{"id":431,"date":"2017-12-01T10:53:45","date_gmt":"2017-12-01T10:53:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/glossary\/rueckkehrgespraech\/"},"modified":"2024-05-24T13:41:37","modified_gmt":"2024-05-24T11:41:37","slug":"rueckkehrgespraech","status":"publish","type":"sage_glossary","link":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/rueckkehrgespraech\/","title":{"rendered":"R\u00fcckkehrgespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header has-dark-background-color entry-header--has-illustration entry-header--has-illustration--generic\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"entry-header__row row align-center\">\n\t\t\t<div class=\"col col-lg-7 col-xlg-6 entry-header__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"component component-single-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"entry-header__misc text--subtitle text--uppercase text--small\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/\" class=\"entry-header__link\">Beschreibung im Lexikon<\/a>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"entry-title-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\">\n\t\t\t\t\t\tR\u00fcckkehrgespr\u00e4ch\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"single-post-details container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t<span class=\"reading-time\"> Minuten zu lesen<\/span>\n\t\t<button\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\tclass=\"social-share-button button button--icon button--secondary js-social-share-button\"\n\t\t\tdata-share-title=\"R\u00fcckkehrgespr\u00e4ch\"\n\t\t\tdata-share-url=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/rueckkehrgespraech\/\"\n\t\t\tdata-share-text=\"Bitte lesen Sie diesen interessanten Artikel\"\n\t\t>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__share-label\">Teilen<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-label\" hidden>Link kopieren<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-tooltip\" aria-hidden=\"true\" hidden>Kopiert<\/span>\n\t\t<\/button>\n\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/header>\n\n\n\n<p>Das R\u00fcckkehrgespr\u00e4ch nach der krankheitsbedingten Abwesenheit eines Mitarbeiters kann als f\u00fcrsorgliche Ma\u00dfnahme des Arbeitgebers betrachtet werden. Es gibt allerdings auch kritische Beurteilungen dieser Art von Gespr\u00e4chen. So k\u00f6nnen sich Arbeitnehmer nach ihrer Genesung und R\u00fcckkehr in den Arbeitsprozess unn\u00f6tig unter Druck gesetzt f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-das-ruckkehrgesprach-zwischen-begrussung-und-konflikt\">Das R\u00fcckkehrgespr\u00e4ch zwischen Begr\u00fc\u00dfung und Konflikt<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn Mitarbeiter nach l\u00e4ngerer Krankheit ihre Arbeit wieder aufnehmen, fallen zwangsl\u00e4ufig Worte zwischen dem <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/vorgesetzter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vorgesetzten<\/a> bzw. Chef und dem Wiedergenesenen. Es w\u00fcrde seltsam anmuten, Mitarbeiter nach l\u00e4ngerer Abwesenheit wegen einer Krankheit nicht wenigstens mit einer freundlichen Begr\u00fc\u00dfung zu bedenken. Hier ist nat\u00fcrliches Verhalten, wie es im Privatbereich \u00fcblich ist, die beste L\u00f6sung, Mitarbeiter willkommen zu hei\u00dfen und Wohlwollen dar\u00fcber auszudr\u00fccken, dass sie zur\u00fcck im Team sind. Einem solch unverf\u00e4nglichen Verhalten steht ein anderes Extrem gegen\u00fcber: das eigens anberaumte R\u00fcckkehrgespr\u00e4ch, das schnell in ein vorwurfsvolles Konfliktgespr\u00e4ch ausarten kann, wenn bereits bestimme Grenzen im Verh\u00e4ltnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer \u00fcbertreten wurden. Solche Situationen liegen meistens dann vor, wenn Arbeitgeber einen Fall von <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/absentismus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Absentismus<\/a> vermuten. Bei Mitarbeitern, die auff\u00e4llig h\u00e4ufige Fehlzeiten aufweisen, ist fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ein R\u00fcckkehrgespr\u00e4ch die einzige M\u00f6glichkeit, den Ursachen daf\u00fcr auf den Grund zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-soll-im-ruckkehrgesprach-geklart-werden\">Was soll im R\u00fcckkehrgespr\u00e4ch gekl\u00e4rt werden?