{"id":325,"date":"2017-12-01T10:51:02","date_gmt":"2017-12-01T10:51:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/glossary\/lohnkostenzuschuss\/"},"modified":"2026-01-23T11:30:30","modified_gmt":"2026-01-23T10:30:30","slug":"lohnkostenzuschuss","status":"publish","type":"sage_glossary","link":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/lohnkostenzuschuss\/","title":{"rendered":"Lohnkostenzuschuss"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header has-dark-background-color entry-header--has-illustration entry-header--has-illustration--generic\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"entry-header__row row align-center\">\n\t\t\t<div class=\"col col-lg-7 col-xlg-6 entry-header__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"component component-single-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"entry-header__misc text--subtitle text--uppercase text--small\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/\" class=\"entry-header__link\">Beschreibung im Lexikon<\/a>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"entry-title-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\">\n\t\t\t\t\t\tLohnkostenzuschuss\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"single-post-details container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t<span class=\"reading-time\"> Minuten zu lesen<\/span>\n\t\t<button\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\tclass=\"social-share-button button button--icon button--secondary js-social-share-button\"\n\t\t\tdata-share-title=\"Lohnkostenzuschuss\"\n\t\t\tdata-share-url=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/lohnkostenzuschuss\/\"\n\t\t\tdata-share-text=\"Bitte lesen Sie diesen interessanten Artikel\"\n\t\t>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__share-label\">Teilen<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-label\" hidden>Link kopieren<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-tooltip\" aria-hidden=\"true\" hidden>Kopiert<\/span>\n\t\t<\/button>\n\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/header>\n\n\n\n\n\n<p>Einigen Menschen, die in die Arbeitslosigkeit geraten sind, f\u00e4llt es besonders schwer, wieder eine feste Arbeit zu finden. Oftmals ist dann die Rede davon, dass sie Vermittlungshemmnisse haben. Dazu z\u00e4hlen alle Gr\u00fcnde, die die Aufnahme einer Besch\u00e4ftigung erschweren. Das kann in einer fehlenden Qualifikation oder einem Sprachproblem liegen. Das kann aber genauso gut ein h\u00f6heres Lebensalter oder die Langzeitarbeitslosigkeit sein. Auch gesundheitliche Einschr\u00e4nkungen oder psychische Belastungen stellen Hemmnisse dar. Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist ferner f\u00fcr diejenigen erschwert, die Betreuungspflichten wahrnehmen. Das betrifft all die, die neben der Arbeit die Kinder erziehen oder einen Angeh\u00f6rigen pflegen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-das-teilhabenchancengesetz\">Das Teilhabenchancengesetz<\/h2>\n\n\n\n<p>Am 1. Januar 2019 ist das Teilhabechancengesetz in Kraft getreten. Es soll Menschen, die schon lange arbeitslos sind oder die von anderen Vermittlungshemmnissen ausgebremst werden, eine neue Perspektive auf dem Arbeitsmarkt geben. Mit dem Gesetz wurden zwei neue F\u00f6rderungen im SGB II aufgenommen. Zum einen die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen nach \u00a7 16e SGB II. Zum anderen die Teilhabe am Arbeitsmarkt, geregelt in \u00a7 16i SGB II.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erkl\u00e4rte Ziel ist es, die Chancen der Betroffenen zu erh\u00f6hen, wieder einen Job und ein Einkommen zu bekommen. Der Staat unterst\u00fctzt dies durch verschiedene Instrumente: durch eine intensive Betreuung, eine individuelle Beratung und eine wirksame F\u00f6rderung unterst\u00fctzt. Soweit es sich um Zusch\u00fcsse handelt, so unterliegen diese in der Regel einer Befristung. Denn es wird davon ausgegangen, dass sich die Produktivit\u00e4t des <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/arbeitnehmer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Arbeitnehmers<\/a> nach