{"id":351,"date":"2017-12-01T10:51:24","date_gmt":"2017-12-01T10:51:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/glossary\/mutterschaftsgeld\/"},"modified":"2026-01-23T11:28:53","modified_gmt":"2026-01-23T10:28:53","slug":"mutterschaftsgeld","status":"publish","type":"sage_glossary","link":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/mutterschaftsgeld\/","title":{"rendered":"Mutterschaftsgeld"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header has-dark-background-color entry-header--has-illustration entry-header--has-illustration--generic\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"entry-header__row row align-center\">\n\t\t\t<div class=\"col col-lg-7 col-xlg-6 entry-header__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"component component-single-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"entry-header__misc text--subtitle text--uppercase text--small\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/\" class=\"entry-header__link\">Beschreibung im Lexikon<\/a>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"entry-title-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\">\n\t\t\t\t\t\tMutterschaftsgeld\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t\t<div class=\"single-post-details container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t<span class=\"reading-time\"> Minuten zu lesen<\/span>\n\t\t<button\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\tclass=\"social-share-button button button--icon button--secondary js-social-share-button\"\n\t\t\tdata-share-title=\"Mutterschaftsgeld\"\n\t\t\tdata-share-url=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/mutterschaftsgeld\/\"\n\t\t\tdata-share-text=\"Bitte lesen Sie diesen interessanten Artikel\"\n\t\t>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__share-label\">Teilen<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-label\" hidden>Link kopieren<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-tooltip\" aria-hidden=\"true\" hidden>Kopiert<\/span>\n\t\t<\/button>\n\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t<\/header>\n<div class=\"sage-block-classic-wrapper mb-m\">\n\n\n\n<p>Das Mutterschaftsgeld ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung f\u00fcr werdende M\u00fctter, die ihrer T\u00e4tigkeit w\u00e4hrend der Schutzfristen vor und nach der Geburt nicht nachgehen k\u00f6nnen. Es berechnet sich aus dem Durchschnittsverdienst vor dem Mutterschutz.<\/p>\n<h2>Zusammensetzung und Berechnung des Mutterschaftsgeldes<\/h2>\n<p>Basis des Mutterschaftsgeldes ist das monatliche Nettogehalt in den letzten drei Monaten vor dem Beginn der <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/mutterschutzfrist\/\">Mutterschutzfrist<\/a>. Hierbei werden nur vollst\u00e4ndig abgerechnete Kalendermonate einbezogen. Beginnt also zum Beispiel der Mutterschutz am 15. Mai, so wird das Nettoentgelt der Monate Februar, M\u00e4rz und April f\u00fcr die Berechnung herangezogen. Nicht zu ber\u00fccksichtigen sind dabei allerdings Einmalzahlungen wie beispielsweise das Urlaubsgeld oder das Weihnachtsgeld.<\/p>\n<p>Die Verg\u00fctung w\u00e4hrend des Mutterschutzes setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:<\/p>\n<ul>\n<li>Mutterschaftsgeld der Krankenversicherung: Es betr\u00e4gt h\u00f6chstens 13 Euro je Kalendertag. Verdient die werdende <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/die-wichtigsten-erfolgsfaktoren-zur-umsetzung-von-work-life-balance-massnahmen-im-unternehmen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mutter<\/a> z. B. 10 Euro pro Tag, erh\u00e4lt sie auch nur diese 10 Euro.<\/li>\n<li>Arbeitgeberzuschuss: Der Arbeitgeber zahlt den berechneten Nettolohn abz\u00fcglich der 13 Euro pro Tag, sodass sich in der Summe der vorherige Durchschnittsnettolohn ergibt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beispiel: Frau M\u00fcller hat im Februar, M\u00e4rz und April 2.000 Euro, 2.150 Euro und 2.200 Euro verdient. Ihr Mutterschaftsgeld setzt sich folgenderma\u00dfen zusammen:<br \/>\nDurchschnittlicher Nettolohn = (2.000 + 2.100 + 2.200 Euro) : 3 Monate = 2.100 Euro<br \/>\nDurchschnittlicher Nettolohn pro Tag = 2.100 Euro : 90 Tage = 23,33 Euro<br \/>\nPro Tag erh\u00e4lt Frau M\u00fcller 13 Euro Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse und (23,33 Euro &#8211; 13 Euro) = 10,33 Euro von ihrem Arbeitgeber.