{"id":10258,"date":"2022-01-07T14:01:08","date_gmt":"2022-01-07T13:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/?p=10258"},"modified":"2026-01-22T14:51:11","modified_gmt":"2026-01-22T13:51:11","slug":"steuerliche-aenderungen-fuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/steuerliche-aenderungen-fuer\/","title":{"rendered":"Steuerliche \u00c4nderungen f\u00fcr 2022"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header has-dark-background-color entry-header--has-illustration entry-header--has-illustration--generic\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"entry-header__row row align-center\">\n\t\t\t<div class=\"col col-lg-7 col-xlg-6 entry-header__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"component component-single-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"entry-header__misc text--subtitle text--uppercase text--small\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/kategorie\/recht-steuern-finanzen\/\" class=\"entry-header__link\">Recht, Steuern und Finanzen<\/a>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"entry-title-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\">\n\t\t\t\t\t\tSteuerliche \u00c4nderungen f\u00fcr 2022\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"entry-header__description\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"single-post-details container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t<span class=\"posted-on \"><time class=\"entry-date published\" datetime=\"2022-01-07T14:01:08+01:00\">7. Januar 2022<\/time><\/span><span class=\"reading-time\"> Minuten zu lesen<\/span>\n\t\t<button\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\tclass=\"social-share-button button button--icon button--secondary js-social-share-button\"\n\t\t\tdata-share-title=\"Steuerliche \u00c4nderungen f\u00fcr 2022\"\n\t\t\tdata-share-url=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/steuerliche-aenderungen-fuer\/\"\n\t\t\tdata-share-text=\"Bitte lesen Sie diesen interessanten Artikel\"\n\t\t>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__share-label\">Teilen<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-label\" hidden>Link kopieren<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-tooltip\" aria-hidden=\"true\" hidden>Kopiert<\/span>\n\t\t<\/button>\n\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/header>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-post-author has-dark-background-color alignfull\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"co-authors\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t<div class=\"entry-author-wrapper\">\n\t\t\t<a class=\"entry-author\" href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/author\/sabinepreusser\/\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/02\/PreusserSabine2015.jpg\" class=\"entry-author__image\" height=\"40\" width=\"40\" fetchpriority=\"high\" \/>\t\t\t\t<span class=\"entry-author__name\">Sabine Preusser<\/span>\n\t\t\t<\/a>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"sage-block-classic-wrapper\">\n\n\n\n<p>Ab 01.01.2022 treten steuerrechtliche \u00c4nderungen in Kraft, die sich aus gesetzlichen Anpassungen bzw. \u00c4nderungen an Richtlinien der Bundesbeh\u00f6rden ergeben.