{"id":159,"date":"2017-12-01T10:38:58","date_gmt":"2017-12-01T10:38:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/glossary\/elterngeld\/"},"modified":"2026-01-23T11:40:36","modified_gmt":"2026-01-23T10:40:36","slug":"elterngeld","status":"publish","type":"sage_glossary","link":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/elterngeld\/","title":{"rendered":"Elterngeld"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header has-dark-background-color entry-header--has-illustration entry-header--has-illustration--generic\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"entry-header__row row align-center\">\n\t\t\t<div class=\"col col-lg-7 col-xlg-6 entry-header__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"component component-single-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"entry-header__misc text--subtitle text--uppercase text--small\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/\" class=\"entry-header__link\">Beschreibung im Lexikon<\/a>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"entry-title-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\">\n\t\t\t\t\t\tElterngeld\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"single-post-details container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t<span class=\"reading-time\"> Minuten zu lesen<\/span>\n\t\t<button\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\tclass=\"social-share-button button button--icon button--secondary js-social-share-button\"\n\t\t\tdata-share-title=\"Elterngeld\"\n\t\t\tdata-share-url=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/elterngeld\/\"\n\t\t\tdata-share-text=\"Bitte lesen Sie diesen interessanten Artikel\"\n\t\t>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__share-label\">Teilen<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-label\" hidden>Link kopieren<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-tooltip\" aria-hidden=\"true\" hidden>Kopiert<\/span>\n\t\t<\/button>\n\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/header>\n<div class=\"sage-block-classic-wrapper\">\n\n\n\n<p>Damit Eltern sich selbst um ihren Nachwuchs k\u00fcmmern k\u00f6nnen, erhalten Sie nach der Geburt finanzielle Unterst\u00fctzung. Dadurch soll es ihnen erm\u00f6glicht werden, die Betreuung ihrer Kinder selbst aktiv mitzugestalten und Arbeit und Familie besser miteinander zu vereinbaren.<\/p>\n<p>Damit Eltern sich selbst um ihren Nachwuchs k\u00fcmmern k\u00f6nnen, erhalten sie nach der Geburt finanzielle Unterst\u00fctzung. Dadurch soll es ihnen erm\u00f6glicht werden, die Betreuung ihrer Kinder selbst aktiv mitzugestalten und Arbeit und Familie besser miteinander zu vereinbaren. Das Elterngeld steht M\u00fcttern und V\u00e4tern gleicherma\u00dfen zu. Voraussetzung ist, dass diese Erziehungsaufgaben wahrnehmen und daf\u00fcr entweder in ihrem Beruf pausieren oder auf maximal 32 Wochenstunden (seit 01.09.2021, 32 Wochenstunden) reduzieren. Um die finanzielle Hilfe zu beziehen, muss jedoch kein Angestelltenverh\u00e4ltnis bestehen. Das Recht steht gleichfalls Studenten, Auszubildenden, Selbstst\u00e4ndigen sowie Hausfrauen und Hausm\u00e4nnern in Elternzeit zu. Der Anspruch besteht beim Basiselterngeld f\u00fcr eine Dauer von mindestens zwei und maximal zw\u00f6lf Monaten. Zus\u00e4tzliche zwei Monate, also insgesamt 14 Monate, erhalten Familien, bei denen ein Elternteil ein gemindertes Einkommen f\u00fcr zwei Monate aufgrund der Kinderbetreuung erh\u00e4lt. Gleiches gilt f\u00fcr Alleinerziehende, bei denen das Erwerbseinkommen des Partners wegf\u00e4llt.<\/p>\n<h2>Elterngeld Plus <strong>&#8211; Basiselterngeld \u2013 Partnerschaftsbonus<\/strong><\/h2>\n<p>Eltern haben die Wahl zwischen dem ElterngeldPlus, dem Basiselterngeld und dem Partnerschaftsbonus, die sich auch miteinander kombinieren lassen. Elterngeld Plus ist eine gute Option f\u00fcr M\u00fctter und V\u00e4ter, die nach der Geburt schon bald wieder in <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/teilzeitarbeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teilzeitarbeit<\/a> t\u00e4tig sein m\u00f6chten. Hierf\u00fcr gilt wie zuvor beschrieben eine maximal m\u00f6gliche Arbeitszeit von 32 Stunden (seit dem 01.09.2021) in der Woche. Das ElterngeldPlus erhalten Eltern doppelt so lange wie das Basiselterngeld. Dabei entspricht ein Monat Basiselterngeld zwei Monaten ElterngeldPlus. Wer nach der Geburt in Teilzeit arbeitet f\u00fcr den kann das ElterngeldPlus monatlich genauso hoch sein wie das Basiselterngeld mit Teilzeit.<\/p>\n<p>Als Partnerschaftsbonus k\u00f6nnen Eltern bis zu vier zus\u00e4tzliche ElterngeldPlus-Monate erhalten. Voraussetzung ist, dass sie w\u00e4hrend dieses Zeitraums zwischen 24 und 32 Stunden in der Woche in Teilzeit arbeiten (25 bis 30 Stunden f\u00fcr Kinder die vor dem 01.09.2021 geboren wurden). Die Zeitdauer f\u00fcr den Partnerschaftsbonus betr\u00e4gt mindestens zwei und h\u00f6chstens vier Monate. Auch getrennt lebende und erziehende Eltern k\u00f6nnen davon profitieren, wenn sie zusammen in Teilzeit gehen. Alleinerziehende haben Anspruch auf den gesamten Partnerschaftsbonus.