{"id":185,"date":"2017-12-01T10:40:52","date_gmt":"2017-12-01T10:40:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/glossary\/freibetrag\/"},"modified":"2026-01-23T11:39:13","modified_gmt":"2026-01-23T10:39:13","slug":"freibetrag","status":"publish","type":"sage_glossary","link":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/freibetrag\/","title":{"rendered":"Freibetrag"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header has-dark-background-color entry-header--has-illustration entry-header--has-illustration--generic\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"entry-header__row row align-center\">\n\t\t\t<div class=\"col col-lg-7 col-xlg-6 entry-header__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"component component-single-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"entry-header__misc text--subtitle text--uppercase text--small\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/\" class=\"entry-header__link\">Beschreibung im Lexikon<\/a>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"entry-title-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\">\n\t\t\t\t\t\tFreibetrag\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t\t<div class=\"single-post-details container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t<span class=\"reading-time\"> Minuten zu lesen<\/span>\n\t\t<button\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\tclass=\"social-share-button button button--icon button--secondary js-social-share-button\"\n\t\t\tdata-share-title=\"Freibetrag\"\n\t\t\tdata-share-url=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/freibetrag\/\"\n\t\t\tdata-share-text=\"Bitte lesen Sie diesen interessanten Artikel\"\n\t\t>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__share-label\">Teilen<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-label\" hidden>Link kopieren<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-tooltip\" aria-hidden=\"true\" hidden>Kopiert<\/span>\n\t\t<\/button>\n\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t<\/header>\n<div class=\"sage-block-classic-wrapper\">\n\n\n\n<p>Der Freibetrag ist ein Begriff des deutschen Steuerrechts. Bis zu einer bestimmten Summe, die das Bundesfinanzministerium in vielen Bereichen j\u00e4hrlich neu festlegt, bleiben ein Einkommen oder andere Arten von Ertr\u00e4gen steuerfrei. Insbesondere f\u00fcr Familien mit Kindern gew\u00e4hrt der Staat einige M\u00f6glichkeiten, Freibetr\u00e4ge zu nutzen. Damit soll ein sozialer Ausgleich f\u00fcr Familien geschaffen werden, die durch die Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder entsprechende Mehrkosten im Vergleich zu kinderlosen Singles oder Ehepaaren zu tragen haben. In der Regel bewegen sich s\u00e4mtliche Freibetr\u00e4ge, die das deutsche Steuerrecht kennt, in einer H\u00f6he, die im Wesentlichen nach der Ma\u00dfgabe des Existenzminimums ausgerichtet ist. Das gilt auch f\u00fcr Sparerfreibetr\u00e4ge, f\u00fcr Rabatte bei Werksverk\u00e4ufen an eigene Mitarbeiter und f\u00fcr Aufwandsentsch\u00e4digungen ehrenamtlicher Mitarbeiter. Ausnahmen bestehen lediglich bei Erbschaften und Schenkungen. Hier k\u00f6nnen Summen bis zu 500.000 Euro als steuerfreier Freibetrag zur Disposition stehen.<\/p>\n<h2>Freibetr\u00e4ge in der monatlichen Lohn- und Gehaltsabrechnung<\/h2>\n<p>Beim monatlichen Lohnsteuerabzugsverfahren wird der Grundfreibetrag bereits von der <strong>Lohnsteuerbuchhaltung<\/strong> ber\u00fccksichtigt. Auch beim Finanzamt hinterlegte Besonderheiten, wie zum Beispiel Pauschbetr\u00e4ge f\u00fcr Arbeitnehmer mit Behinderungen, finden durch einen geminderten Lohnsteuerwegabzug automatische monatliche Ber\u00fccksichtigung im ELStAM-Verfahren zur <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/lohnabrechnung\/\">Lohnabrechnung<\/a>. Grunds\u00e4tzlich hat jeder Arbeitnehmer die M\u00f6glichkeit, bei seinem zust\u00e4ndigen Finanzamt einen zus\u00e4tzlichen Freibetrag zu beantragen, sofern der Anspruch begr\u00fcndet ist. So k\u00f6nnen Lohnsteuerbetr\u00e4ge, die das Finanzamt ansonsten erst im Rahmen der j\u00e4hrlichen Einkommensteuererkl\u00e4rung r\u00fcckerstattet, bereits bei der monatlichen Gehaltsabrechnung anteilig verrechnet werden. Mitarbeiter, die diesen Weg w\u00e4hlen, sind dann allerdings auch verpflichtet, eine j\u00e4hrliche Einkommensteuererkl\u00e4rung abzugeben. <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/arbeitgeber\/\">Arbeitgeber<\/a> sollten sorgf\u00e4ltig erw\u00e4gen, ob sie \u00fcber solche M\u00f6glichkeiten aktiv aufkl\u00e4ren und sie sogar durch eigenes Zutun unterst\u00fctzen wollen. In der Praxis zeigt sich, dass Einkommensteuerpflichtige eher eine gr\u00f6\u00dfere j\u00e4hrliche R\u00fcckerstattung als eine geringf\u00fcgige Anhebung ihres monatlichen Nettogehalts begr\u00fc\u00dfen. Die Ber\u00fccksichtigung von <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wie-sie-ihren-mitarbeitern-was-gutes-tun-ohne-in-die-personalkostenfalle-zu-treten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">steuerlichen Vorteilen f\u00fcr Mitarbeiter<\/a> geh\u00f6rt rechtlich nicht zur <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/fuersorgepflicht\/\">F\u00fcrsorgepflicht<\/a> von Arbeitgebern.