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat der neue Finanzminister massive Steuerentlastungen angek\u00fcndigt. Bereits durch die Corona Pandemie geschaffene Hilfsma\u00dfnahmen sollen erweitert werden, damit die Wirtschaft entlastet wird. So sollen Verluste der Jahre 2022 und 2023 mit Gewinnen aus den Vorjahren verrechnet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nachfolgend finden Sie ausf\u00fchrlichere Informationen zu:<\/p>\n<ul>\n<li>E-Rechnung wird in 3 weiteren Bundesl\u00e4ndern Pflicht<\/li>\n<li>Nachzahlungszinsen \u2013 es muss nachgebessert werden<\/li>\n<li>Anpassungen bei den Vorauszahlungen f\u00fcr die Gewerbesteuer<\/li>\n<li>Degressive Abschreibung<\/li>\n<li>Erh\u00f6hung des Grundfreibetrags<\/li>\n<li>H\u00f6here Freigrenze f\u00fcr Sachbez\u00fcge<\/li>\n<li>Anhebung des Mindestlohns<\/li>\n<li>Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld<\/li>\n<li>Neues steuerliches Optionsmodell f\u00fcr Personengesellschaften<\/li>\n<li>Corona-Bonus bleibt steuerfrei<\/li>\n<li>Altersvorsorge<\/li>\n<li>Bewirtungskosten<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>E-Rechnung wird in 3 weiteren Bundesl\u00e4ndern Pflicht<\/strong><\/h3>\n<p>Ab 01.01.2022 tritt in den Bundesl\u00e4ndern Baden-W\u00fcrttemberg, Hamburg und Saarland die Verpflichtung ein, dass Rechnungen an die \u00f6ffentliche Verwaltung den Vorgaben der EU-Richtlinie 2014\/55 entsprechen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Richtlinie gibt ein technisches Format f\u00fcr die \u00fcbermittelten Daten vor. Diese Vorgaben lassen sich mit den beiden Standards \u00bbXRechnung\u00ab und \u00bbZUGFeRD\u00ab (ab Version 2.0) erf\u00fcllen.<br \/>\nLesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/zugferd\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZUGFeRD \u2013 das Rechnungsformat <\/a>und <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/was-steckt-hinter-dem-e-rechnungsgesetz-und-aendert-sich-bald\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das E-Rechnungsgesetz<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr Auftragnehmer des Bundes sowie bei der Verwaltung in Bremen gilt die E-Rechnungspflicht bereits seit 11\/2020. Mecklenburg-Vorpommern plant die Umsetzung f\u00fcr 2023 und das Land Hessen f\u00fcr 2024.<\/p>\n<p>Der Trend zur E-Rechnung nimmt immer mehr zu. Gerade der Jahresanfang ist es die beste Zeit, um \u00fcber eine Umstellung nachzudenken. Sage bietet in seinen Produkten entsprechende Anbindungen.<\/p>\n<blockquote>\n<h3>Tipp: <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Erledigen Sie Ihre Buchhaltung und Warenwirtschaft einfach selbst \u2013 mit Buchhaltungssoftware von Sage&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:11201,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;9&quot;:0,&quot;10&quot;:0,&quot;11&quot;:4,&quot;12&quot;:0,&quot;14&quot;:{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:0},&quot;16&quot;:10}\">Erledigen Sie Ihre Buchhaltung und Warenwirtschaft einfach selbst \u2013 <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/buchhaltung-software\/\">mit Buchhaltungssoftware von Sage<\/a><\/span><\/h3>\n<\/blockquote>\n<h3><strong>Verminderte Umsatzsteuers\u00e4tze in der Gastronomie <\/strong><\/h3>\n<p>Die in erheblichen Ma\u00dfen betroffenen Betriebe der Bewirtungsbranche m\u00fcssen auch im Jahr 2022 nicht mit einer \u00c4nderung der reduzierten Mehrwertsteuers\u00e4tze f\u00fcr zubereitete Speisen rechnen. Der erm\u00e4\u00dfigte Umsatzsteuersatz f\u00fcr Speisen, egal ob diese vor Ort oder au\u00dfer Haus verzehrt werden, bleibt bis zum 31.12.2022 erhalten.<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<td><strong>Zeitraum <\/strong><\/td>\n<td width=\"189\"><strong>01.01.2021 \u2013 31.12.2022 <\/strong><\/td>\n<td width=\"129\"><strong>ab 01.01.2023 <\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle<\/strong><\/td>\n<td width=\"189\">7 %<\/td>\n<td width=\"129\">19 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Speisen Au\u00dferhausgesch\u00e4ft<\/strong><br \/>\n(Imbiss\/Lieferung\/Abholung)<\/td>\n<td width=\"189\">7 %<\/td>\n<td width=\"129\">7 %<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Getr\u00e4nke <\/strong>(Grundsatz)<\/td>\n<td width=\"189\">19 %<\/td>\n<td width=\"129\">19 %<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Nachzahlungszinsen \u2013 es muss nachgebessert werden<\/strong><\/p>\n<p>Wird die Zahlung des Steuerbescheids zu lange hinausgez\u00f6gert, muss der Steuerpflichtige bei einer Steuernachzahlung zus\u00e4tzliche Zinsen zahlen.