Beschreibung im Lexikon

AHV

Der erste Pfeiler der sozialen Vorsorge

Die Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV bildet in der Schweiz den elementarsten Pfeiler der sozialen Vorsorge. Die AHV ist eine Versicherung, die für alle Personen, die in der Schweiz wohnen oder arbeiten, obligatorisch ist. Dabei wird die eine Hälfte der Beiträge durch den Arbeitgeber bezahlt, die andere Hälfte übernimmt der Arbeitnehmende. Durch die Alters- und Hinterlassenenversicherung soll der Wegfall des Erwerbseinkommens aufgrund von Alter oder Tod zumindest teilweise ersetzt werden. Sie trägt mit den Altersrenten und Ergänzungsleistungen dazu bei, versicherten Personen in der Schweiz im Alter den Rückzug aus dem Berufsleben zu ermöglichen und die Existenz zu sichern.

Weiter dienen die Hinterlassenenrenten dazu, zu verhindern, dass bei einem menschlichen Leid wie dem Tod eines Elternteils oder des Ehepartners zusätzlich auch noch eine finanzielle Notlage entsteht.

Die jeweiligen Leistungen sind abhängig von der Höhe des bisherigen Einkommens und der Beitragsdauer.

Solidarität als Grundgedanke

Die Beiträge für die heutigen Rentnerinnen und Rentner werden durch die wirtschaftlich aktive Bevölkerung finanziert (sog. Umlageverfahren), mit dem Vertrauen darauf, dass spätere Generationen das Gleiche tun werden. Diese Solidarität wird auch Generationenvertrag genannt.

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