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Kommunikation weckt Vertrauen

Mitarbeitergespräche schaffen Klarheit, motivieren Angestellte und bringen Unternehmen vorwärts – doch nur, wenn sie richtig geführt werden. Auf folgende Punkte sollte man achten.

Gute, motivierte Mitarbeitende sind das A und O erfolgreicher Unternehmen. Doch damit das so bleibt, müssen Unternehmer die Bedürfnisse ihrer Angestellten genau kennen und darauf eingehen. Dazu dient das Mitarbeitergespräch.

Informelle Gespräche: Gut, aber nicht ausreichend

Im Alltagstrott kann die Kommunikation am Arbeitsplatz aber schon mal zu kurz kommen – vor allem dann, wenn alle Kollegen mit Aufgaben eingedeckt sind und jeder alleine vor sich hinwerkelt. So finden Gespräche meist nicht am Arbeitsplatz, sondern wohl eher in der Kaffeeküche oder während der Mittagspause statt – und das ist auch gut so. Denn informelle Gespräche sind nicht nur für das Betriebsklima wichtig, sondern können auch spannende Ideen hervorbringen.

Trotzdem: Für einen Chef reicht der kurze Schwatz am Mittagstisch nicht aus, um die wichtigen Ansprüche seiner Angestellten herauszufinden. Das klappt nur mit gut vorbereiteten Mitarbeitergesprächen: Sie erlauben einen ungestörten und offenen Austausch zwischen Chef und Angestellten, fernab der Alltagsroutine. Gewisse Grundsätze sollten dabei eingehalten werden:

  • Mitarbeitergespräche sind keine Gruppendiskussionen. Der Vorgesetzte sollte sich Zeit für eine einzige Arbeitskraft nehmen. Nur so kann diese offen und ungehemmt über ihre Bedürfnisse sprechen.
  • Der Termin sollte mit genügend Vorlaufzeit angekündigt werden. So können sich die Gesprächspartner auf das Treffen vorbereiten.
  • Je intensiver das Gespräch, desto störender sind Unterbrechungen oder Zeitnot. Daher muss für das Gespräch unbedingt genügend Zeit eingeplant werden. Klingelnde Handys oder hereinplatzende Kollegen sind tabu.
  • Achten Sie auf eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre. Sie ermöglicht Mitarbeitenden eine offene Aussprache – solange das Gesprochene auch vertraulich behandelt wird. Wichtig: Im Zentrum des Gesprächs steht die Arbeitskraft, mit all ihren Erfolgen, Plänen, Ideen, Schwierigkeiten und Einschätzungen.
  • Lob motiviert jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter. Daher sollte es in keinem Gespräch zu kurz kommen. So merken Angestellte, dass der Chef ihre Arbeitsleistung sieht und anerkennt.
  • Mitarbeitergespräche sind aber auch dazu da, in ruhiger Art Kritik zu äussern und Verbesserungen einzufordern. Vorwürfe und Tadel sind aber fehl am Platz. Vielmehr sollten Veränderungen durch ein konstruktives Feedback angestossen werden. Das sollte übrigens in beide Richtungen funktionieren: Im besten Fall traut sich auch die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter, Kritik zu äussern. Mitarbeitende sind mitten im Geschehen und sehen oft genauer, in welchen Arbeitsbereichen es Luft nach oben gibt – für Chefs ist das eine grosse Chance.

Der Schlüssel lautet Wiederholung

Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind und der Vorgesetzte ein echtes Interesse an seinem Angestellten zeigt, werden Mitarbeitergespräche zu einem wirkungsvollen Führungsinstrument. Sie helfen den Mitarbeitenden etwa bei der individuellen Karriereplanung; ausserdem tragen sie zur Unternehmensentwicklung bei: Mitarbeitende lassen sich viel gezielter einsetzen, wenn ihre individuellen Kenntnisse, Interessen und Fähigkeiten bekannt sind. Gut geführte Mitarbeitergespräche bauen das Vertrauen zwischen Chefs und Angestellten auf und beugen Missverständnissen und Unzufriedenheit vor. Das klappt aber nur, wenn die Gespräche regelmässig geführt werden. Und den Worten auch Taten folgen.

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