<\/p>\n<p>Der Zinssatz von 6 Prozent p.a. wurde vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig eingestuft und gekippt. Da seit etlichen Jahren die markt\u00fcblichen Zinsen nahe Null bzw. sogar im Negativbereich liegen, stellt dies laut der Richter einen Zinswucher dar, den die neue Bundesregierung schnellstens nachbessern sollte. Bis Ende Juli 2022 muss, statt der bisherigen Zinsen von 6 Prozent pro Jahr, ein deutlich niedrigerer Zinssatz gesetzlich beschlossen werden.<\/p>\n<p>Kleiner Wermutstropfen: Der niedrigere Zinssatz gilt auch f\u00fcr Erstattungszinsen, denn wer eine Steuererstattung erh\u00e4lt, bekommt ebenfalls entsprechende Zinsen \u2026<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"padding-left: 40px; text-align: left;\"><em><strong>Bedingt durch die Pandemie wurden die Fristen zur Abgabe der Einkommen-, K\u00f6rperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuererkl\u00e4rungen verl\u00e4ngert. Dies betrifft insbesondere die Veranlagungszeitr\u00e4ume 2019 und 2020.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px; text-align: left;\"><em><strong>Zeitgleich wurde f\u00fcr die Berechnung von Zinsen (15-monatige zinsfreie Karenzzeit) der Besteuerungszeitraum 2019 um 6 Monate und 2020 um 3 Monate verl\u00e4ngert. Das bedeutet, dass die Vollverzinsung f\u00fcr 2019 erst am 01.10.2021 und f\u00fcr 2020 am 01.07.2022 beginnen wird.<\/strong><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>Anpassungen bei den Vorauszahlungen f\u00fcr die Gewerbesteuer <\/strong><\/h3>\n<p>Eine Er\u00f6rterung der obersten Finanzbeh\u00f6rden der L\u00e4nder hat in Bezug auf die Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages f\u00fcr Zwecke der Vorauszahlungen nach \u00a7 19 Abs. 3 Satz 3 GewStG folgendes Ergebnis gebracht:<\/p>\n<p>Erlangt das Finanzamt Kenntnis dar\u00fcber, dass sich die Verh\u00e4ltnisse hinsichtlich des Gewerbeertrages f\u00fcr den laufenden Erhebungszeitraum ge\u00e4ndert haben, so kann die Anpassung der <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/gewerbesteuer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gewerbesteuer<\/a>-Vorauszahlung veranlasst werden.<\/p>\n<p>Ganz besonders gilt das f\u00fcr Steuerpflichtige, f\u00fcr die das Finanzamt bereits die Vorauszahlungen f\u00fcr die K\u00f6rperschafts- und Einkommenssteuer angepasst hat. Geregelt in R 19.2 Abs. 1 Satz 5 GewStR.<\/p>\n<p>Steuerpflichtige, die unmittelbar und in nicht unerheblichem Ma\u00dfe negativ wirtschaftlich betroffen sind und dies auch nachweisen k\u00f6nnen, sollten daher bis zum 30. Juni 2022 einen Antrag auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages f\u00fcr Zwecke der Gewerbsteuervorauszahlung f\u00fcr die Jahre 2021 und 2022 stellen. F\u00fcr die Pr\u00fcfung der Voraussetzungen gelten keine strengen Anforderungen.<\/p>\n<p>Abzulehnen sind diese Antr\u00e4ge nicht, weil die Steuerpflichtigen den ihnen entstandenen Schaden nicht im Einzelnen wertm\u00e4\u00dfig nachweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sobald das Finanzamt die Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages f\u00fcr den Zweck der Vorauszahlung festgesetzt hat, ist die zust\u00e4ndige Gemeinde f\u00fcr die Festsetzung der Vorauszahlung der Gewerbesteuer daran gebunden. (\u00a7 19 Abs. 3 Satz 4 GewStG) F\u00fcr Stundungs- und Erlassantr\u00e4ge gilt, dass diese an die zust\u00e4ndige Gemeinde zu richten sind. Das Finanzamt wird nur dann angerufen, wenn die Festsetzung und Erhebung der Gewerbesteuer nicht an die Gemeinde \u00fcbertragen wurde.