einiger Zeit verbessert und sich das Arbeitsverh\u00e4ltnis f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/arbeitgeber\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Arbeitgeber<\/a> auszahlt. Die Lohnkostenzusch\u00fcsse flie\u00dfen direkt an die Arbeitnehmer oder auch an die Arbeitgeber oder an beide. Wichtig f\u00fcr den Arbeitgeber: Der Lohnkostenzuschuss muss in der <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/buchhaltung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Buchhaltung<\/a> mitber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Teilhabechancengesetz sollen sich auch die Chancen von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Zwar haben diese Menschen die eine oder andere Einschr\u00e4nkung. Sie verf\u00fcgen jedoch oftmals in anderen Bereichen \u00fcber gro\u00dfes Potenzial. Die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit, kurz die BA, unterst\u00fctzt deshalb die Arbeitgeber, die Menschen mit Behinderung die Chance geben wollen, sich in ihrem Betrieb zu beweisen. So \u00fcbernimmt die BA nicht nur die Kosten f\u00fcr eine Probebesch\u00e4ftigung bis zu drei Monaten. Ferner unterst\u00fctzt sie bei der Einrichtung und speziellen Ausstattung des Arbeitsplatzes.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">Arbeit und Zeit sparen mit einer Cloud-Lohnabrechnung<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Mit einer Online-Lohnabrechnung lassen sich viele Routine-Aufgaben automatisieren, damit Sie und Ihr Team mehr Zeit f\u00fcr das gewinnen, worauf es wirklich ankommt: Ihren Gesch\u00e4ftserfolg.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>In unserem <strong>kostenlosen<\/strong> <strong>Guide<\/strong> erfahren Sie die 10 Vorteile einer Online-Lohnabrechnung und worauf es bei der Auswahl der richtigen Cloud-Lohnabrechnung ankommt.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\thref=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/so-finden-sie-die-richtige-cloud-lohnabrechnung-fy22s\/\"\n\t\t\t\t\t\tclass=\"single-cta__button button button--primary\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tid=\"cta-id-24132\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tdata-button-location=\"cta_box\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t>Jetzt Guide lesen!<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"810\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1481370237.jpg\" class=\"single-cta__image\" alt=\"Frau mit Tablet\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1481370237.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (min-width: 48em) 33vw, 100vw\" \/>\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-eingliederung-von-langzeitarbeitslosen\">Eingliederung von Langzeitarbeitslosen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die erste Art der F\u00f6rderung hei\u00dft Eingliederung von Langzeitarbeitslosen. Sie beschr\u00e4nkt sich aber nicht nur, wie der Name vermuten lassen k\u00f6nnte, auf Langzeitarbeitslose. Mit diesem Instrument soll vielmehr verhindert werden, dass jemand erst in eine lange andauernde Arbeitslosigkeit ger\u00e4t. Sie richtet sich deshalb an alle Personen, die <strong>mehr als zwei Jahre lang arbeitslos sind.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Stellt nun ein Arbeitgeber <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/sozialversicherung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">sozialversicherungspflichtig<\/a> einen solchen Mitarbeiter ein, dann erh\u00e4lt er f\u00fcr<strong> maximal zwei Jahre Lohnkostenzusch\u00fcsse<\/strong>. Im ersten Jahr betr\u00e4gt dieser 75 Prozent und im zweiten Jahr von 50 Prozent des gezahlten Arbeitslohns. Ein derart gef\u00f6rderter Besch\u00e4ftigter hat dar\u00fcber hinaus Anspruch auf ein umfassendes besch\u00e4ftigungsbegleitendes Coaching. Hier erh\u00e4lt er Antworten auf seine Fragen und Hilfe bei Problemen im Arbeitsalltag. Die Agentur f\u00fcr Arbeit oder die Jobcenter \u00fcbernehmen die Kosten f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/coaching\/\">Coaching<\/a>. Der Arbeitgeber kann zudem