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Checkliste für den Jahresabschluss

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Checkliste für den Jahresabschluss

Werden Sie unruhig, wenn Sie an den Jahresabschluss denken? Keine Panik! Der Treuhänder erledigt das für Sie. Vorausgesetzt, Sie unterstützen ihn dabei richtig.

Den Jahresabschluss kann man auf unterschiedliche Weise erledigen. Je nachdem, welcher Typ Sie sind, wählen Sie Ihr bevorzugtes Vorgehen. Eine Variante, die sich für viele Unternehmen bewährt, ist die Zuhilfenahme eines Treuhänders. Doch auch bei dieser Methode müssen sie vorbereitend mithelfen. Denn wenn sie dem Treuhänder kurz vor Jahresende ein paar digitale Dokumente senden und ihm dazu eine Schachtel mit Belegen, Ordnern sowie losen Zetteln in die Hand drücken, um ihm dann viel Spass bei der Arbeit und ein gutes Neues zu wünschen, wird der Jahresabschluss kaum effizient und günstig über die Bühne gehen. Besser klappt es mit einer guten Vorbereitung und einer geordneten Übergabe sämtlicher Unterlagen.

Grundsätzlich lohnt es sich für viele KMU, den Jahresabschluss in die Hände eines Treuhänders zu geben. Der Spezialist achtet darauf, dass alle gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden und nimmt alle Arbeiten ab, auf welche die meisten Unternehmer gerne verzichten oder die sie selbst nicht beherrschen. Wie sich die Zusammenarbeit mit dem Treuhänder im digitalisierten Geschäftsumfeld gestaltet, lesen Sie in unserem Blog-Beitrag «Von der Schuhschachtel zur Wolke». Wer folgende Tipps beachtet und die Checkliste abarbeitet, macht es dem Treuhänder einfacher und hält so seine Kosten für den Jahresabschluss tief.

Systematisch Belege ablegen

Legen Sie Belege regelmässig während dem ganzen Jahr strukturiert und schon in elektronischer Form ab. So entfällt das mühsame Zusammensuchen am Vorabend des Treuhänder-Termins. Zudem muss der Treuhänder nicht selbst sortieren.

Nicht auf den letzten Drücker

Planen Sie mit Ihrem Treuhänder schon frühzeitig, wann und in welcher Form er die Unterlagen für den Jahresabschluss erhält.

Checkliste:

Halten Sie folgende wichtige Unterlagen für den Jahresabschluss bereit:

  1. Flüssige Mittel: Kassenbelege, Wertschriftendepots und Auszüge der Bank- bzw. Postkonten.
  2. Auflistung des Anlagevermögens: Liste aller Inventarwerte wie Immobilien, Mobiliar, Fahrzeuge etc.
  3. Mehrwertsteuer-Abrechnung
  4. Hypotheken und Darlehen: Kopien der Saldobestätigungen und Bankauszüge auf den Stichtag sowie allfällige Darlehensverträge.
  5. Angefangene Arbeiten: Auflistung sämtlicher Leistungen, Lieferungen und Arbeiten, die per Stichtag noch nicht fertig sind.
  6. Offene Debitoren: Liste mit Forderungen und Rechnungen an Kunden, die noch nicht bezahlt worden sind.
  7. Offene Kreditoren: Liste mit Verbindlichkeiten (Lieferungen, Leistungen, Rechnungen), die erst im neuen Jahr bezahlt werden, die aber das alte Geschäftsjahr betreffen.
  8. Transitorische Aktiven: Liste aller Leistungen, die bereits im Geschäftsjahr bezahlt wurden, aber erst im Folgejahr anfallen werden (beispielsweise Mietzinse oder Versicherungsleistungen).
  9. Transitorische Passiven: Zusammenstellung aller Schulden, die im alten Geschäftsjahr entstanden sind, für die aber noch keine Rechnung vorhanden ist (z. B. die Monatsabrechnung des Handy-Anbieters, die erst im January für den December kommt).
  10. Mitarbeiterliste: Auflistung der Anzahl Mitarbeitende im Jahresschnitt.
  11. Versicherungsbelege: Schlussabrechnungen der AHV, Unfall- und Krankentaggeldversicherungen, Haftpflichtversicherungen sowie BVG-Prämienkontoauszug.