<\/p>\n<h3><strong>Degressive Abschreibung f\u00fcr bewegliche Wirtschaftsg\u00fcter<\/strong><\/h3>\n<p>In einer Plenarsitzung am 17. Dezember 2021 besch\u00e4ftigte sich der Bundesrat mit der aufgrund der Corona-Pandemie bundesweit eingef\u00fchrten, degressiven Abschreibung.<\/p>\n<p>Diese Abschreibungsform kann beim Kauf von Gegenst\u00e4nden des betrieblichen (beweglichen) Anlageverm\u00f6gens mit dem 2,5-Fachen und maximal mit <strong>25 Prozent des Kaufpreises<\/strong> beziehungsweise des Restbuchwerts abgeschrieben werden.<\/p>\n<p>Der Bundesrat lehnte das Auslaufen der degressiven Abschreibungsm\u00f6glichkeit ab und empfiehlt, dass die neue Bundesregierung eine Verl\u00e4ngerung schnellstm\u00f6glich auf den Weg bringt.<\/p>\n<p>Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/steuerliche-erleichterungen-gehen-in-die-verlaengerung-fy22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Steuerliche Erleichterungen gehen in die Verl\u00e4ngerung \u2013 degressive Abschreibungen<\/a><\/p>\n<h3><strong>Erh\u00f6hung des Grundfreibetrags<\/strong><\/h3>\n<p>Im Jahr 2022 zahlen Unternehmer nur Einkommensteuer, wenn das zu versteuernde Einkommen den Grundfreibetrag von 9.984 Euro\/19.968 Euro (Ledige\/Zusammenveranlagung) \u00fcberschreitet. Im Jahr 2021 betrug der Grundfreibetrag noch 9.744 Euro\/18.488 Euro.<\/p>\n<h3><strong>H\u00f6here Freigrenze f\u00fcr Sachbez\u00fcge<\/strong><\/h3>\n<p>Ab 1.1.2022 wird die monatliche Freigrenze f\u00fcr Sachbez\u00fcge von derzeit 44 \u20ac auf 50 \u20ac angehoben.<\/p>\n<h3><strong>Anhebung des Mindestlohns<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>Zum 1.1.2022 steigt der Mindestlohn von derzeit 9,60 Euro auf 9,82 Euro.<\/li>\n<li>Zum 1.7.2022 wird der Mindestlohn auf 10,45 Euro angehoben.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld<\/strong><\/h3>\n<p>Die Voraussetzungen zur Zahlung von Kurzarbeitergeld wurden bis zum 31.03.2022 verl\u00e4ngert und sehen folgende Punkte vor:<\/p>\n<ul>\n<li>Die M\u00f6glichkeit zur Zahlung eines Kurzarbeitergeldes wird bis zum 31.03.2022 verl\u00e4ngert<\/li>\n<li>Voraussetzung f\u00fcr die Zahlung von Kurzarbeitergeld ist, dass mindestens 10 Prozent der Besch\u00e4ftigten von Arbeitsausfall betroffen sind<\/li>\n<li>Die Erstattung der von den Arbeitgebern w\u00e4hrend der Kurzarbeit zu tragenden Sozialversicherungsbeitr\u00e4gen erfolgt in der Zeit vom 01.01.2022 bis zum 31. 03.2022 zu 50 Prozent.<\/li>\n<li>Die Erstattung der Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge ist nach Stellung eines Insolvenzantrags bis zur Entscheidung des Gerichts \u00fcber diesen Antrag oder bis zur R\u00fccknahme des Insolvenzantrages grunds\u00e4tzlich ausgeschlossen, um Doppelzahlungen der BfA zu vermeiden.<\/li>\n<li>Besch\u00e4ftigte m\u00fcssen keine Minusstunden aufbauen, damit Kurzarbeitergeld gezahlt werden kann<\/li>\n<li>Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer k\u00f6nnen Kurzarbeitergeld erhalten<\/li>\n<li>F\u00fcr Mitarbeiter, die sich in Kurzarbeit befinden und einen Entgeltausfall von mindestens 50 Prozent haben, wird das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Bezugsmonat &#8211; gerechnet ab M\u00e4rz 2020 &#8211; auf 70 Prozent (77 Prozent f\u00fcr Haushalte mit Kindern) angehoben. Ab dem siebenten Bezugsmonat steigt das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent (87 Prozent f\u00fcr Haushalte mit Kindern) des entfallenen Nettoentgelts. Diese Regelungen gelten ebenfalls bis zum 31. M\u00e4rz 2022. Unternehmen, die nach dem 31. M\u00e4rz 2021 einen Antrag auf Kurzarbeit gestellt haben, k\u00f6nnen in der Zeit von 01.2022 \u2013 03.2022 einen Anspruch auf erh\u00f6hte Leistungss\u00e4tze erheben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Lesen Sie auch <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/neuerungen-kurzarbeitergeld-kug-ab-2022-fy22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kurzarbeitergeld (KUG): Neuerungen ab 2022!