{"id":554,"date":"2017-12-01T10:56:17","date_gmt":"2017-12-01T09:56:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/glossary\/zwischenzeugnis\/"},"modified":"2024-06-26T14:27:46","modified_gmt":"2024-06-26T12:27:46","slug":"zwischenzeugnis","status":"publish","type":"sage_glossary","link":"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/zwischenzeugnis\/","title":{"rendered":"Zwischenzeugnis"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header has-dark-background-color entry-header--has-illustration entry-header--has-illustration--generic\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"entry-header__row row align-center\">\n\t\t\t<div class=\"col col-lg-7 col-xlg-6 entry-header__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"component component-single-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"entry-header__misc text--subtitle text--uppercase text--small\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/\" class=\"entry-header__link\">Beschreibung im Lexikon<\/a>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"entry-title-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"entry-title\">\n\t\t\t\t\t\tZwischenzeugnis\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t<div class=\"single-post-details container\">\n\t\t<div class=\"col\">\n\t\t\t<span class=\"reading-time\"> Minuten zu lesen<\/span>\n\t\t<button\n\t\t\ttype=\"button\"\n\t\t\tclass=\"social-share-button button button--icon button--secondary js-social-share-button\"\n\t\t\tdata-share-title=\"Zwischenzeugnis\"\n\t\t\tdata-share-url=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/zwischenzeugnis\/\"\n\t\t\tdata-share-text=\"Bitte lesen Sie diesen interessanten Artikel\"\n\t\t>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__share-label\">Teilen<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-label\" hidden>Link kopieren<\/span>\n\t\t\t<span class=\"social-share-button__copy-tooltip\" aria-hidden=\"true\" hidden>Kopiert<\/span>\n\t\t<\/button>\n\n\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/header>\n\n\n\n<p class=\"\">In einem Zwischenzeugnis attestiert der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer w\u00e4hrend des laufenden Arbeitsverh\u00e4ltnisses die T\u00e4tigkeit f\u00fcr das Unternehmen. Das Zeugnis kann sich auf Leistung und F\u00fchrung erstrecken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wann-anspruch-auf-ein-zwischenzeugnis-besteht\">Wann Anspruch auf ein Zwischenzeugnis besteht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Arbeitnehmer haben naturgem\u00e4\u00df ein gro\u00dfes Interesse daran, regelm\u00e4\u00dfig ein Zeugnis \u00fcber ihre Leistung zu erhalten. Dieses ist nicht nur eine Anerkennung, sondern kann im Falle einer externen Bewerbung genutzt werden, um sich f\u00fcr eine Stelle zu empfehlen. Aus genau diesem Grund stellen Arbeitgeber nur eher ungern Zwischenzeugnisse aus: Sie erleichtern ihren Mitarbeitern dadurch den Wechsel zu anderen Unternehmen und befeuern die <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/risiko-mitarbeiterfluktuation-wie-sie-ihre-mitarbeiter-halten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fluktuation<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"\">Grunds\u00e4tzlich gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf die Ausstellung eines Zwischenzeugnisses. Die Rechtsprechung geht aber dennoch davon aus, dass Arbeitnehmer bei Vorliegen triftiger Gr\u00fcnde ein <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/arbeitszeugnis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Arbeitszeugnis<\/a> anfordern d\u00fcrfen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wechsel des Vorgesetzten<\/li>\n\n\n\n<li>Interne Versetzung bzw. freiwilliger Abteilungswechsel<\/li>\n\n\n\n<li>Bef\u00f6rderung<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcbernahme des Betriebs durch ein anderes Unternehmen<\/li>\n\n\n\n<li>Lange Betriebszugeh\u00f6rigkeit ohne bisherige Bewertung<\/li>\n\n\n\n<li>Bevorstehende Auszeit vom Berufsleben (z. B. Elternzeit, Pflegezeit, <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/sabbatical\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sabbatical<\/a>, l\u00e4ngere <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/weiterbildung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weiterbildung<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Bevorstehendes Ende des Arbeitsverh\u00e4ltnisses (z. B. Aufhebungsvertrag, bereits erfolgte <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/lexikon\/kuendigung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">K\u00fcndigung<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Geplanter Stellenabbau<\/li>\n\n\n\n<li>Insolvenz des Arbeitgebers<\/li>\n\n\n\n<li>Bevorstehender Auslandseinsatz<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Tipp:<\/strong><br>Vereinfachen Sie den Mitarbeiterlebenszyklus mit einer <a href=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/hr-software\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">HR