Sage 50cloud Buchhaltung FAQ

Sage 50cloud Buchhaltung FAQ

Sage 50cloud Buchhaltung FAQ

Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick

Von den GoBD betroffen sind nicht nur bilanzierungspflichte Unternehmen. Die Richtlinien gelten für alle Buchführungs- bzw. Aufzeichnungspflichtigen, d. h. auch sogenannte Einnahmen-Überschuss-Rechner wie Kleinstunternehmen und Selbständige, darunter Ärzte, Architekten, Journalisten und Fotografen. Ihre Geltung reicht somit über die Verwendung von Systemen der doppelten Buchführung hinaus und schließt auch steuerliche Aufzeichnungspflichten mit ein, z. B. für Einnahmenüberschussrechnungen.
Ja, denn die GoBD* beziehen sich explizit auf alle steuerlichen Aufzeichnungspflichten, sofern sie an außersteuerliche Pflichten anknüpfen oder nur für steuerliche Zwecke bestehen. Somit kann z. B. auch ein Einnahmen-Überschuss-Rechner wie ein Kleinstunternehmer oder Freiberufler von Aufzeichnungspflichten betroffen sein – selbst wenn keine doppelte Buchführung angewendet wird.
Nein. Eventuell müssen Sie sich aber an die neue Geschwindigkeit und Benutzeroberfläche gewöhnen. Bei der Entwicklung von Sage 50cloud steht die Vereinfachung Ihrer Arbeitsabläufe im Vordergrund. Dies wird durch das innovative Design und eine Vielzahl neuer Funktionen gewährleistet. Das Wichtigste für Sie als Nutzer der bisherigen Sage GS-Programme ist aber, dass die Menüführung übernommen wurde und Sie alles dort auffinden, wo Sie es von Ihrem bisherigen Produkt gewohnt sind. Das bedeutet, Sie können wie gehabt weiterarbeiten und es ist keine Umgewöhnung erforderlich.
Außersteuerliche und steuerliche Bücher, Aufzeichnungen und Unterlagen zu Geschäftsvorfällen sowie alle Unterlagen, die zum Verständnis und zur Überprüfung der Besteuerung im Einzelfall von Bedeutung sind, müssen laut den GoBD* aufbewahrt werden. Als steuerrelevant gelten alle Daten aus Geschäftsvorfällen, die als Betriebsausgaben oder als Betriebseinnahmen gebucht werden oder sich in sonstiger Weise auf die Höhe des steuerlichen Gewinns auswirken, z. B. Abschreibungen, Einlagen und Entnahmen. Hierzu zählen neben Unterlagen in Papierform auch alle Unterlagen in Form von Daten, Datensätzen und elektronischen Dokumenten, die nachweisen, dass die Rechtsvorschriften ordnungsgemäß umgesetzt und eingehalten wurden.
Im Unternehmen entstandene oder dort in digitaler Form eingegangene aufzeichnungs-/aufbewahrungspflichtige Daten, Datensätze und elektronische Dokumente sind unverändert zehn Jahre aufzubewahren und dürfen nicht vor Ablauf der Aufbewahrungsfrist gelöscht werden. Sie müssen so vorgehalten werden, dass die Finanzverwaltung darauf zugreifen kann. Das gilt nicht nur für Daten der Finanzbuchführung, sondern auch für alle Einzelaufzeichnungen und Stammdaten mit steuerlicher Relevanz aus den Vor- und Nebensystemen der Finanzbuchführung (z. B. warenwirtschaftliche Vorgänge oder Kundenkontakthistorie aus einem CRM).
* Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff; die Anforderungen der Finanzverwaltung an eine IT-gestützte Buchführung können Sie in einem praxisorientierten BMF-Schreiben nachlesen. (Quelle: Bundesministerium der Finanzen).

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