<\/a><\/p>\n<h3><strong>Neues steuerliches Optionsmodell f\u00fcr Personengesellschaften <\/strong><\/h3>\n<p>Mit dem Gesetz zur Modernisierung des K\u00f6rperschaftssteuerrechts (K\u00f6MoG), dass der Bundestag im Sommer 2020 beschloss, werden die steuerlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr Familienunternehmen und mittelst\u00e4ndische Personengesellschaften verbessert.<\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen, die bereits im Jahr 2021 einen Antrag stellten, er\u00f6ffnet das neue Optionsmodell nach <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/kstg_1977\/__1a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 1a K\u00f6rperschaftsteuergesetz<\/a> eine attraktive Gestaltungsm\u00f6glichkeit bei einem Veranlagungszeitraum ab 2022. Nach der Neuregelung k\u00f6nnen Personengesellschaften wie eine GmbH oder eine AG mit K\u00f6rperschaftsteuer besteuert werden.<\/p>\n<h3><strong>Corona-Bonus bleibt steuerfrei<\/strong><\/h3>\n<p>Arbeitgeber k\u00f6nnen noch bis zum 31.03.2021 den Besch\u00e4ftigten in Voll- oder Teilzeitbesch\u00e4ftigung einen steuerfreien Corona-Bonus bis zu 1.500 \u20ac auszahlen. Die Zahlung kann monatlich oder einmalig erfolgen, darf die 1.500 \u20ac allerdings nicht \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>Hat ein Unternehmen im Jahr 2020 bereits einen steuerfreien Corona-Bonus von 1000 \u20ac ausgezahlt, so kann ein weiterer Bonus von bis zu 500 \u20ac noch bis zum 31.03.2022 steuerfrei gew\u00e4hrt werden.<\/p>\n<p>Befindet sich ein Arbeitnehmer in verschiedenen Anstellungen, bei unterschiedlichen Arbeitgebern (2 oder mehr Dienstverh\u00e4ltnisse), so gilt der Bonus von 1.500 \u20ac pro Arbeitgeber.<\/p>\n<h3><strong>Altersvorsorge<\/strong><\/h3>\n<p>Mit dem Altersentlastungsbetrag profitieren Steuerpflichtige, die \u00e4lter als 64 Jahre sind, von einem Steuerfreibetrag, der sich am Bruttoeinkommen und anderen Eink\u00fcnften bemisst. Das Finanzamt mindert die Eink\u00fcnfte aus selbstst\u00e4ndiger oder nichtselbstst\u00e4ndiger Arbeit im Jahr 2022 um 14,5 Prozent, maximal jedoch um 684 Euro.<\/p>\n<p>Investieren Mitarbeiter einen Teil des Gehaltes in eine Altersvorsorge, m\u00fcssen Arbeitgeber einen Zuschuss zahlen. Seit 2019 betrug der Zuschuss bei Neuabschl\u00fcssen 15 Prozesse an der Gehaltsumwandlung. Ab 2022 tritt die n\u00e4chste Stufe des Gesetzes in Kraft und Arbeitgeber m\u00fcssen auch f\u00fcr \u00e4ltere Vertr\u00e4ge vor 2018 einen Zuschuss zahlen.<\/p>\n<p>Der steuerfreie H\u00f6chstbetrag f\u00fcr eine kapitalgedeckte betriebliche Altersversorgung liegt im Jahr 2022 bei einem H\u00f6chstbetrag von 6.768 \u20ac.<\/p>\n<h3><strong>Bewirtungskosten<\/strong><\/h3>\n<p>Mit dem <a href=\"https:\/\/ao.bundesfinanzministerium.de\/esth\/2021\/C-Anhaenge\/Anhang-16\/II\/anhang-16-II.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BMF-Schreiben vom 30.06.2021<\/a> aktualisierte die Finanzbeh\u00f6rde die Erfordernisse zur steuerlichen Anerkennung von Aufwendungen f\u00fcr die Bewirtung von Personen aus gesch\u00e4ftlichem Anlass in einem Bewirtungsbetrieb.<\/p>\n<p>F\u00fcr bis zum 31.12.2022 ausgestellte Bewirtungsrechnungen ist der Betriebsausgabenabzug unabh\u00e4ngig von den nach der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) geforderten Angaben zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Enth\u00e4lt eine Bewirtungsrechnung noch keinen Hinweis auf die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV), darf es f\u00fcr das Finanzamt kein Grund darstellen, den 70-prozentigen Betriebsausgabenabzug nicht anzuerkennen. Bis zum 31.12.2022 werden solche Bewirtungsrechnungen nicht beanstandet.