{"id":338,"date":"2017-12-01T10:51:21","date_gmt":"2017-12-01T10:51:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/glossary\/marge\/"},"modified":"2026-01-23T11:29:51","modified_gmt":"2026-01-23T10:29:51","slug":"marge","status":"publish","type":"sage_glossary","link":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/marge\/","title":{"rendered":"Marge"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header has-dark-background-color entry-header--has-illustration entry-header--has-illustration--generic\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"entry-header__row row align-center\">\n\t\t\t<div class=\"col col-lg-7 col-xlg-6 entry-header__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"component component-single-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"entry-header__misc text--subtitle text--uppercase text--small\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/\" class=\"entry-header__link\">Beschreibung im Lexikon<\/a>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"entry-title-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\">\n\t\t\t\t\t\tMarge\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"single-post-details container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t<span class=\"reading-time\"> Minuten zu lesen<\/span>\n\t\t<button\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\tclass=\"social-share-button button button--icon button--secondary js-social-share-button\"\n\t\t\tdata-share-title=\"Marge\"\n\t\t\tdata-share-url=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/marge\/\"\n\t\t\tdata-share-text=\"Bitte lesen Sie diesen interessanten Artikel\"\n\t\t>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__share-label\">Teilen<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-label\" hidden>Link kopieren<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-tooltip\" aria-hidden=\"true\" hidden>Kopiert<\/span>\n\t\t<\/button>\n\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/header>\n<div class=\"sage-block-classic-wrapper\">\n\n\n\n<p>Es geh\u00f6rt zu den gro\u00dfen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen, ein Produkt zu einem marktgerechten Preis anzubieten und dabei gleichzeitig, nach Abzug aller Kosten, einen Gewinn zu erzielen. Die Marge ergibt sich in der Regel als Differenz zwischen Erl\u00f6s und&nbsp;Aufwand. Je nach Branche und Gesch\u00e4ftsmodell kann eine Marge pro Produkteinheit sehr hoch ein, in anderen Branchen m\u00fcssen bereits sehr kleine Margen ausreichen, um ein&nbsp;Gesch\u00e4ftsmodell trotzdem profitabel zu gestalten.<\/p>\n<h2>Berechnung von Handelsmargen<\/h2>\n<p>Die einfachste Form einer Margenberechnung kennt der Einzel- oder Gro\u00dfhandel. Eine Ware wird zu einem bestimmten Preis eingekauft und zu einem h\u00f6heren Preis weiterverkauft, wodurch eine Marge bleibt. Diese ist jedoch noch keine echte \u201eGewinnmarge&#8221; oder \u201eGewinnspanne&#8221;. Die beiden letztgenannten Begriffe werden in der Umgangssprache h\u00e4ufig als Synonym f\u00fcr Marge verwendet. Eine Gewinnspanne meint im Rahmen von <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/angebotskalkulation\/\">Angebotskalkulationen<\/a> aber nicht die Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis, sondern einen zus\u00e4tzlichen Preisaufschlag, der tats\u00e4chlich ausschlie\u00dflich als Gewinn nach Deckung aller Selbstkosten \u00fcbrig bleibt.<\/p>\n<p>Aus dem Unterschiedsbetrag zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis muss zum Beispiel ein Lebensmittelh\u00e4ndler auch s\u00e4mtliche anderen Kosten seines Betriebs abdecken k\u00f6nnen. Er muss aus der Summe aller erl\u00f6sten Einzelmargen seine&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/fixkosten\/\">Fixkosten<\/a>&nbsp;bestreiten: Personalkosten, Pacht, Anschaffungs- und Instandhaltungskosten des Ladenlokals sowie Energie- und Verwaltungskosten. Es kommt also nicht nur darauf an, wie viel Marge er an jedem einzelnen Produkt hat. Zudem muss er&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/optimale-lagerhaltung-fuer-kleine-unternehmen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ware in ausreichender St\u00fcckzahl absetzen<\/a>. Anders