eine finanzielle F\u00f6rderung nach dem Zweiten oder Dritten Sozialgesetzbuch erhalten. Dabei geht es um Ma\u00dfnahmen, mithilfe derer sich der Besch\u00e4ftigte weiterbilden und f\u00fcr den Job qualifizieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Achtung: Es besteht eine <strong>Nachbesch\u00e4ftigungspflicht<\/strong>. Wer eine solche F\u00f6rderung in Anspruch nimmt, von dem wird erwartet, dass er den Arbeitnehmer auch \u00fcber die Dauer der F\u00f6rderung hinaus weiter besch\u00e4ftigt. Diese Nachbesch\u00e4ftigungszeit betr\u00e4gt sechs Monate nach dem Ende der F\u00f6rderung. Angenommen, das Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis wird w\u00e4hrend der F\u00f6rderung oder auch in der Nachbesch\u00e4ftigungszeit seitens des Arbeitgebers ohne wichtigen Grund beendet. Dann muss er den Eingliederungszuschuss teilweise zur\u00fcckzahlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-teilhabe-am-arbeitsmarkt\">Teilhabe am Arbeitsmarkt<\/h2>\n\n\n\n<p>Die zweite Art der F\u00f6rderung soll durch Lohnkostenzusch\u00fcsse f\u00fcr mehr Teilhabe am Arbeitsmarkt sorgen. Um diese F\u00f6rderung zu erhalten, m\u00fcssen jedoch einige Voraussetzungen erf\u00fcllt sein. Zum einen muss der Besch\u00e4ftigte mindestens 25 Jahre alt sein. Zum anderen muss er in den vergangenen sieben Jahren <strong>mindestens sechs Jahre lang arbeitslos<\/strong> gewesen sein und Arbeitslosengeld II bezogen haben. In dieser Zeit darf er nicht oder nur kurze Zeit besch\u00e4ftigt gewesen sein. Wer ein minderj\u00e4hriges Kind hat oder schwerbehindert ist, kann den Lohnkostenzuschuss schon nach f\u00fcnf Jahren Hartz-IV-Bezug gelten machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Arbeitgeber, der einen solchen Mitarbeiter einstellt, erh\u00e4lt f\u00fcr <strong>maximal f\u00fcnf Jahre Lohnzusch\u00fcsse<\/strong>. Das sind in den ersten beiden Jahren 100 Prozent des gesetzlichen <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/mindestlohn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mindestlohns<\/a> oder des Tariflohns. Danach sinkt der Zuschuss um zehn Prozentpunkte in jedem weiteren Jahr auf 70 Prozent im f\u00fcnften Jahr. W\u00e4hrend dieser Zeit k\u00f6nnen auch Praktika bei anderen Arbeitgebern und andere Qualifizierungsma\u00dfnahmen finanziert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-coaching-fur-geforderte-beschaftigte\">Coaching f\u00fcr gef\u00f6rderte Besch\u00e4ftigte<\/h2>\n\n\n\n<p>Die F\u00f6rderung der Besch\u00e4ftigten geht \u00fcber die finanziellen Zusch\u00fcsse der genannten Instrumente hinaus. Die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit oder die Jobcenter \u00fcbernehmen ferner die Kosten f\u00fcr ein die Besch\u00e4ftigung begleitetes, ganzheitliches <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/coaching\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Coaching<\/a>. Mit diesem m\u00f6chte man den Arbeitnehmer den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben in jeder Hinsicht erleichtern. Zum Beispiel dann, wenn der Betroffene Schwierigkeiten hat, seinen Alltag zu organisieren. Oder wenn Probleme am neuen Arbeitsplatz, aber auch in der Familie auftreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig zu wissen: Das Jobcenter \u00fcbernimmt die Kosten f\u00fcr das Coaching \u00fcber die jeweilige F\u00f6rderdauer. Zwar wird bei der Durchf\u00fchrung auf die betrieblichen Anforderungen und Belange des jeweiligen Unternehmens R\u00fccksicht genommen. Doch der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, seinen Besch\u00e4ftigten f\u00fcr eine gewisse Zeit f\u00fcr das Coaching freizustellen. Bei der Eingliederung von Langzeitarbeitslosen in den ersten sechs Monaten der F\u00f6rderung. Bei der Teilhabe am Arbeitsmarkt im ersten Jahr der F\u00f6rderung. Findet das Coaching w\u00e4hrend der Arbeitszeit statt, muss das Arbeitsentgelt weitergezahlt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-eingliederungszuschusse\">Eingliederungszusch\u00fcsse<\/h2>\n\n\n\n<p>Arbeitgeber k\u00f6nnen auch Eingliederungszusch\u00fcsse erhalten. Dazu m\u00fcssen sie offene