{"id":11579,"date":"2022-10-14T11:17:43","date_gmt":"2022-10-14T09:17:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/?p=11579"},"modified":"2025-04-24T16:40:08","modified_gmt":"2025-04-24T14:40:08","slug":"umsatzsteuer-in-der-gastronomie-bleibt-bis-ende-2023-abgesenkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/umsatzsteuer-in-der-gastronomie-bleibt-bis-ende-2023-abgesenkt\/","title":{"rendered":"Umsatzsteuer in der Gastronomie bleibt bis Ende 2023 abgesenkt"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header has-dark-background-color entry-header--has-illustration entry-header--has-illustration--generic\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"entry-header__row row align-center\">\n\t\t\t<div class=\"col col-lg-7 col-xlg-6 entry-header__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"component component-single-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"entry-header__misc text--subtitle text--uppercase text--small\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/kategorie\/digitale-transformation\/buchhaltung-controlling\/\" class=\"entry-header__link\">Buchhaltung &amp; Controlling<\/a>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"entry-title-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\">\n\t\t\t\t\t\tUmsatzsteuer in der Gastronomie bleibt bis Ende 2023 abgesenkt\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"entry-header__description\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t\t<div class=\"single-post-details container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t<span class=\"posted-on \"><time class=\"entry-date published\" datetime=\"2022-10-14T11:17:43+02:00\">14. Oktober 2022<\/time><\/span><span class=\"reading-time\"> Minuten zu lesen<\/span>\n\t\t<button\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\tclass=\"social-share-button button button--icon button--secondary js-social-share-button\"\n\t\t\tdata-share-title=\"Umsatzsteuer in der Gastronomie bleibt bis Ende 2023 abgesenkt\"\n\t\t\tdata-share-url=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/umsatzsteuer-in-der-gastronomie-bleibt-bis-ende-2023-abgesenkt\/\"\n\t\t\tdata-share-text=\"Bitte lesen Sie diesen interessanten Artikel\"\n\t\t>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__share-label\">Teilen<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-label\" hidden>Link kopieren<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-tooltip\" aria-hidden=\"true\" hidden>Kopiert<\/span>\n\t\t<\/button>\n\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t<\/header>\n\n\n<div class=\"wp-block-post-author has-dark-background-color alignfull\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"co-authors\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t<div class=\"entry-author-wrapper\">\n\t\t\t<a class=\"entry-author\" href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/author\/sabinepreusser\/\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2019\/02\/PreusserSabine2015.jpg\" class=\"entry-author__image\" height=\"40\" width=\"40\" fetchpriority=\"high\" \/>\t\t\t\t<span class=\"entry-author__name\">Sabine Preusser<\/span>\n\t\t\t<\/a>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"\">Die <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/umsatzsteuer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Umsatzsteuer<\/a> f\u00fcr Restaurants und Verpflegungsdienstleistungen betr\u00e4gt bereits seit dem 01. Juli 2020 nur 7 statt 19 Prozent Umsatzsteuer. Bis Ende 2023 wird es bei dieser Umsatzsteuersenkung bleiben. Allerdings sind Getr\u00e4nke weiterhin von der Umsatzsteuersenkung ausgenommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Profiteure der Umsatzsteuersenkung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"\">Bereits am 07. Oktober 2022 hat der Bundesrat wichtigen \u00c4nderungen im Bereich der Verbrauchsteuern zugestimmt. Dadurch sollen sowohl die Gastronomie als auch die mittelst\u00e4ndischen Brauereien entlastet werden. Es profitiert jedoch nicht nur die Gastronomie, sondern auch Catering-Unternehmen, B\u00e4ckereien und Metzgereien sowie der Lebensmitteleinzelhandel. