{"id":13,"date":"2017-12-01T10:32:05","date_gmt":"2017-12-01T10:32:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/glossary\/agg\/"},"modified":"2024-04-03T14:34:18","modified_gmt":"2024-04-03T12:34:18","slug":"agg","status":"publish","type":"sage_glossary","link":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/agg\/","title":{"rendered":"AGG"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header has-dark-background-color entry-header--has-illustration entry-header--has-illustration--generic\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"entry-header__row row align-center\">\n\t\t\t<div class=\"col col-lg-7 col-xlg-6 entry-header__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"component component-single-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"entry-header__misc text--subtitle text--uppercase text--small\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/\" class=\"entry-header__link\">Beschreibung im Lexikon<\/a>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"entry-title-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\">\n\t\t\t\t\t\tAGG\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"single-post-details container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t<span class=\"reading-time\"> Minuten zu lesen<\/span>\n\t\t<button\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\tclass=\"social-share-button button button--icon button--secondary js-social-share-button\"\n\t\t\tdata-share-title=\"AGG\"\n\t\t\tdata-share-url=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/agg\/\"\n\t\t\tdata-share-text=\"Bitte lesen Sie diesen interessanten Artikel\"\n\t\t>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__share-label\">Teilen<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-label\" hidden>Link kopieren<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-tooltip\" aria-hidden=\"true\" hidden>Kopiert<\/span>\n\t\t<\/button>\n\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/header>\n\n\n\n<p class=\"\">Seit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes k\u00f6nnen gesch\u00fctzte Personen ihre Rechtsanspr\u00fcche gegen\u00fcber ihrem Arbeitgeber geltend machen, wenn dieser gegen die Grunds\u00e4tze verst\u00f6\u00dft. Zuvor galt das Besch\u00e4ftigungsgesetz, das lediglich sexuelle Bel\u00e4stigung am Arbeitsplatz thematisierte. Mit dem AGG wird seit 2006 erstmals in Deutschland die Diskriminierung von Arbeitnehmern aufgrund verschiedener personenbezogener Merkmale geregelt. Im Einzelnen geh\u00f6ren zu diesen Merkmalen die Rasse und ethnische Herkunft, das Geschlecht, die Religion oder Weltanschauung, eine Behinderung, das Alter und die sexuelle Identit\u00e4t einer Person. Eine Benachteiligung aufgrund dieser Eigenschaften darf weder im beruflichen noch im privaten Umfeld erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-diese-anwendungsbereiche-gelten-fur-arbeitgeber\">Diese Anwendungsbereiche gelten f\u00fcr Arbeitgeber<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Das <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/diskriminierungsverbot\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Diskriminierungsverbot<\/a> erstreckt sich auf verschiedene Bereiche, darunter auch den Arbeitsplatz. Unternehmen d\u00fcrfen in ihren Kriterien im Rahmen der <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/personalauswahl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Personalauswahl<\/a> keine Merkmale aufnehmen, die eine gesch\u00fctzte Person benachteiligen w\u00fcrden. Beispielsweise darf kein Bewerber abgelehnt werden, weil er dem muslimischen Glauben angeh\u00f6rt, weiblich ist, sich zur Homosexualit\u00e4t bekennt oder \u00fcber 60 Jahre alt ist. Das AGG weitet seinen Anwendungsbereich neben der Auswahl und Einstellung von Personal auch auf den beruflichen Aufstieg aus. Der <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/arbeitgeber\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitgeber<\/a> darf einem Arbeitnehmer die M\u00f6glichkeit auf eine Bef\u00f6rderung nicht auf Grundlage der genannten personenbezogenen Merkmale verwehren. