkeit geschützt werden können. Und dass diese Prävention nicht nur bezahlbar ist, sondern de facto nur einen Bruchteil von dem ausmacht, was die Alternative kosten würde. 

In unserem kurzen Video erfahren Sie mehr über unser Modell im Kampf gegen die Obdachlosigkeit. 

- Alle elf Jugendlichen, die an unserem Pilotprojekt in Newcastle teilnahmen, leben heute dank der Unterstützung in sicheren und stabilen Verhältnissen. Sieben von ihnen wohnen bei ihren Familien, die übrigen vier in einer sicheren, unabhängigen Unterkunft.
- Wären diese elf jungen Menschen obdachlos geworden, hätte dies den Staat rund 110.000 britische Pfund (knapp 123.000 €) pro Jahr gekostet.

Unternehmen können einen Beitrag leisten, damit junge Menschen nicht auf der Strasse leben müssen. Dank der Mittel unserer Unternehmen bleiben wir flexibel und können unsere Effizienz und Geschwindigkeit für Marktprozesse einsetzen, um Lücken im System zu identifizieren und Änderungen voranzubringen. 

Bei der Entwicklung unseres Pilotprojekts „A Place to Call Home“ war uns wichtig, aufzuzeigen, dass die Finanzierung von Präventionsmaßnahmen funktioniert. 

Wir haben die „Barefoot Professionals“ von Family Gateway bei der erfolgreichen Intervention in die familiären Situationen von elf Jugendlichen, denen die Obdachlosigkeit drohte, finanziell unterstützt. Anschließend haben wir das Programm ausgeweitet, um 13 weiteren Familien zu helfen. 

Bei diesem Pilotprojekt sind wir genau so professionell vorgegangen, wie wir es bei unseren technischen Innovationsprojekten tun. Doch daneben standen vor allem die große Anteilnahme am Leben der Jugendlichen im Fokus, die wir unterstützt haben, sowie der echte Wunsch, etwas zu bewirken.

Zu Beginn führten wir eine Studie durch, um die Ursachen von Obdachlosigkeit zu ergründen und herauszufinden, wie wir etwas verändern können. Es mag absurd erscheinen, eine Studie in Auftrag zugeben, um das Offensichtliche zu identifizieren: nämlich dass von Obdachlosigkeit bedrohte Jugendliche und deren Familien Unterstützung brauchen. Wir wollten einen evidenzbasierten Ansatz verfolgen und die jungen Menschen sowie ihre Anliegen in den Mittelpunkt unseres Konzepts stellen.
 
Unsere Nachforschungen führten uns zum Barefoot Professional-Modell von Family Gateway. Dieses Modell hat sich bewährt, da es Eltern vor Ort einbindet und ausbildet, die ähnliche Probleme am eigenen Leib erfahren haben. Sie können das Vertrauen und den Respekt der Familien gewinnen und ihnen dabei helfen, die zugrunde liegenden Schwierigkeiten zu akzeptieren und anzugehen. 

 Im Vereinigten Königreich ist die Zahl der „unsichtbaren jungen Obdachlosen“ erschreckend hoch: 255.000 Jugendliche wissen nicht, wo sie die kommende Nacht schlafen werden. Dazu kommen 30.000 junge Menschen, die auf der Suche nach Unterstützung von den lokalen Behörden abgewiesen werden. 

Für uns liegt die ideale Wegbereitung für die von uns geförderten Jugendlichen in der Fortsetzung einer Ausbildung, möglicherweise eine Lehre oder höhere Ausbildung, mit anschließendem Wechsel in einen sicheren und lohnenden Job – entweder bei uns oder einem anderen verantwortungsbewussten, hilfsbereiten Arbeitgeber. 

Wir werden uns weiterhin kümmern: Wir werden unsere Tätigkeiten in diesem Bereich weiterentwickeln und uns auch in Zukunft der Umsetzung von Programmen widmen, die jungen Menschen nicht nur Wärme und Sicherheit bieten, sondern ihnen auch die Möglichkeit geben, ihre Träume und Ziele zu verwirklichen. 

Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Einsatzbereichen erhalten möchten, senden Sie uns eine E-Mail an [email protected].