Beschreibung im Lexikon

BVG

Die Berufliche Vorsorge BVG ist die zweite Säule der Schweizer Sozialvorsorge und ergänzt die erste Säule bestehend aus AHV und IV. Aus diesen Versicherungen sollen Pensionierte insgesamt ein Renteneinkommen von rund 60 Prozent des letzten Lohnes erreichen. Daneben versichert die zweite Säule die Risiken Tod und Invalidität. Obligatorisch versichert sind die Löhne zwischen der Eintrittsschwelle von CHF 21’330.- und dem oberen Grenzbetrag von CHF 85’230.-. Dieser entspricht dem dreifachen Jahresbeitrag der maximalen Altersrente der AHV. Somit sind in der Schweiz jene arbeitenden Personen beitragspflichtig, die bei der AHV versichert sind und einen Jahreslohn von mehr als 21’330 Franken erhalten.

Die Beiträge unterscheiden sich je nach Lohn und Vorsorgeeinrichtung. Der Arbeitgeber zieht dabei den Arbeitnehmeranteil vom Bruttolohn ab und überweist ihn zusammen mit dem Arbeitgeberanteil der jeweiligen Vorsorgeeinrichtung.

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