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Ein agiles ERP für die Zukunft

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Innerhalb kurzer Zeit hat die 3S Solar Plus AG ein neues ERP eingeführt. Mit Sage X3 konnten die Supply Chain massgeblich optimiert und sämtliche Geschäftsprozesse in einem System vereint werden. Eine Erfolgsgeschichte für die Solartechnik-Firma.

Das in Thun ansässige Unternehmen 3S Solar Plus AG entwickelt und produziert Solar-Panels, die in Dächern und Fassaden von Gebäuden integriert werden. Seit 2001 hat das Unternehmen in der Schweiz mehr als 10 000 Solaranlagen unter dem Markennamen Mega Slate hergestellt. Täglich erzeugen diese Anlagen zuverlässig unterhaltsarmen Strom. Als sich das Unternehmen 2018 aus dem Konzern Meyer Burger (Switzerland) AG herauskaufte, musste ein neues ERP her – und zwar schnell. «Wir hatten gerade mal sechs bis sieben Monate Zeit, um das neue System umzusetzen. Es war ein ‹hard Exit›, dessen Termin unbedingt eingehalten werden musste, um die Geschäftsprozesse unter Kontrolle zu behalten», sagt der Projektverantwortliche Marcus Bäckmann, Leiter Operations bei 3S Solar Plus.

Umweltschutz und Ästhetik

So wie das Geschäft mit Solar-Bauteilen sollte auch das neue ERP zukunftsfähig sein. Die Wahl fiel auf Sage X3, ein effizientes, schnelles System, das die Supply Chain, Finanzwirtschaft, Personal, Materialmanagement und Produktionsprozesse effizient abbildet. Die Lohnabrechnung wird mit Sage 200 Extra abgewickelt. Heute sind Gebäude global für 40 Prozent des CO2-Ausstosses und somit für den Klimawandel mitverantwortlich. Es ist jedoch bereits möglich, Gebäude zu bauen, die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen – zum Beispiel mit gebäudeintegrierten Solar-Bauteilen. Die Produkte von 3S Solar Plus tragen nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern machen auch optisch etwas her. Für Patrick Hofer-Noser, Inhaber und CEO von 3S Solar Plus, sind Ästhetik und Umweltschutz wichtig: «Wir wollen Neues erschaffen und stellen Solar-Ästhetik für die Zukunft her. Diese Vision teilen auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, alle wollen hier etwas beitragen zum Umweltschutz.»

Sage Supply Chain

Das passende ERP

Der CEO hat mit 3S Solar Plus alle Unternehmensgrössen durchlaufen, zuletzt als Teil eines globalen Konzerns und nun als eigene Firma mit mittlerweile über 40 Mitarbeitenden. Gerade aus strategischer Sicht waren die Erwartungen an das Projekt sehr hoch. Dazu Projektleiter Marcus Bäckmann: «Durch den Produktionsstandort Europa spüren wir den Kostendruck. Das neue System sollte eine optimale Bedarfsplanung und ein auf Knopfdruck aktuelles Reporting ermöglichen. Wir wollten keine Schattenreportings mehr! Früher hatten wir an den ERP-Arbeitsplätzen Post-its mit Transaktionscodes oder haben Zahlen in Parallel-Reportings abgetippt. Da kam zu Zeitverschiebungen oder unklaren Informationen, was wiederum zu Puffern in der Bedarfsplanung führte.»

Marcus Bäckmann weiss aus Erfahrung: Lang laufende IT-Projekte tragen das Risiko des Scheiterns in sich. «Unsere Schnelligkeit ist unser Erfolgsfaktor. Deswegen wollten wir einen Software-Anbieter, der schnell ist, lokal verfügbar ist und möglichst viele Standard-Prozesse bietet.» Für die Einführung vor Ort beim Kunden war der zertifizierte Sage-Partner Elvadata verantwortlich. Dieser überzeugte durch ein sehr agiles Projektmanagement, wie Bäckmann es beschreibt: «Schon bei der ersten Präsentation haben sie einige Prozesse in Sage X3 für uns angelegt. Das hat uns überzeugt, denn es hat gezeigt, wie leicht adaptierbar das System ist. Auch im Bereich der betrieblichen Abläufe und Geschäftsprozesse gab es viel Erfahrung beim Business-Partner. Da musste man nur Details und Besonderheiten erläutern und nicht erst erklären, wie eine produzierende Firma funktioniert.»

«Das Ergebnis ist ein voller Erfolg: Wir haben verlustfrei in time und in budget auf Sage X3 gewechselt, ohne dass die Kunden es gemerkt haben.»

Marcus Bäckmann, Leiter Operations bei 3S Solar Plus AG

Cloud-basiert in die Zukunft

Die gesamte Einführung von Sage X3 hat dann tatsächlich nur vier Monate gedauert und lag damit komfortabel im gesteckten Zeitrahmen. Für Bäckmann war das Hauptziel erreicht und das Ergebnis ein voller Erfolg: «Wir haben verlustfrei in time und in budget auf Sage X3 gewechselt, ohne dass die Kunden es gemerkt haben.» Ausserdem habe sich die Bedarfsplanung deutlich verbessert, sodass die Supply Chain optimiert werden konnte. Während früher Bestände bis zu sechs Monate gelagert wurden, seien es heute bei europäischen Lieferanten meistens nur noch sieben bis zehn Tage.»

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Für den Projektleiter war wichtig, dass das neue System Cloud-basiert ist. Fragt man ihn, was die Vorteile der Cloud-Technologie im Unternehmen sind, nennt er vor allem die «Demokratisierung und Dezentralisierung der Informationen». Das gilt sowohl funktional in der Hierarchie als auch räumlich: «Aussendienstmitarbeiter können heute vor Ort nachschauen, ob Teile am Lager sind. Sie müssen niemanden im Innendienst anrufen und können direkt ein Angebot erstellen. Allgemein können die Mitarbeitenden dank dem Cloud-basierten ERP sehr selbstständig arbeiten. Dadurch gewinnt man an Geschwindigkeit.» Bäckmann schätzt zudem die neuen Reporting-Möglichkeiten und will diese künftig ausbauen: «Wir lernen jetzt, welche Zahlen wir brauchen. In Zukunft können wir digitale Workflows weiter verstärken.»

Auch Patrick Hofer-Noser ist zufrieden, denn dank Sage X3 kann er sein Leistungsversprechen einlösen: «Ich würde Sage X3 weiterempfehlen, weil es uns hilft, pünktlich, vollständig und mit dem richtigen Material zu liefern. Damit nicht wegen einer fehlenden Schraube der Bau beim Kunden stillsteht. Das ist, was der Kunde von uns erwartet. Das ist alles, was zählt.»