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen mit der Abgabe verzehrfertig zubereiteter Speisen vor der Corona-Pandemie Ums\u00e4tze mit dem normalen <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/umsatzsteuersatz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Umsatzsteuersatz<\/a> gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\"><strong>R\u00fcckblende:<\/strong> Vor Corona hat der erm\u00e4\u00dfigte Umsatzsteuersatz von 7 Prozent nur f\u00fcr Speisen zum Mitnehmen gegolten. Die zun\u00e4chst befristete Absenkung der Umsatzsteuer bis Ende 2022 sollte die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie f\u00fcr die Branchen Gastronomie und Lebensmittel abmildern. Doch auch die stark gestiegenen Energiepreise spielen jetzt eine Rolle bei der Absenkung der Umsatzsteuer in diesem Bereich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Die betroffenen Unternehmen m\u00fcssen ihre Kassensysteme zum Jahresende also nicht wieder umprogrammieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Umsatzsteuersenkung f\u00fcr Caterer und Lieferdienste<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"\">Gerade Catering- und Lieferdienstunternehmen profitieren stark von dieser Senkung der Umsatzsteuer. Insbesondere dann, wenn sie mit ihrer Lieferung auch eine Dienstleistung erbringen. Es handelt sich bei beiden nicht um die klassische Gastronomie, trotzdem profitieren sie vom reduzierten Steuersatz, wenn sie eben neben der Lieferung eine zus\u00e4tzliche Dienstleistung erbringen. So kann es beispielsweise sein, dass das Catering-Unternehmen das bestellte Essen nicht mit Plastikgeschirr, sondern mit edlem Porzellan liefert. In diesem Fall w\u00e4re die anschlie\u00dfende Reinigung des Porzellangeschirrs eine Dienstleistung. Der Vorteil: Es kommt der reduzierte Umsatzsteuersatz bis Ende 2023 zur Anwendung. Gleichzeitig ist es gut f\u00fcr die Umwelt. Werden jedoch Getr\u00e4nke mitgeliefert, so bleibt es beim erh\u00f6hten <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/steuersatz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Steuersatz<\/a> von 19 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Tipp:<\/strong> <br><a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/buchhaltung-software\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Stets die passende Umsatzsteuer mit der passenden Buchhaltungssoftware<\/a><\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gut zu wissen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"\">Die meisten lieben ihn, den Latte Macchiato und das liegt nicht nur an der Umsatzsteuer von 7 Prozent. Beim Coffee to go wird es da schon teurer, denn dieser unterliegt dem Umsatzsteuersatz von 19 Prozent. Warum ist das so? Kaffee gilt generell als Getr\u00e4nk und egal wo ihn der Verbraucher konsumiert, es m\u00fcssen 19 Prozent Umsatzsteuer berechnet werden. Der Latte Macchiato hat zwar auch Kaffee als Bestandteil, doch sein Milchanteil liegt bei mehr als 75 Prozent. Milch unterliegt einem Steuersatz von 7 Prozent, weil Milch ein Lebensmittel ist. Doch Achtung, das gilt nur f\u00fcr Kuhmilch. Deshalb darf ein Latte Macchiato mit 7 Prozent Umsatzsteuer verkauft werden. Die veganen Varianten, die inzwischen auch erh\u00e4ltlich sind und Soja-, Hafer-, Mandel- oder Reismilch als Milchersatz haben, m\u00fcssen mit 19 Prozent verkauft werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">F\u00fcr Feinschmecker und Gastronomen ist es wichtig zu wissen, dass selbst Langusten, Schnecken, Kaviar und Hummer unter bestimmten Umst\u00e4nden dem erm\u00e4\u00dfigten Steuersatz unterliegen. Derzeit ist die Situation die Folgende. F\u00fcr Schnecken, Langusten, Hummer und Kaviar wird generell der erh\u00f6hte Steuersatz von 19 Prozent berechnet. Mit den jetzigen gesetzlichen Regelungen gilt allerdings Folgendes:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Werden die genannten Delikatessen vor Ort im Restaurant verzehrt, gilt der Umsatzsteuersatz von 7 Prozent.