<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Tipp:<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/lohnabrechnung-software\/\"><span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Finden Sie das passende Lohnabrechnungsprogramm&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:10945,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;9&quot;:0,&quot;10&quot;:0,&quot;12&quot;:0,&quot;14&quot;:{&quot;1&quot;:3,&quot;3&quot;:1},&quot;16&quot;:10}\">Finden Sie das passende Lohnabrechnungsprogramm<\/span><\/a><\/p><\/blockquote>\n<h2>Was geschieht beim \u00dcberschreiten von Freigrenzen oder Freibetr\u00e4gen?<\/h2>\n<p>H\u00e4ufig kommt es zu falschen Interpretationen und dann auch fehlerhaften Berechnungen im Umgang mit den Begriffen Freibetrag und Freigrenze. Hier greift zun\u00e4chst die einfache Faustregel: Freibetr\u00e4ge werden von einer errechneten Steuerschuld abgezogen. Freigrenzen markieren den Beginn einer Steuerschuld. Das komplexe deutsche <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/der-jahreswechsel-in-der-entgeltabrechnung-teil-2-das-muessen-sie-im-steuerrecht-beachten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Steuerrecht liefert in vielen Einzelbereichen regelrechte Damoklesschwerter<\/a>. Dazu ein Beispiel aus der Praxis:<\/p>\n<p>F\u00fcr j\u00e4hrliche Zuwendungen an Kunden, zum Beispiel in Form von Weihnachtsgeschenken als Aufmerksamkeit und Dank f\u00fcr gute Zusammenarbeit, darf eine Nettosumme von 35,00 Euro pro Kopf und Jahr ohne Bedenken als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Haben die Geschenke pro St\u00fcck allerdings 35,01 Euro gekostet, unterliegt nicht nur der \u00fcbersch\u00fcssige Cent, sondern die gesamte Summe dem deutschen Steuerrecht im Sinne eines <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/geldwerter-vorteil\/\">geldwerten Vorteils<\/a> und damit einkommensteuerpflichtigen Zuwendung f\u00fcr den Beschenkten. Auf derartigen Spr\u00fcngen bei \u00dcbertretungen von Freigrenzen basieren auch die j\u00e4hrlich neu erstellten Grundtabellen zur Einkommensteuer. Auch hier gibt es keinen gleichf\u00f6rmigen linearen Verlauf im Sinne von <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/gleitzone\/\">Gleitzonen<\/a>, sondern bestimmte Betr\u00e4ge, ab denen eine neue Besteuerungsstufe erreicht wird. Die n\u00e4here Besch\u00e4ftigung mit Freibetr\u00e4gen und Freigrenzen f\u00fchrt immer wieder zu Kernfragen des deutschen Steuerrechts: Bis zu welchem Grad beschenkt der Fiskus, ab wann bestraft er? Sind Freibetr\u00e4ge letzten Endes verantwortlich f\u00fcr unn\u00f6tige Komplikationen?<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">2026: Alle neuen Gesetze immer im Blick<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><strong>Bleiben Sie informiert &#8211; mit unserem Newsletter<\/strong> 1x im Monat<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:list --><\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Neue Trends aus der Arbeitswelt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Aktuelle Urteile verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Tipps zu Recht, Steuern &amp; Finanzen<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Experten-Interviews, Studien u.v.m<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<p><!-- \/wp:list --><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\thref=\"#gate-a59880de-3d38-4b82-914c-ffa16bab6ae7\"\n\t\t\t\t\t\tclass=\"single-cta__button button button--primary\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t>Newsletter abonnieren<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1215\" height=\"810\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg\" class=\"single-cta__image\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg 1215w\" sizes=\"auto, (min-width: 48em) 33vw, 100vw\" \/>\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Freibetrag ist ein Begriff des deutschen Steuerrechts. 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