<\/p>\n<p><strong>Alle \u00c4nderungen rund um den Jahreswechsel 2022:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #3366ff;\"><a style=\"color: #3366ff;\" href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/6-steuertipps-2022-fuer-ihr-unternehmen-von-kleinunternehmen-bis-e-bilanz-fy22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">6 Steuertipps 2022 f\u00fcr Ihr Unternehmen: Von Kleinunternehmen bis E-Bilanz<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #3366ff;\"><a style=\"color: #3366ff;\" href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/steuerliche-aenderungen-fuer-2022-fy22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Steuerliche \u00c4nderungen f\u00fcr 2022<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #3366ff;\"><a style=\"color: #3366ff;\" href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/verlaengerung-der-steuererleichterungen-in-der-corona-krise-fy22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erneute Verl\u00e4ngerung der Steuererleichterungen in der Corona Krise<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #3366ff;\"><a style=\"color: #3366ff;\" href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/steuerliche-erleichterungen-gehen-in-die-verlaengerung-fy22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Steuerliche Erleichterungen gehen in die Verl\u00e4ngerung \u2013 degressive Abschreibungen<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #3366ff;\"><a style=\"color: #3366ff;\" href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/mehr-geld-fuer-pendler-neue-entfernungspauschalen-ab-veranlagungsjahr-2021-fy22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Geld f\u00fcr Pendler: Neue Entfernungspauschalen ab Veranlagungsjahr 2021<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #3366ff;\"><a style=\"color: #3366ff;\" href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/bin-ich-eigentlich-zur-inventur-verpflichtet-fy22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bin ich eigentlich zur Inventur verpflichtet?<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">Interesse an weiteren Tipps &amp; Insights zu den Themen Recht, Steuern und Finanzen?<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p class=\"\">\u2026mit unserem Newsletter 1x im Monat<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:list --><\/p>\n<ul><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Neue Trends aus der Business Welt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Aktuelle Urteile verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Tipps zu Recht, Steuern &amp; Finanzen<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Experten-Interviews, Studien u.v.m<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<p><!-- \/wp:list --><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\thref=\"#gate-a59880de-3d38-4b82-914c-ffa16bab6ae7\"\n\t\t\t\t\t\tclass=\"single-cta__button button button--primary\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t>Jetzt Newsletter abonnieren<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1064\" height=\"810\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2021\/03\/Blog-Recht-Steuern-und-Finanzen-1064x810.jpg\" class=\"single-cta__image\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2021\/03\/Blog-Recht-Steuern-und-Finanzen-1064x810.jpg 1064w\" sizes=\"auto, (min-width: 48em) 33vw, 100vw\" \/>\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab 01.01.2022 treten steuerrechtliche \u00c4nderungen in Kraft, die sich aus gesetzlichen Anpassungen bzw. \u00c4nderungen an Richtlinien der Bundesbeh\u00f6rden ergeben. Dar\u00fcber hinaus hat der neue Finanzminister massive Steuerentlastungen angek\u00fcndigt. Bereits durch die Corona Pandemie geschaffene Hilfsma\u00dfnahmen sollen erweitert werden, damit die Wirtschaft entlastet wird. 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