<\/li><li>L\u00e4sst man sich die Delikatessen nach Hause liefern, betr\u00e4gt der Umsatzsteuersatz 19 Prozent.<\/li><li>Gastronomen k\u00f6nnen hier also vom Verzehr im Restaurant profitieren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Muss der Restaurantbesuch billiger werden?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"\">Auch mit der Umsatzsteuersenkung muss der Restaurantbesuch f\u00fcr den Gast nicht unbedingt billiger werden. Schlie\u00dflich ist das Ziel der Bundesregierung, dass sich die Gastronomiebetriebe in absehbarer Zeit von den wirtschaftlichen Sch\u00e4den durch die Pandemie wieder erholen k\u00f6nnen. M\u00f6glich ist das auf zwei verschiedene Arten. Der Gastronom kann die Preise f\u00fcr den Verzehr von Speisen tats\u00e4chlich absenken und hofft, so auf mehr G\u00e4ste zu kommen. Mit der steigenden Zahl von G\u00e4sten steigt der Umsatz und er kann sich finanziell erholen. Der andere Weg ist der, dass die bisherigen Preise f\u00fcr den Verzehr von Speisen gleichbleiben und der Gastronom aufgrund des geringeren Umsatzsteuersatzes weniger Umsatzsteuer an das Finanzamt abf\u00fchren muss. So bleibt mehr Geld f\u00fcr den Gastronomen, denn die Gewinnmarge steigt und die finanzielle Erholung r\u00fcckt n\u00e4her. Der zweite Weg ist wohl bislang von den meisten betroffenen Unternehmen gegangen worden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kleine Brauereien profitieren von der erm\u00e4\u00dfigten Biersteuer<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"\">Der Staat verdient an jedem Bier, welches gebraut und verkauft wird, t\u00fcchtig mit. Daf\u00fcr sorgt die Biersteuer, die vom Zoll erhoben wird und den einzelnen Bundesl\u00e4ndern zugutekommt. Die Biersteuer wird vom Hersteller bereits in den Preis mit einkalkuliert und ist f\u00fcr den Konsumenten nicht sichtbar. Jedes Jahr flie\u00dfen so etwa 600 Mio. Euro in die Kassen der Bundesl\u00e4nder. Berechnet wird die Biersteuer nach dem Stammw\u00fcrzegehalt des Bieres. Der Alkoholgehalt ist nicht urs\u00e4chlich f\u00fcr die Berechnung. Biere mit einem Alkoholgehalt von bis zu 0,5 Volumenprozent sind von der Biersteuer generell befreit, da sie zu den alkoholfreien Bieren geh\u00f6ren. Doch nicht alle Brauereien zahlen gleich viel Biersteuer. Ausschlaggebend ist die produzierte Menge. Deshalb profitieren kleinere Brauereien von dem erm\u00e4\u00dfigten Biersteuersatz. Brauereien mit einer Jahresproduktion von bis zu 5.000 Hektolitern zahlen beispielsweise den niedrigsten Satz von 56 Prozent der vollen Biersteuer. Das gilt f\u00fcr alle echt gebrauten Biere, nicht aber f\u00fcr Biermischgetr\u00e4nke und aromatisierte Biere. Die Befristung der erm\u00e4\u00dfigten S\u00e4tze der Biersteuermengenstaffel wurde nun aufgehoben. Die Erm\u00e4\u00dfigung gilt dauerhaft. Damit soll die einzigartige Biervielfalt und die Braukunst mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gter Brauereien gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Befreit von der Biersteuer ist auch die Bierw\u00fcrze, die man zur Herstellung alkoholsteuerpflichtiger Waren ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">Interesse an weiteren Tipps &amp; Insights zu den Themen Recht, Steuern und Finanzen?<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p class=\"\">\u2026mit unserem Newsletter 1x im Monat<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:list --><\/p>\n<ul><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Neue Trends aus der Business Welt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Aktuelle Urteile verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Tipps zu Recht, Steuern &amp; 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