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Arbeitsproduktivität: Was hält Mitarbeiter von der Arbeit ab?

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Arbeitsproduktivität: Was hält Mitarbeiter von der Arbeit ab?

Simone Seidel, Director People Management bei Sage in Central Europe spricht über die Studienergebnisse zur Arbeitsproduktivität unter 3.500 Arbeitnehmern.
(Die Studienergebnisse können Sie sich am Ende des Beitrages kostenfrei laden.)

Arbeitsumfeld im Wandel

Automatisierte Prozesse, intelligente Assistenten und smarte Dokumentenverarbeitung – der rasante technische Fortschritt hat den Umgang und die Arbeit mit Informationen grundlegend verändert. Vieles funktioniert heute schneller, intuitiver und zielgerichteter. Moderne IT soll Mitarbeitern Freiräume schaffen, um sich auf die wirklich wichtigen – weil wertschöpfenden – Tätigkeiten zu konzentrieren. Doch das Gegenteil scheint der Fall: Der Arbeitsmarkt steckt in einer Produktivitätsfalle fest. Zeitfresser, Information Overflow und Motivationsprobleme setzen den Mitarbeitern zu – und halten sie maßgeblich von ihrer Arbeit ab. Und das ist schlecht für die Arbeitsproduktivität.

Die größten Zeitfresser im Arbeitsalltag

Die Suche nach relevanten Daten, die Ablage von Dateien und das Drucken von Dokumenten – allein dafür investieren deutsche Angestellte durchschnittlich zwei Stunden pro Tag. Damit verbringen sie ein Viertel ihrer Arbeitszeit mit Tätigkeiten, die in keiner Weise zur Wertschöpfung beitragen. Auch ineffiziente Prozesse (19,6 Prozent), veraltete Technologien (19 Prozent) und schlechtes Management (18 Prozent) zählen zu den größten Produktivitätskillern. Hinzu kommen Ablenkung durch Kollegen, unbesetzte Stellen, Stress, zu viele Meetings und die E-Mail-Flut. In Folge dessen fühlen sich mehr als 30 Prozent der Beschäftigten nur selten bzw. manchmal optimal produktiv.

Arbeitsproduktivität ist eine Frage der Motivation

Um eine Trendwende herbeizuführen, sehen sie vor allem ihr Unternehmen in der Pflicht: Der Arbeitgeber muss zum einen die technischen Voraussetzungen für effiziente Abläufe schaffen. Zum anderen ist Produktivität vor allem eine Frage der Motivation. So fand das Harvard Business Review Magazin in einer Meta-Studie heraus, dass zufriedene Mitarbeiter um 31 Prozent produktiver und dreimal so kreativ sind wie ihre weniger zufriedenen Kollegen.

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Positive Mitarbeitererlebnisse als Schlüssel zum Erfolg

Um erfolgreicher zu sein, müssen Unternehmen also den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Statt auf Umsatz und Cashflow zu fokussieren, gilt es zunächst, die Beschäftigten mit ins Boot zu holen. Dabei gilt: Je besser die Employee Experience ist, desto stärker engagieren sich Beschäftigte in ihrem Job. So katapultieren positive Mitarbeitererlebnisse die Arbeitsleistung auf fast 100 Prozent, während negative Erfahrungen sie um ein Drittel schrumpfen lassen. Auch die Wechselwilligkeit hängt proportional mit der Employee Experience zusammen: Wer positive Impulse erhält, bleibt gerne bei seinem Arbeitgeber. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird dieser Aspekt immer wichtiger.

Feedback und Wertschätzung als wichtigste Stellschrauben

Doch wie lassen sich positive Mitarbeitererlebnisse kreieren? Anders als oftmals angenommen, sind es nicht die großen Incentives, die die Employee Experience nachhaltig beeinflussen. Stattdessen zählen Integrität und Mitarbeiterunterstützung. Zudem müssen die Beschäftigten das Gefühl haben, einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Sie wollen einen wichtigen Beitrag zum Geschäftserfolg leisten. Ob ihnen das gelingt, das erfahren sie nur durch Rückmeldungen. Entsprechend kommt Feedback-Prozessen eine ganz entscheidende Rolle bei der Gestaltung positiver Mitarbeitererlebnisse zu. 80 Prozent fühlen sich durch entsprechende Maßnahmen motiviert. Noch wichtiger ist aber die Wertschätzung: Für 83 Prozent entscheidet die ihnen entgegengebrachte Anerkennung maßgeblich darüber, ob sie sich im Unternehmen wohlfühlen.

Es sind also vordergründig nicht die neuesten IT-Tools oder die effizientesten Prozesse, die über die Produktivität im Unternehmen entscheiden. Vielmehr geht es um zwischenmenschliche Beziehungen, Respekt und Kommunikation auf Augenhöhe. Beim Wandel hin zur People Company setzt auch Sage konsequent auf die Mitarbeiter und ihre Bedürfnisse. Wie das funktioniert, sehen Sie im ersten Teil  unserer Interview Serie mit Simone Seidel, Director People Management bei Sage in Central Europe.

Interviewserie zur Arbeitsproduktivität

In unserer Interviewserie gibt Simone Seidel, Director People Management bei Sage in Central Europe, Einblicke in eine Studie unter 3.500 Arbeitnehmern. Lesen Sie auch folgende Beiträge:

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