gestaltet sich die Betrachtung von Margen in Branchen, die kleine St\u00fcckzahlen verkaufen, diese aber zu einem entsprechend hohen Preis. Autoh\u00e4ndler oder Juweliere w\u00e4ren das Paradebeispiel f\u00fcr Branchen, die selbst mit dem Verkauf kleiner St\u00fcckzahlen und entsprechend hohen Margen ihre Selbstkosten decken und dabei noch Gewinn erzielen k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Tipp:<\/h2>\n<p>Erledigen Sie Ihre Finanzbuchhaltung und Warenwirtschaft einfach selbst &#8211; <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/finanzbuchhaltung-software\/\">Finanzbuchhaltungssoftware kostenfrei testen<\/a><\/p><\/blockquote>\n<h2>Marge erh\u00f6hen durch Kostenreduzierung<\/h2>\n<p>In vielen Branchen bestehen so gut wie keine Spielr\u00e4ume, Margen selbst festzulegen. Die Einkaufspreise stehen fest, bei gr\u00f6\u00dferen Bestellmengen werden <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/rabatt\/\">Rabatte<\/a> gew\u00e4hrt, und die Verkaufspreise sind ebenfalls festgelegt, weil sie sich am Wettbewerb orientieren. Dort dient die Margenberechnung der r\u00fcckwirkenden \u00dcberpr\u00fcfung, ob das Gesch\u00e4ft rentabel ist oder ob Selbstkosten eingespart oder Umsatzziele nach oben korrigiert werden m\u00fcssen, um rentabel zu werden.<\/p>\n<h2>Margenberechnung im produzierenden und weiterverarbeitenden Gewerbe<\/h2>\n<p>Bei H\u00e4ndlern ist der Wareneinkaufspreis die einfache Basis, um mit prozentualen Aufschl\u00e4gen einen Verkaufspreis zu ermitteln. So einfach stellt sich eine Angebotskalkulation oder Preisfindung in vielen produzierenden Betrieben allerdings nicht dar. Hier m\u00fcssen Produktionskosten, also der Einsatz von Materialien und Rohstoffen, die Kosten f\u00fcr Maschinen sowie f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/hohes-marketingbudget-ist-nicht-gleich-wirksame-kommunikation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Marketing und Vertrieb<\/a> eines Produkts in die Berechnung der Marge flie\u00dfen. Diese Kostenarten werden auch <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/variable-kosten\/\">variable Kosten<\/a> genannt, weil sie direkt einem Produkt zugeordnet werden k\u00f6nnen und in Abh\u00e4ngigkeit der geplanten Produktionsmenge entstehen. Dazu treten die betrieblichen Fixkosten, die ebenso anteilig auf jedes einzelne Produkt aufgeschlagen werden m\u00fcssen. Diese kalkulatorischen Prinzipien kommen in <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/deckungsbeitrag\/\">Deckungsbeitragsberechnungen<\/a> zur Anwendung, die im Sinne einer Vollkostenrechnung alle Aufwandsarten in den Endpreis eines Produkts hineinflie\u00dfen lassen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">2026: Alle neuen Gesetze immer im Blick<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><strong>Bleiben Sie informiert &#8211; mit unserem Newsletter<\/strong> 1x im Monat<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:list --><\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Neue Trends aus der Arbeitswelt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Aktuelle Urteile verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Tipps zu Recht, Steuern &amp; Finanzen<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Experten-Interviews, Studien u.v.m<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<p><!-- \/wp:list --><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\thref=\"#gate-a59880de-3d38-4b82-914c-ffa16bab6ae7\"\n\t\t\t\t\t\tclass=\"single-cta__button button button--primary\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t>Newsletter abonnieren<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1215\" height=\"810\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg\" class=\"single-cta__image\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg 1215w\" sizes=\"auto, (min-width: 48em) 33vw, 100vw\" \/>\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geh\u00f6rt zu den gro\u00dfen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen, ein Produkt zu einem marktgerechten Preis anzubieten und dabei gleichzeitig, nach Abzug aller Kosten, einen Gewinn zu erzielen. 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