Stellen mit Kandidaten besetzen, die arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldet sind oder die Arbeitslosengeld II beziehen. F\u00fcr einen Anspruch auf diese F\u00f6rderung gibt es noch weitere Voraussetzungen: Zum einen ist eine l\u00e4ngere Einarbeitungszeit n\u00f6tig, da der Bewerber nicht die Leistung erbringen kann, die \u00fcblicherweise zu erwarten w\u00e4re. Zum anderen muss der Zuschuss seine Chance verbessern, dauerhaft eine Besch\u00e4ftigung aufzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Eingliederungszuschuss wird f\u00fcr bis zu zw\u00f6lf Monaten gew\u00e4hrt. W\u00e4hrend dieser Zeit erh\u00e4lt der Arbeitgeber maximal 50 Prozent des Arbeitsentgelts als Unterst\u00fctzung. Bei manchen Vermittlungshemmnissen kann der Zuschuss l\u00e4nger oder in einer anderen H\u00f6he gezahlt werden. Das hei\u00dft, der Eingliederungszuschuss wird erweitert. Hier ein paar typische F\u00e4lle:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Arbeitnehmer, die das 50. Lebensjahr vollendet haben:<\/strong> Hier betr\u00e4gt die F\u00f6rderh\u00f6he bis zu 50 Prozent, der F\u00f6rderzuschuss wird bis zu 36 Monate lang gezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Behinderte und schwerbehinderten Menschen:<\/strong> Die H\u00f6he der F\u00f6rderung betr\u00e4gt bis zu 70 Prozent des geplanten Arbeitsentgelts und die Dauer bis zu 24 Monate. Nach einem Jahr verringert sich der Eingliederungszuschuss zwar um 10 Prozent. Es betr\u00e4gt jedoch auch weiterhin mindestens 30 Prozent des Arbeitsentgelts.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Besonders betroffene schwerbehinderte Menschen:<\/strong> Hier ist die Eingliederung aufgrund der Art und Schwere ihrer Behinderung besonders schwierig, weshalb die F\u00f6rderdauer bis zu 60 Monate betragen kann. Hat der Arbeitnehmer zudem das 55ste Lebensjahr vollendet, dann kann die F\u00f6rderung sogar bis zu 96 Monate laufen. Nach 24 Monaten mindert sich der Eingliederungszuschuss um 10 Prozent j\u00e4hrlich. Auch hier wird mindestens 30 Prozent des Entgelts gezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Eingliederungszusch\u00fcsse gibt es auch noch in anderen F\u00e4llen. So beispielsweise, wenn ein Arbeitgeber Bewerber fest anstellen m\u00f6chte, die bislang <strong>geringf\u00fcgig besch\u00e4ftigt<\/strong> im Unternehmen waren. Auch wer <strong>Leiharbeitskr\u00e4fte<\/strong> besch\u00e4ftigt, erh\u00e4lt m\u00f6glicherweise einen solchen Zuschuss. Vorausgesetzt wird jedoch, dass dem Arbeitgeber durch die Besch\u00e4ftigung von Leiharbeitskr\u00e4ften ein finanzieller Nachteil entsteht. Manche Arbeitgeber m\u00f6chte <strong>gefl\u00fcchtete Menschen<\/strong> in seinem Betrieb ausbilden oder fest einstellen. Auch hierf\u00fcr hat die BA F\u00f6rderprogramme aufgelegt. Finanzelle Hilfe gibt es von der Aus- und Weiterbildung des Kandidaten bis hin zum Onboarding.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Tipp:<\/strong><br>Lohnkostenzuschuss erhalten? Zeit f\u00fcr die Lohnabrechnung \u2012 mit unserer intelligenten <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/lohnabrechnung-software\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lohnabrechnung Software<\/a> schnell und einfach!<\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-forderung-und-zuschusse-nur-auf-antrag\">F\u00f6rderung und Zusch\u00fcsse nur auf Antrag<\/h2>\n\n\n\n<p>Sie erw\u00e4gen, einen Mitarbeiter mit Vermittlungshemmnissen einzustellen? Nun fragen Sie sich, ob Sie wohl einen Eingliederungs- oder einen Lohnkostenzuschuss f\u00fcr ihn erhalten. Und falls ja, in welcher H\u00f6he und f\u00fcr welchen Zeitraum. Bei diesen Zusch\u00fcssen handelt es sich um Ermessensleistungen, auf den es keinen Rechtsanspruch gibt. Sie m\u00fcssen deshalb einen Antrag bei der zust\u00e4ndigen Agentur f\u00fcr Arbeit oder beim Jobcenter stellen. Diese pr\u00fcfen jeden Einzelfall genau. Dann entscheiden sie dar\u00fcber, ob, in welcher H\u00f6he und f\u00fcr wie lange Sie als Arbeitgeber einen Zuschuss erhalten. Neben dem Bescheid erhalten Sie alle Informationen zu m\u00f6glichen R\u00fcckzahlungspflichten und den einschl\u00e4gigen Rechtsvorschriften.