<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Tipp:<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/lohnabrechnung-software\/\"><span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Finden Sie das passende Lohnabrechnungsprogramm&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:10945,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;9&quot;:0,&quot;10&quot;:0,&quot;12&quot;:0,&quot;14&quot;:{&quot;1&quot;:3,&quot;3&quot;:1},&quot;16&quot;:10}\">Finden Sie das passende Lohnabrechnungsprogramm<\/span><\/a><\/p><\/blockquote>\n<h2>Anspruch auf Mutterschaftsgeld: nur f\u00fcr Versicherte in der GKV<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich richtet sich das Mutterschaftsgeld an <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/arbeitnehmer\/\">Arbeitnehmerinnen<\/a>, die ein Kind erwarten und zu Beginn der Mutterschutzfrist in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Zus\u00e4tzlich gibt es f\u00fcr bestimmte Zielgruppen, die von dieser Definition nicht erfasst werden, eine Einmalzahlung vom Bundesversicherungsamt. Welche Leistungen konkret flie\u00dfen, h\u00e4ngt individuell von der Versicherungssituation der werdenden Mutter ab:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Situation<\/strong><\/td>\n<td><strong>Leistungen<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>in der gesetzlichen Krankenversicherung abgesichert und angestellt<\/td>\n<td>13 Euro Mutterschaftsgeld + Arbeitgeberzuschuss<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>in der <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/private-krankenversicherung\/\">privaten Krankenversicherung<\/a> abgesichert und angestellt<\/td>\n<td>bis zu 210 Euro vom Bundesversicherungsamt als Einmalzahlung + Arbeitgeberzuschuss<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>selbstst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit in PKV und GKV<\/td>\n<td>kein Anspruch; Ausnahme: die Selbstst\u00e4ndige ist freiwillig mit Krankengeldanspruch gesetzlich versichert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Versicherung in der Familienversicherung ohne Besch\u00e4ftigung<\/td>\n<td>kein Anspruch<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Versicherung in der Familienversicherung mit geringf\u00fcgiger Besch\u00e4ftigung<\/td>\n<td>Anspruch auf Einmalzahlung von bis zu 210 Euro vom Bundesversicherungsamt, ab mtl. Verdienst von 390 Euro zus\u00e4tzlich Arbeitgeberzuschuss<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das Mutterschaftsgeld wird f\u00fcr folgende Zeitr\u00e4ume gezahlt:<\/p>\n<ul>\n<li>Regul\u00e4r 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung<\/li>\n<li>Bei Mehrlings- und Fr\u00fchgeburten bis 12 Wochen nach der Entbindung<\/li>\n<li>Ab der Geburt vor Beginn der regul\u00e4ren Mutterschutzfrist (bei Fr\u00fchgeburten)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Arbeitet die Mutter w\u00e4hrend der Mutterschutzfrist &#8211; vor der Geburt ist dies erlaubt -, so erh\u00e4lt sie kein Mutterschaftsgeld. In diesem Fall zahlt der <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/arbeitgeber\/\">Arbeitgeber<\/a> den Lohn weiter. Nach der Geburt ist das Besch\u00e4ftigungsverbot verbindlich.<\/p>\n<h2>Antrag auf Mutterschaftsgeld<\/h2>\n<p>Die werdende Mutter muss die Leistung bei ihrer Krankenkasse beantragen, sie kommt nicht automatisch zur Auszahlung. Erh\u00e4lt die Krankenkasse den Antrag, so fordert sie vom Arbeitgeber eine Gehaltsbescheinigung an. Die Angaben in diesem Formular dienen dazu, die H\u00f6he der Entgeltersatzleistung zu bestimmen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner on-scroll-highlight__target\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">2026: Alle neuen Gesetze immer im Blick<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><strong>Bleiben Sie informiert &#8211; mit unserem Newsletter<\/strong> 1x im Monat<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:list --><\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Neue Trends aus der Arbeitswelt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Aktuelle Urteile verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Tipps zu Recht, Steuern &amp; Finanzen<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Experten-Interviews, Studien u.v.m<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<p><!-- \/wp:list --><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\thref=\"#gate-a59880de-3d38-4b82-914c-ffa16bab6ae7\"\n\t\t\t\t\t\tclass=\"single-cta__button button button--primary\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t>Newsletter abonnieren<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1215\" height=\"810\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg\" class=\"single-cta__image\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg 1215w\" sizes=\"auto, (min-width: 48em) 33vw, 100vw\" \/>\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Mutterschaftsgeld ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung f\u00fcr werdende M\u00fctter, die ihrer T\u00e4tigkeit w\u00e4hrend der Schutzfristen vor und nach der Geburt nicht nachgehen k\u00f6nnen. 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