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Von der Schuhschachtel zur Wolke

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Von der Schuhschachtel zur Wolke

Die Digitalisierung verändert die Zusammenarbeit zwischen Treuhänder und Kunde nicht nur technisch, sondern auch zwischenmenschlich. Die fünf wichtigsten Veränderungen.

Vom Papierberg in die Cloud

Früher: Noch vor 20 Jahren war es ein mehr oder weniger geliebtes Ritual: Der KMU-Chef brachte seinem Treuhänder zum Jahresabschluss eine prall gefüllte Schuhschachtel voller Belege.

Heute: Dank modernen Lösungen für Fakturierung wie Sage Start ist es für KMU-Verantwortliche ein Einfaches, Offerten, Quittungen und Rechnungen selbst zu erfassen und so dem Treuhänder in der Cloud zur Verfügung zu stellen. Das Sammeln von Schuhschachteln und Belegen wird überflüssig.

Vom Jahresabschluss zur Beratung

Früher: Der Treuhänder arbeitete ein fixes Programm ab und erstellte den Jahresabschluss. Das war’s dann aber auch schon.

Heute: Der Treuhänder erledigt den Jahresabschluss mit sehr viel weniger Aufwand als noch vor wenigen Jahren. Buchhaltungs-Programme, auf die auch der Kunde via Internet Zugriff hat, erledigen viele der Routineaufgaben automatisch. Doch die Welt ist komplizierter als auch schon. Vielen KMU fehlt eine gezielte Beratung in Steuerangelegenheiten, die vom Treuhänder jetzt bequem übernommen werden kann. Die Unterstützung durch ausgefeilte Buchhaltungs-Software geht aber noch weiter: Heute sind die Auswertungen von Quartalszahlen und Jahresabschlüssen sehr viel aussagekräftiger als früher. Entsprechend einfach kann der Treuhänder als eigentlicher Berater fungieren und bei Forecasts, Finanzplanung oder generellen Beratungen zu Business-Plänen helfen.

Vom Delegieren zur Selbständigkeit

Früher: Der Treuhänder wird’s schon richten. So dachten die meisten Kunden und kümmerten sich wenig bis gar nicht um ihre Buchhaltung. Auch, weil die Buchhaltung oft sprichwörtlich ein Buch mit sieben Siegeln war.

Heute: Moderne, Cloud-basierte Software ermöglicht es einem KMU-Verantwortlichen, einfach und bequem vieles selbst zu erledigen. Selbsterklärende Oberflächen und benutzerfreundliche Eingabemasken machen diesen Schritt einfacher. Kommt dazu, dass heute sehr viele Firmengründer keine Angst vor der Digitalisierung haben und von ihrem Treuhänder sogar erwarten, eine technisch ausgereifte Lösung zu benutzen, die eine Online-Zusammenarbeit einfach und effizient ermöglicht.

Von der starren Lösung zur flexiblen Wolke

Früher: Viele Treuhänder setzten noch vor wenigen Jahren auf eigene Systeme, die sie auf eigenen Servern pflegten. Die Kunden mussten zwingend dieselbe Version der Software nutzen. Das Handling war entsprechend umständlich, Neuerungen konnten nur mit viel Aufwand eingeführt werden.

Heute: Der Zugriff auf die Daten bzw. deren Übermittlung findet zu grossen Teilen Cloud-basiert statt, die Daten sind entsprechend in der Cloud (Datenwolke) gespeichert. Das ist sehr komfortabel für die Kunden, da sie auch von unterwegs Zugriff auf die Daten haben – und für den Treuhänder deutlich günstiger im Unterhalt, weil er keine eigenen Server anschaffen und unterhalten muss.

Vom unübersichtlichen Papier zum schlanken Controlling

Früher: Die Geheimnisse der Buchhaltung waren in den Hauptbüchern vergraben. Nur jahrelange Erfahrung erlaubte es dem Treuhänder, den Geschäftsverlauf auch mal aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu analysieren – falls überhaupt.

Heute: Die Digitalisierung verändert nicht nur das Verhältnis zwischen Treuhänder und Kunde, sondern oft auch das Geschäftsmodell des Kunden selbst. Um mit diesen Umbrüchen Schritt zu halten, braucht der Geschäftsführer des KMU einen möglichst breiten Ansatz, mit dem er die Entwicklung der Zahlen analysieren kann. Das ist heute mit moderner Buchhaltungs-Software ein Klacks. Und dank der vertieften Kenntnisse kann der Treuhänder hier seine ganze Beratungsqualität ausspielen. Denn manchmal hilft ein neuer Blickwinkel auf Umsatz und Kosten, um das Geschäftsmodell nachhaltig in eine neue Richtung zu drehen.