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-das-hamburger-modell\">Das Hamburger Modell<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein bekanntes Modell der <strong>beruflichen Wiedereingliederung<\/strong> ist das Hamburger Modell. Dieses soll es Arbeitnehmern erm\u00f6glichen, nach l\u00e4ngerer Krankheit Schritt f\u00fcr Schritt wieder zur\u00fcck ins Berufsleben zu finden. Das hat f\u00fcr beide Seiten Vorteile: Der Arbeitnehmer kann davor bewahrt werden, arbeitslos zu werden. Der Arbeitgeber wiederum kann auch weiterhin mit der Arbeitskraft seines Mitarbeiters rechnen. Er spart sich den Aufwand, eine Ersatzkraft zu suchen und diese einzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer k\u00f6nnen das Hamburger Modell bei einem Arzt vorschlagen. Das Modell ist an die Erf\u00fcllung mehrerer Voraussetzungen gekn\u00fcpft. Erstens muss der Arbeitnehmer<strong> bereits seit l\u00e4ngerer Zeit krank sein<\/strong>. Dadurch ist er durchg\u00e4ngig nicht in der Lage, seine Arbeitsleistung zu erbringen. Zweitens muss er zu Beginn der stufenweisen Wiedereingliederung <strong>mehr als 6 Wochen arbeitsunf\u00e4hig<\/strong> sein. Drittens muss er gegen\u00fcber der Krankenkasse oder einem Rehabilitationstr\u00e4ger Anspruch auf Geldleistungen haben. Er muss also<strong> Kranken- oder \u00dcbergangsgeld<\/strong> beziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig besch\u00e4ftigt und Mitglied in der <strong>gesetzlichen Krankenversicherung<\/strong> ist. Ferner muss er an dem <strong>bisherigen Arbeitsplatz<\/strong> arbeiten, das hei\u00dft an dem, den er auch schon vor seiner Erkrankung innehatte. Weiterhin muss zwischen dem Arbeitgeber und der Arbeitnehmer sowie der Krankenkasse ein Konsens \u00fcber die Wiedereingliederung bestehen. Der Arzt erstellt einen <strong>Stufenplan<\/strong>, der beschreibt, wie dieser Prozess genau ablaufen soll. Diesen Plan legt der Mitarbeiter seinem Arbeitgeber vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn der stufenweisen Wiedereingliederung startet der Arbeitnehmer mit nur wenigen Stunden. Diese werden dann so weit gesteigert, bis er am Ende der Ma\u00dfnahme wieder voll belastbar ist. Auch w\u00e4hrend dieser Zeit ist der Besch\u00e4ftigte krankgeschrieben. Das hei\u00dft, er erh\u00e4lt auch weiterhin Krankengeld, Verletztengeld oder \u00dcbergangsgeld. Die stufenweise Wiedereingliederung dauert in der Regel zwischen sechs Wochen und sechs Monaten. Ist der Mitarbeiter dann immer noch nicht voll einsatzf\u00e4hig, kann der Arzt das Ganze auf bis zu <strong>12 Monate<\/strong> verl\u00e4ngern.<\/p>\n\n\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">2026: Alle neuen Gesetze immer im Blick<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><strong>Bleiben Sie informiert &#8211; mit unserem Newsletter<\/strong> 1x im Monat<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:list --><\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Neue Trends aus der Arbeitswelt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Aktuelle Urteile verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Tipps zu Recht, Steuern &amp; Finanzen<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Experten-Interviews, Studien u.v.m<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<p><!-- \/wp:list --><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\thref=\"#gate-a59880de-3d38-4b82-914c-ffa16bab6ae7\"\n\t\t\t\t\t\tclass=\"single-cta__button button button--primary\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t>Newsletter abonnieren<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1215\" height=\"810\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg\" class=\"single-cta__image\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg 1215w\" sizes=\"auto, (min-width: 48em) 33vw, 100vw\" \/>\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einigen Menschen, die in die Arbeitslosigkeit geraten sind, f\u00e4llt es besonders schwer, wieder eine feste Arbeit zu finden. 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