{"id":138,"date":"2017-12-01T10:37:00","date_gmt":"2017-12-01T10:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/glossary\/eigenbeleg\/"},"modified":"2026-01-23T11:41:37","modified_gmt":"2026-01-23T10:41:37","slug":"eigenbeleg","status":"publish","type":"sage_glossary","link":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/eigenbeleg\/","title":{"rendered":"Eigenbeleg"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header has-dark-background-color entry-header--has-illustration entry-header--has-illustration--generic\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"entry-header__row row align-center\">\n\t\t\t<div class=\"col col-lg-7 col-xlg-6 entry-header__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"component component-single-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"entry-header__misc text--subtitle text--uppercase text--small\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/\" class=\"entry-header__link\">Beschreibung im Lexikon<\/a>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"entry-title-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\">\n\t\t\t\t\t\tEigenbeleg\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t\t<div class=\"single-post-details container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t<span class=\"reading-time\"> Minuten zu lesen<\/span>\n\t\t<button\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\tclass=\"social-share-button button button--icon button--secondary js-social-share-button\"\n\t\t\tdata-share-title=\"Eigenbeleg\"\n\t\t\tdata-share-url=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/eigenbeleg\/\"\n\t\t\tdata-share-text=\"Bitte lesen Sie diesen interessanten Artikel\"\n\t\t>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__share-label\">Teilen<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-label\" hidden>Link kopieren<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-tooltip\" aria-hidden=\"true\" hidden>Kopiert<\/span>\n\t\t<\/button>\n\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t<\/header>\n<div class=\"sage-block-classic-wrapper\">\n\n\n\n<p>In der Buchhaltung muss f\u00fcr jeden Gesch\u00e4ftsvorfall ein Beleg vorliegen, ohne die Vorlage eines Belegs ist keine Buchung m\u00f6glich. Auf Wunsch m\u00fcssen dem Finanzamt die schriftlichen Belege als Nachweis vorgelegt werden. Dabei kann es sich um Rechnungen, Schriften oder andere Gesch\u00e4ftspapiere handeln. Grunds\u00e4tzlich gilt der Grundsatz: keine Buchung ohne Beleg! Ein fehlender Beleg f\u00fcr Betriebsausgaben kann unter Umst\u00e4nden durch einen Eigenbeleg ersetzt werden, sofern kein Fremdbeleg erh\u00e4ltlich ist. Das Finanzamt stellt hier bestimmte Anforderungen.<\/p>\n<h2>Erforderliche Angaben auf dem Eigenbeleg<\/h2>\n<p>Nach Angaben des Bundesministeriums f\u00fcr Finanzen m\u00fcssen folgende Angaben enthalten sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Datum<\/li>\n<li>Betrag<\/li>\n<li>Grund der Zahlung<\/li>\n<li>Art und Menge der Ware bzw. der erhaltenen Leistung<\/li>\n<li>Angabe des Zahlungsempf\u00e4ngers<\/li>\n<li>Grund f\u00fcr die Erstellung des Eigenbelegs<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere Erl\u00e4uterungen zum Sachverhalt sind besonders bei Barzahlungen ebenfalls sinnvoll. Zudem kann er durch den Nachweis weiterer Unterlagen erg\u00e4nzt werden. Der Aussteller best\u00e4tigt die Angaben mit seiner Unterschrift. Eine besondere Form ist f\u00fcr den Eigenbeleg nicht vorgeschrieben, es ist sogar eine handschriftliche Erstellung m\u00f6glich. Er sollte immer zeitnah nach dem Gesch\u00e4ftsvorfall erstellt werden. Wie bei Rechnungen gilt eine Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren.<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Tipp:<\/h2>\n<p>Erledigen Sie Ihre Buchhaltung und Warenwirtschaft einfach selbst &#8211; <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/buchhaltung-software\/\">Buchhaltungssoftware jetzt testen<\/a><\/p><\/blockquote>\n<h2>Eigenbelege f\u00fcr kleinere Ausgaben erstellen<\/h2>\n<p>Einen Anspruch auf die Anerkennung eines Eigenbeleges als Betriebsausgaben durch das Finanzamt gibt es nicht. Unternehmen sollten diesen also nur als Notl\u00f6sung verwenden. Bei Ausgaben bis zu einem Betrag von 150 Euro ist anstatt einer Rechnung eine Quittung ausreichend, sodass das Finanzamt Eigenbelege bis zu diesen Betr\u00e4gen in der Regel problemlos anerkennt. Gerade kleine Ausgaben f\u00fcr Parkgeb\u00fchren oder Trinkgelder k\u00f6nnen auf diese Weise als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Eventuell hat ein Mitarbeiter vers\u00e4umt, sich eine Zahlung quittieren zu lassen oder ein Beleg ist verloren gegangen &#8211; f\u00fcr diese F\u00e4lle ist das selbst erstellte Dokument als Notl\u00f6sung geeignet.<\/p>\n<h2>Bei gr\u00f6\u00dferen Rechnungen Ersatz beschaffen<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend die Erstellung des Eigenbelegs bei kleineren <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/ausgaben\/\">Ausgaben<\/a> recht unbedenklich ist, sollten Unternehmen bei einer gr\u00f6\u00dferen Ausgabe einen Ersatz beschaffen. Handelt es sich um eine fehlende Rechnung, sollte eine entsprechende Zweitschrift angefordert werden. Da die Rechnungen nicht nur den Rechnungsbetrag, sondern auch die ausgewiesene Umsatzsteuer beinhalten, sollte hier der Beleg vorliegen. Die Nutzung des Vorsteuerabzugs ist mit einem Eigenbeleg nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Eigenbeleg mit passender Software erstellen<\/h2>\n<p>Mit einem passenden Buchhaltungsprogramm erleichtern Unternehmen die <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/welche-buchhaltung-passt-zu-ihnen-und-ihrem-unternehmen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Buchhaltung<\/a>. Die Programme erm\u00f6glichen eine effiziente Zuordnung von <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/eingangsrechnung\/\">Eingangsrechnungen<\/a>, und unter Umst\u00e4nden kann dar\u00fcber hinaus das Online-Banking \u00fcber die Software abgewickelt werden. In der Regel unterst\u00fctzen die Programme auch die M\u00f6glichkeit, einen professionellen Eigenbeleg zu erstellen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">2026: Alle neuen Gesetze immer im Blick<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><strong>Bleiben Sie informiert &#8211; mit unserem Newsletter<\/strong> 1x im Monat<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:list --><\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Neue Trends aus der Arbeitswelt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Aktuelle Urteile verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Tipps zu Recht, Steuern &amp; Finanzen<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Experten-Interviews, Studien u.v.m<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<p><!-- \/wp:list --><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\thref=\"#gate-a59880de-3d38-4b82-914c-ffa16bab6ae7\"\n\t\t\t\t\t\tclass=\"single-cta__button button button--primary\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t>Newsletter abonnieren<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1215\" height=\"810\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg\" class=\"single-cta__image\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg 1215w\" sizes=\"auto, (min-width: 48em) 33vw, 100vw\" \/>\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Buchhaltung muss f\u00fcr jeden Gesch\u00e4ftsvorfall ein Beleg vorliegen, ohne die Vorlage eines Belegs ist keine Buchung m\u00f6glich. 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