<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Tipp:<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/lohnabrechnung-software\/\">Erledigen Sie Ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung in Rekordzeit mit dem richtigen Lohnabrechnungsprogramm<\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<h2><strong>Die Anspruchsvoraussetzungen und die H\u00f6he<\/strong><\/h2>\n<p>Wie hoch das Elterngeld ausf\u00e4llt, h\u00e4ngt davon ab, wie hoch das Einkommen des kinderbetreuenden Elternteils vor der Geburt des Kindes war und ob Einkommen nach der Geburt wegf\u00e4llt. Eltern mit einem hohen Einkommen erhalten 65 Prozent, w\u00e4hrend jene mit niedrigem Einkommen Anspruch auf 100 Prozent des bisherigen Einkommens aus ihrer Berufst\u00e4tigkeit haben. Deshalb liegt das Basiselterngeld zwischen 300 und 1.800 Euro im Monat, w\u00e4hrenddessen das ElterngeldPlus zwischen 150 und 900 Euro im Monat liegt.<\/p>\n<p>Eltern, die ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen und maximal 32 Stunden in der Woche arbeiten (30 Stunden bei Kindern, die vor dem 01.09.2021 geboren wurden) erhalten das Mindestelterngeld. Davon profitieren auch Hausfrauen, Hausm\u00e4nner und Studierende, die nicht gearbeitet haben, weil \u00e4ltere Kinder betreut werden mussten. Vom Geschwisterbonus profitieren Familien mit mehreren kleinen Kindern. Der Zuschlag betr\u00e4gt zehn Prozent des sonst zustehenden Elterngeldes, mindestens aber 75 Euro beim Basiselterngeld und 37,50 Euro beim ElterngeldPlus. Bei Mehrlingsgeburten betr\u00e4gt der Zuschlag 300 Euro beim Basiselterngeld und 150 Euro beim ElterngeldPlus f\u00fcr jedes weitere Neugeborene.<\/p>\n<p>Wichtig zu wissen ist, dass das Elterngeld auf das Arbeitslosengeld II, der Sozialhilfe und dem Kinderzuschlag als Einkommen angerechnet wird. Auch der Mindestbeitrag von 300 Euro ist davon nicht ausgenommen. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn Elterngeldberechtigte aus diesem Personenkreis vor der Geburt des Kindes erwerbst\u00e4tig waren. Sie erhalten einen Elterngeldfreibetrag, der je nach Verdienst bei maximal 300 Euro liegt. Das ist dann auch die H\u00f6he, bis zu der das Elterngeld zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<h2>Die Beantragung &#8211; darauf kommt es an<\/h2>\n<p>Um Elterngeld zu erhalten, m\u00fcssen sich die Eltern an die Elterngeldstelle beim \u00f6rtlichen Jugendamt in ihrem Wohnbezirk wenden. Dem Antrag sind weitere Dokumente beizuf\u00fcgen, unter anderem Gehaltsnachweise und eine Geburtsbescheinigung. Um Elterngeld zu beziehen, muss die Familie ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Ob es sich um ein leibliches Kind, Adoptiv- oder Stiefkinder handelt, spielt f\u00fcr die Beantragung von Elterngeld keine Rolle.<\/p>\n\n<\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-sicher-interessieren-sie-auch-diese-artikel-rund-zum-thema-elterngeld\">Sicher interessieren Sie auch diese Artikel rund zum Thema Elterngeld<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/ausbau-des-rvbea-verfahrens-um-elterngeldfaelle-fy22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ausbau des rvBEA-Verfahrens um Elterngeldf\u00e4lle<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/elterngeld-fuer-freelancer-fy22-fy23\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Elterngeld f\u00fcr Freiberufler<\/a><\/p>\n\n\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">2026: Alle neuen Gesetze immer im Blick<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><strong>Bleiben Sie informiert &#8211; mit unserem Newsletter<\/strong> 1x im Monat<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:list --><\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Neue Trends aus der Arbeitswelt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Aktuelle Urteile verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Tipps zu Recht, Steuern &amp; Finanzen<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Experten-Interviews, Studien u.v.m<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<p><!-- \/wp:list --><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\thref=\"#gate-a59880de-3d38-4b82-914c-ffa16bab6ae7\"\n\t\t\t\t\t\tclass=\"single-cta__button button button--primary\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t>Newsletter abonnieren<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1215\" height=\"810\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg\" class=\"single-cta__image\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg 1215w\" sizes=\"auto, (min-width: 48em) 33vw, 100vw\" \/>\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Damit Eltern sich selbst um ihren Nachwuchs k\u00fcmmern k\u00f6nnen, erhalten Sie nach der Geburt finanzielle Unterst\u00fctzung. 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