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5 Tipps zur Preiserhöhung

Manchmal ist es für ein Unternehmen unerlässlich, die Preise zu erhöhen – oft ein schwieriges Unterfangen. Der Preis-Schock lässt sich aber mit ein paar einfachen Vorkehrungen dämpfen.

Sei es, weil die Geschäftskosten zunehmen oder weil man für die Expansion mehr Umsatz und eine höhere Gewinnspanne benötigt: In gewissen Zeiten müssen Unternehmen die Preise für ihre Produkte und Dienstleistungen erhöhen. Das kann zugleich Segen, aber auch Fluch sein. Denn auch wenn man mit höheren Preisen die gesteckten Unternehmensziele leichter erreicht – das Risiko, damit seine Kunden zu verärgern, besteht trotzdem. Selbst die loyalsten und wertvollsten Kunden könnten bei höheren Preisen abspringen.

Was also tun? Es gibt Strategien, mit denen sich der Preis-Schock abschwächen lässt – und somit keine Kunden vergrault werden. Mit folgenden 5 Schritten bringen Sie die Preiserhöhung ohne Probleme über die Bühne:

1. Planen Sie vorausschauend, um nicht regelmässig erhöhen zu müssen

Kein Kunde sieht es gerne, wenn die Kosten für seine Lieblingsprodukte und -dienstleistungen steigen. Was er auf Dauer aber garantiert nicht hinnimmt, sind ständig weiter steigende Preise. Sobald Sie wissen, dass Sie Ihre Preise erhöhen müssen, sollten Sie deshalb einen detaillierten Plan darüber erstellen, wo genau in Ihrem Unternehmen ein Zuschlag überhaupt nötig ist. Berücksichtigen Sie dabei auch, wie sich Ihre Geschäftskosten in den nächsten Jahren entwickeln werden. Auf diese Weise müssen Sie Ihre Preise nicht alle paar Monate hochschrauben.

2. Informieren Sie Kunden frühzeitig über Preiserhöhungen

Ehrlich währt bekanntlich am längsten. Hängen Sie einen Zettel in Ihrem Geschäft aus, auf dem Sie erklären, wann und weshalb Sie Ihre Preise erhöhen. Oder informieren Sie Ihre Kunden über Ihre Website oder über Social Media. So bleiben Sie als Unternehmer transparent, denn Ihre Kunden schätzen es, dass sie in Kenntnis gesetzt werden. Am besten teilen Sie Ihren Kunden die Preisveränderung mindestens einen Monat im Voraus mit. So bleibt Ihnen nicht nur Zeit, sich für die Umstellung zu wappnen; vielleicht geben sie sogar nochmals mehr Geld aus, bis die teureren Preise greifen.

3. Bieten Sie neue Extras

Wenn Sie Ihren Kunden spezielle Dienste anbieten und Ihre Preise erhöhen müssen, sollten Sie ein paar neue Features ins Service-Portfolio aufnehmen. Die Kunden nehmen die Zuschläge womöglich besser auf, wenn Sie dafür auch etwas extra geboten bekommen.

4. Behalten Sie die Konkurrenz im Auge

In Ihrer Branche ist Ihr Unternehmen wahrscheinlich nicht das Einzige, das seine Preise anpassen muss. Vermutlich stehen auch Ihre Mitbewerber unter Kostendruck. Überprüfen Sie regelmässig die Preise der Konkurrenz – sei es online oder im Geschäft – und schauen Sie, ob Sie ähnliche Zuschläge für Produkte oder Services festmachen können. Vielleicht können Sie Ihre eigenen Preise gar etwas tiefer und attraktiver gestalten als die der Konkurrenz. Dadurch steigern Sie Ihren Umsatz und bleiben mit den neuen Preisen weiterhin konkurrenzfähig.

5. Bündeln Sie Produkte und Services

Wenn Sie Ihren Kunden Produkt- und Service-Pakete anbieten, können Sie der Preiserhöhung etwas entgegenwirken: Beziehen die Kunden Produkte und Dienstleistungen als Paket, bezahlen sie nur den Discount-Preis. Da es sich aber um ein Bündelangebot handelt, verdienen Sie Geld, trotz des Preisvorteils für den Kunden.