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Von schwarzen Schwänen und „eurotischen“ Namen: Sage User Conference 2014

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Von schwarzen Schwänen und „eurotischen“ Namen: Sage User Conference 2014

 

Ein Illustrator hat die schwarzen Schwäne als Comic gezeichnet. Quelle: Sage

Ein Illustrator hat die schwarzen Schwäne als Comic gezeichnet. Quelle: Sage

Wer dieses Jahr an der Sage User Conference in Kassel teilgenommen hat, nimmt mehr mit nach Hause, als Lebkuchen und Filztaschen, die dort verteilt wurden. Vor allem das Wissen und der direkte Austausch mit anderen Sage Software-Anwendern zog Ende November mehr als 300 Besucher ins Kongress Palais. Die [etweet]zweitägige Tagung lieferte für Mittelständler aus Buchhaltung und HR Infos über Produktneuheiten[/etweet], Gesetzesänderungen und Technologieausblicke.

Blick zurück auf die Entstehung einer neuen Währung

Dr. Theo Waigel führte die Teilnehmer der User Conference zurück zur Entstehung des Euros. Quelle: Jan Felber

Dr. Theo Waigel führte die Teilnehmer der User Conference zurück zur Entstehung des Euros. Quelle: Jan Felber

Am ersten Tag ließen sich die Teilnehmer vom ehemaligen Finanzminister Dr. Theo Waigel in die Geschichte entführen. Er war dabei, als der Name „Euro“ erfunden wurde, den ein Staatsminister zunächst gar nicht „erotisch“ fand. Waigel konterte damals, dass der Name ja auch „eurotisch“ sein müsse. Der Euro – ein Zeichen des Zusammenwachsens Europas.

Den Trend, dass Unternehmen über Grenzen – nicht nur europäische, sondern auch internationale – hinaus denken sollten, beschrieb auch Prof. Dr. Volker Steinhübel, Geschäftsführender Gesellschafter vom Institut für Controlling IFC Ebert. Der Experte warnte: „Wer immer nur nach hinten blickt und vom Gewohnten ausgeht, der riskiert, in Zukunft abgehängt zu werden.“ Er appellierte außerdem daran, [etweet]strategische Arbeit nicht auf Wochenenden aufzuschieben[/etweet], an denen man beim Marmeladenbrot versucht, große Pläne zu entwickeln. Strategie gehöre als fester Bestandteil in den Arbeitsalltag mit einem fest hinterlegten Budget.

Das bewegt Sage in Zukunft

Oliver Henrich, Leiter des Produktmanagements bei Sage, zeigte, welche Trends die Softwarentwicklung bestimmen werden. Quelle: Jan Felber

Oliver Henrich, Leiter des Produktmanagements bei Sage, zeigte, welche Trends die Softwarentwicklung bestimmen werden. Quelle: Jan Felber

Schließlich gab Oliver Henrich, Leiter des Produktmanagements, noch einen Ausblick, worauf es bei der Software-Entwicklung künftig ankommt und skizzierte drei große Themenbereiche: Mobility, Prozessautomatisierung und User Experience.

Mit Mobilität meinte er dabei nicht, dass künftig auf Tablets Lohnabrechnungen gemacht werden. Vielmehr gehe es darum, sinnvolle Funktionen mobil abzubilden – zum Beispiel das Aufrufen von Dokumenten oder Kundendaten. Und eine Kundenumfrage habe gezeigt: 74,5 Prozent der Kunden wollen mobil auf die Software zugreifen.

Alles wird einfacher

Über 300 Teilnehmer, darunter vor allem Buchhalter und Lohnbuchhalter, nahmen an der Sage User Conference teil. Quelle: Jan Felber

Über 300 Teilnehmer, darunter vor allem Buchhalter und Lohnbuchhalter, nahmen an der Sage User Conference teil. Quelle: Jan Felber

Letztlich treibt Sage die Vereinfachung an. So auch beim Thema Prozessautomatisierung. Wo es nur möglich ist, will der Hersteller, Arbeitsabläufe automatisieren – also allein von der Software abwickeln lassen ohne, dass eine manuelle Eingabe notwendig ist. Ein Beispiel, wo schon heute die Prozessoptimierung schön anzuschauen ist, ist die Integration des Office Line Online-Shops in die Office Line ERP-Software (Lesen Sie mehr in unserem Blogbeitrag „Die Vorteile des Office Line Webshops„).

Letztlich soll es auch noch einfacher werden, die Office Line zu bedienen. Neue Nutzeroberflächen sowie individualisierbare Seiten sollen es dem Anwender noch leichter machen, nur das für ihn wichtige übersichtlich anzuzeigen.

Informiert über gesetzliche Änderungen

Während Sage auf der einen Seite mehr Einfachheit entwickelt, bleibt die Regierung allerdings nicht untätig und es gibt auch 2015 wieder zahlreiche gesetzliche Änderungen, die in der Software umgesetzt werden müssen. Ein Thema, das die Unternehmen weiterhin beschäftigen wird, ist der Mindestlohn. Aber auch in Sachen Mehrwertsteuer und Reisekosten hat der Gesetzgeber Änderungen parat. Fachexperten konnten allerdings die Angst vor den Neuerungen 2015 nehmen und Klarheit in die teils undurchsichtigen Vorschriften bringen.

Von Jennifer Dreher

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