IV

Mit der Invalidenversicherung (IV) wird es invaliden Versicherten ermöglicht, ihre Existenzgrundlagen ganz oder teilweise selbständig zu sichern. Dies geschieht einerseits mittels Wiedereingliederungsmassnahmen in den Arbeitsmarkt oder, sofern dies nicht möglich ist, durch eine Teil- oder Vollrente. Eine Invalidenrente wird erst dann zugesprochen, wenn alle Möglichkeiten einer Eingliederung geprüft wurden. Sie zählt in der Schweiz zu den obligatorischen Versicherungen, demnach sind alle Personen, die in der Schweiz wohnen oder arbeiten, bei der IV versichert.

Invalidität besteht, wenn eine Person aufgrund eines körperlichen, psychischen oder geistigen Gesundheitsschadens dauerhaft oder über eine längere Zeitspanne gar nicht oder nur teilweise erwerbsfähig ist. Dies kann sowohl in Folge eines Geburtsgebrechens als auch einer Krankheit oder eines Unfalls geschehen.

Die IV versucht durch Eingliederungsmassnahmen, invaliden Versicherten wieder zu einer selbständigen Existenzgrundlage zu verhelfen.