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Arbeitnehmer grunds\u00e4tzlich dieselben Chancen erhalten. Ebenso sollen alle Angestellten den Zugang zur Berufsberatung sowie zu \u00a0<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/7-tipps-damit-aus-lehrstellen-keine-leerstellen-werden-so-finden-sie-die-richtigen-azubis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berufsausbildungen<\/a>, zu Ma\u00dfnahmen zur beruflichen <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/weiterbildung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weiterbildung<\/a> und zu Umschulungen erhalten. Gleicherma\u00dfen soll ihnen die Option offenstehen, einer Besch\u00e4ftigten- oder Arbeitgebervereinigung beizutreten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Tipp:<\/strong><br>So k\u00f6nnen Sie Ihre Personalarbeit neu gestalten \u2013 Jetzt moderne <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/produkte\/sage-hr-suite-personal-software\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Personalsoftware<\/a> kennenlernen<\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-das-agg-in-der-berufspraxis\">Das AGG in der Berufspraxis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Versto\u00dfen <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/stellenbeschreibung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Arbeitnehmer<\/a> gegen die Richtlinien des AGG, kann die benachteiligte Person ihre Anspr\u00fcche rechtlich durchsetzen. So k\u00f6nnen abgelehnte Bewerber vom Unternehmen eine Entsch\u00e4digung verlangen und vor Gericht ziehen. Um diese Problematik zu umgehen, formulieren Arbeitgeber ihre <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/stellenbeschreibung\/\">Stellenbeschreibungen<\/a> heute mit wesentlich mehr Bedacht. Neben der obligatorischen Benennung der Position in geschlechtsneutraler Form gibt es weitere Formulierungen, auf die Betriebe achten sollten. Kritisch sind jegliche Aussagen, die sich etwa auf das Alter beziehen k\u00f6nnten. Dazu geh\u00f6ren auch typische Wortlaute wie \u201egesucht wird ein junger, engagierter Mitarbeiter\u201c oder \u201ebevorzugt wird eine Arbeitskraft mittleren Alters\u201c. Die dem englischen Sprachgebrauch entlehnten Bezeichnungen f\u00fcr Junior- und Senior-Positionen sind hingegen zul\u00e4ssig, da diese keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf das Alter, sondern vielmehr auf die Hierarchiestufe zulassen. Von einem Gericht wurde au\u00dferdem bereits die Voraussetzung, dass der Bewerber \u201eMuttersprachler\/in\u201c zu sein hat, als diskriminierend bewertet. Soll der Kandidat dagegen \u201esehr gute Deutschkenntnisse\u201c mitbringen, verst\u00f6\u00dft dieses Kriterium allein noch nicht gegen das Antidiskriminierungsgesetz. Arbeitgeber sind daher gut beraten, die Stellenausschreibung von einem Juristen pr\u00fcfen zu lassen. Einige wenige Ausnahmen gelten unter anderem f\u00fcr kirchliche Arbeitgeber, diese k\u00f6nnen von ihren Bewerbern unter Umst\u00e4nden verlangen, dass diese der evangelischen oder katholischen Religion angeh\u00f6ren. Ausnahmen gelten au\u00dferdem f\u00fcr Berufe, bei denen das Geschlecht eine entscheidende Voraussetzung darstellt, wie etwa bei der Einstellung einer kommunalen Gleichstellungsbeauftragten.<\/p>\n\n\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">2026: Alle neuen Gesetze immer im Blick<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><strong>Bleiben Sie informiert &#8211; mit unserem Newsletter<\/strong> 1x im Monat<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:list --><\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Neue Trends aus der Arbeitswelt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Aktuelle Urteile verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Tipps zu Recht, Steuern &amp; Finanzen<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Experten-Interviews, Studien u.v.m<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<p><!-- \/wp:list --><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\thref=\"#gate-a59880de-3d38-4b82-914c-ffa16bab6ae7\"\n\t\t\t\t\t\tclass=\"single-cta__button button button--primary\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t>Newsletter abonnieren<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1215\" height=\"810\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg\" class=\"single-cta__image\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg 1215w\" sizes=\"auto, (min-width: 48em) 33vw, 100vw\" \/>\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes k\u00f6nnen gesch\u00fctzte Personen ihre Rechtsanspr\u00fcche gegen\u00fcber ihrem Arbeitgeber geltend machen, wenn dieser gegen die Grunds\u00e4tze verst\u00f6\u00dft. 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