Software<\/a><\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-einfaches-oder-qualifiziertes-zwischenzeugnis\">Einfaches oder qualifiziertes Zwischenzeugnis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Gerade bei erst seit Kurzem bestehenden Arbeitsverh\u00e4ltnissen steht auch ein einfaches Zwischenzeugnis im Raum. Dieses kommt einem T\u00e4tigkeitsnachweis gleich, denn es best\u00e4tigt neben den pers\u00f6nlichen Daten lediglich die Dauer des Arbeitsverh\u00e4ltnisses sowie die erledigten Aufgaben. W\u00fcnscht sich der Arbeitnehmer ein qualifiziertes Zwischenzeugnis, so muss es sich zus\u00e4tzlich auch auf seine Leistung und F\u00fchrung erstrecken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-richtiger-aufbau-eines-zwischenzeugnisses\">Richtiger Aufbau eines Zwischenzeugnisses<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Ein Zwischenzeugnis unterscheidet sich im Aufbau nur minimal von einem herk\u00f6mmlichen Endzeugnis. Die wesentlichen Unterschiede liegen darin, dass kein Enddatum genannt wird und sich der Arbeitgeber in der Schlussformel f\u00fcr die bisherige Zusammenarbeit bedankt. Konkret sollte das Zeugnis den folgenden Aufbau aufweisen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00dcberschrift: Bezeichnung als \u201eZwischenzeugnis&#8221;<\/li>\n\n\n\n<li>Stammdaten: Name, Geburtsdatum und Beginn des Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisses (kein Enddatum)<\/li>\n\n\n\n<li>Aufgaben: Bezeichnung der Stelle des Arbeitnehmers sowie ausf\u00fchrliche oder stichpunktartige Beschreibung der T\u00e4tigkeiten<\/li>\n\n\n\n<li>Beurteilung: Ausf\u00fchrungen zur Leistung und zum Sozialverhalten (z. B. Teamf\u00e4higkeit, Einsatzbereitschaft, Motivation, Erfolge, Verantwortung, ggf. F\u00fchrungserfolg, Verhalten gegen\u00fcber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden)<\/li>\n\n\n\n<li>Schlussformel: Dank f\u00fcr die bisher geleistete Arbeit, evtl. Wunsch nach der Fortsetzung des Arbeitsverh\u00e4ltnisses; optional Grund f\u00fcr das Zwischenzeugnis<\/li>\n\n\n\n<li>Unterschrift: Unterschrift durch eine rangh\u00f6here oder vorgesetzte Person (nicht zwingend Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer), Datum und Firmenstempel<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"\">Ebenso wie das Endzeugnis muss auch das Zwischenzeugnis stets auf dem offiziellen Firmen-Briefpapier ausgedruckt werden. Au\u00dferdem ist es zwingend im Pr\u00e4sens zu verfassen. Wird es in der Vergangenheitsform abgefasst, kann dies Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Zeugnisses hervorrufen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bindungswirkung-des-zwischenzeugnisses\">Bindungswirkung des Zwischenzeugnisses<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"\">Nat\u00fcrlich ist der Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet, das sp\u00e4tere Endzeugnis exakt an das fr\u00fcher ausgestellte Zwischenzeugnis anzulehnen. Allerdings gibt es auch eine Bindungswirkung: Besteht ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen beiden Zeugnissen, darf der Arbeitgeber nur mit triftigen Gr\u00fcnden von seiner fr\u00fcheren Beurteilung abweichen.<\/p>\n\n\n<div class=\"single-cta\">\n\t<div class=\"single-cta__positioner\">\n\t\t<div class=\"single-cta__wrapper has-dark-background-color\">\n\t\t\t<div class=\"single-cta__content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"single-cta__title h3\">2026: Alle neuen Gesetze immer im Blick<\/h2>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"single-cta__description\">\n\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><strong>Bleiben Sie informiert &#8211; mit unserem Newsletter<\/strong> 1x im Monat<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:list --><\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\"><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Neue Trends aus der Arbeitswelt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Aktuelle Urteile verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Tipps zu Recht, Steuern &amp; Finanzen<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/p>\n<p><!-- wp:list-item --><\/p>\n<li>Experten-Interviews, Studien u.v.m<\/li>\n<p><!-- \/wp:list-item --><\/ul>\n<p><!-- \/wp:list --><\/p>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\thref=\"#gate-a59880de-3d38-4b82-914c-ffa16bab6ae7\"\n\t\t\t\t\t\tclass=\"single-cta__button button button--primary\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t>Newsletter abonnieren<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1215\" height=\"810\" src=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg\" class=\"single-cta__image\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.sage.com\/de-de\/blog\/wp-content\/uploads\/sites\/11\/2023\/09\/GettyImages-1277533180-1215x810.jpg 1215w\" sizes=\"auto, (min-width: 48em) 33vw, 100vw\" \/>\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Zwischenzeugnis attestiert der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer w\u00e4hrend des laufenden Arbeitsverh\u00e4ltnisses die T\u00e4tigkeit f\u00fcr das Unternehmen. 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