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Theorie besagt, dass ein R\u00fcckkehrgespr\u00e4ch, auch als Fehlzeitengespr\u00e4ch bezeichnet, unter anderem helfen soll, die Arbeitsf\u00e4higkeit von Mitarbeitern zu erhalten, indem gesundheitliche Probleme der Mitarbeiter und ihre Ursachen ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen. Wenn in einer Firma nicht nur einzelne Mitarbeiter durch h\u00e4ufigere Abwesenheit auffallen, sondern die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/fehlzeitenquote\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fehlzeitenquote<\/a>\u00a0insgesamt bemerkenswert hoch ist, k\u00f6nnen die Gr\u00fcnde f\u00fcr vermehrte Krankschreibungen m\u00f6glicherweise durch die Verh\u00e4ltnisse am Arbeitsplatz oder allgemein im Betriebsklima verborgen liegen. Mitarbeiter, die sich \u00fcberfordert oder zu stark belastet f\u00fchlen, neigen dann eher zu krankheitsbedingten Ausf\u00e4llen. <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/so-nutzen-sie-feedbackgespraeche-konstruktiv\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dann k\u00f6nnen R\u00fcckkehrgespr\u00e4che dazu beitragen, die Sichtweise der Arbeitnehmer zu erfassen und Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Situation einzuleiten.<\/a> Arbeitgebern ist es allerdings untersagt, von sich aus Mitarbeiter aktiv nach der Art der Erkrankung, also konkret zur Diagnose zu befragen. In der Praxis machen Arbeitnehmer, die eine gute und vertrauensvolle Beziehung mit ihren Vorgesetzten f\u00fchren, aber nur selten einen Hehl aus der Art ihrer Krankheit, teilen also bereits im Rahmen der Krankmeldung den Grund f\u00fcr ihre <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/arbeitsunfaehigkeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Arbeitsunf\u00e4higkeit<\/a> mit. Daneben sollten Arbeitgeber ber\u00fccksichtigen, dass es Krankheitsbilder gibt, \u00fcber die Betroffene nicht gerne Auskunft geben. Dazu geh\u00f6ren unter anderem auch psychische Erkrankungen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Tipp:<\/strong><br>R\u00fcckkehrgespr\u00e4ch im Blick? Testen Sie kostenlos unsere <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/hr-software\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">HR Software<\/a> und erleichtern Sie die Organisation wichtiger Personalma\u00dfnahmen!<\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-konflikte-losen-oder-kundigung-einleiten\">Konflikte l\u00f6sen oder K\u00fcndigung einleiten?<\/h2>\n\n\n\n<p>Jedes Unternehmen ist darauf bedacht, der Anh\u00e4ufung von Fehlzeiten entgegenzuwirken. Lassen sich Mitarbeiter zu h\u00e4ufig krankschreiben, ohne dass das Fernbleiben durch den Grad einer Erkrankung tats\u00e4chlich gerechtfertigt w\u00e4re, liegt ein Konflikt vor. In einem Fehlzeitengespr\u00e4ch soll dem Betreffenden unmissverst\u00e4ndlich klargemacht werden, dass sein Verhalten grunds\u00e4tzlich inakzeptabel ist und weitere Fehlzeiten Konsequenzen nach sich ziehen. Hier bewegen sich Arbeitgeber schnell in spekulativen Grauzonen und k\u00f6nnen bei falscher Gespr\u00e4chsf\u00fchrung mit dem <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/arbeitsrecht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Arbeitsrecht<\/a> in Konflikt geraten, wenn das Krankengeheimnis eines Mitarbeiters gegen dessen Willen ber\u00fchrt wird. Als standardisierte Ma\u00dfnahme gilt das Krankenr\u00fcckkehrgespr\u00e4ch im Arbeitsrecht als problematisch und setzt zumindest das Einverst\u00e4ndnis eines Betriebsrates voraus. Dem Recht des Arbeitgebers, Fehlzeiten zu reduzieren, steht der Schutz der Privatsph\u00e4re eines Arbeitnehmers gegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">2026: Alle neuen Gesetze immer im Blick<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><strong>Bleiben Sie informiert &#8211; mit unserem Newsletter<\/strong> 1x im Monat<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:list --><\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Neue Trends aus der Arbeitswelt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Aktuelle Urteile verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Tipps zu Recht, Steuern &amp; Finanzen<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Experten-Interviews, Studien u.v.m<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<p><!-- \/wp:list --><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\thref=\"#gate-a59880de-3d38-4b82-914c-ffa16bab6ae7\"\n\t\t\t\t\t\tclass=\"single-cta__button button button--primary\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t>Newsletter abonnieren<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1215\" height=\"810\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg\" class=\"single-cta__image\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg 1215w\" sizes=\"auto, (min-width: 48em) 33vw, 100vw\" \/>\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das R\u00fcckkehrgespr\u00e4ch nach der krankheitsbedingten Abwesenheit eines Mitarbeiters kann als f\u00fcrsorgliche Ma\u00dfnahme des Arbeitgebers betrachtet werden. 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