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Sage X3 Referenzkunde 3S Solar Plus AG

Ein sehr agiles System mit Zukunft

Wie die 3S Solar Plus AG in nur wenigen Monaten mit Sage X3 ein neues ERP-System eingeführt und dabei ihre Supply Chain optimiert hat.

Kunde

3S Solar Plus AG

Branche

Solarenergie

Standort

Thun (Schweiz)

Produkt

Sage X3

Heute sind Gebäude global für 40 % des CO₂-Ausstoßes und somit für den Klimawandel mit verantwortlich. Es ist jedoch bereits möglich, Gebäude zu bauen die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen – zum Beispiel mit den gebäudeintegrierten Solar-Bauteilen von 3S Solar Plus. Das Schweizer Unternehmen mit Sitz in Thun entwickelt und produziert hier seine Produkte wie Solar-Dächer und Fassaden unter dem Markennamen MegaSlate. Seit 2001 hat das Unternehmen in der Schweiz mehr als 10.000 MegaSlate-Solaranlagen hergestellt. Täglich erzeugen sie zuverlässig unterhaltsarmen Strom.

Eine große Rolle spielt die Ästhetik. Die Anlagen der 3S Solar Plus tragen nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern sehen auch noch gut aus. Inhaber und CEO Patrick Hofer-Noser: „Wir wollen Neues erschaffen und stellen Solar-Ästhetik für die Zukunft her. Diese Vision teilen auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, alle wollen hier etwas beitragen zum Umweltschutz.“

Die Herausforderung

Der Geschäftsführer hat mit seinem Unternehmen alle Unternehmensgrößen durchlaufen, zuletzt als Teil eines globalen Konzerns. „Letztes Jahr habe ich die 3S Solar Plus aus dem Konzern herausgekauft und wir sind heute ein eigenständiges Unternehmen mit über 40 Mitarbeitern. Das brachte mit sich, dass wir zum Jahresende auch aus dem ERP-System des Konzerns aussteigen
mussten“, sagt er. Marcus Bäckmann, Leiter Operations bei 3S Solar Plus, war der Projektverantwortliche für die Einführung des neuen ERP-Systems: „Wir hatten nur sechs bis sieben Monate Zeit, um zu einem neuen System zu wechseln. Der Termin für diesen „Hard Exit“ musste unbedingt eingehalten werden – bei gleichzeitiger Kontrolle der Supply Chain.“ Es gab auch Erwartungen aus strategischer Sicht. Dazu Bäckmann: „Durch den Produktionsstandort Europa ist Kostendruck ein Thema für uns. Das neue System sollte eine optimale Bedarfsplanung und ein auf Knopfdruck aktuelles Reporting ermöglichen. Wir wollten keine Schattenreportings mehr! Früher hatten wir an den ERP-Arbeitsplätzen Post-its mit Transaktionscodes oder haben Zahlen in Parallelreportings abgetippt. Da hatten wir immer eine Zeitverschiebung oder unklare Informationen, was zu Puffern in der Bedarfsplanung führte.“

Die Lösung

Marcus Bäckmann weiß aus Erfahrung: Lang laufende IT-Projekte tragen den Kern des Scheiterns in sich. „Unsere Schnelligkeit ist unser Erfolgsfaktor. Deswegen haben wir auch nach einem Anbieter gesucht, der schnell ist, lokal verfügbar ist und möglichst viele Standard-Prozesse bietet. Wir wollten keine langen Prozessworkshops und maximales Customizing. Für die Einführung vor Ort beim Kunden war der zertifizierte Sage Partner Elvadata verantwortlich. Elvadata hat ein sehr agiles Projektmanagement an den Tag gelegt. Schon bei der ersten Präsentation haben sie einige Prozesse in Sage X3 für uns angelegt. Das hat uns überzeugt, denn es hat gezeigt, wie leicht adaptierbar das System ist. Auch im Bereich der betrieblichen Abläufe und Geschäftsprozesse gab es viel Erfahrung beim Business Partner. Da musste man nur Details und Besonderheiten erläutern und nicht erst erklären, wie eine produzierende Firma funktioniert.“ 3S Solar Plus deckt jetzt sämtliche Geschäftsprozesse in Finanz-, Supply Chain- und Produktionsmanagement mit Sage X3 ab.

Das Ergebnis

Die Einführung von Sage X3 hat dann tatsächlich nur vier Monate gedauert, eine Leistung, die laut Bäckmann für sich spricht und das Hauptziel durchaus erfüllt hat: „Das Ergebnis ist gewaltig und ein voller Erfolg: Wir haben verlustfrei in time und in budget auf Sage X3 gewechselt, ohne dass die Kunden es gemerkt haben.“ Außerdem hat sich die Bedarfsplanung deutlich verbessert, was schon sechs Wochen nach Einführung des Systems ersichtlich war. „Wir haben die Supply Chain im Griff. Früher hatten wir teilweise sechs Monate Bestände auf Lager, heute sind es bei europäischen Lieferanten meistens nur noch sieben bis zehn Tage“, vergleicht Marcus Bäckmann. Für den Projektleiter war wichtig, dass das neue System cloudbasiert ist. Fragt man ihn, was die Vorteile der Cloud-Technologie im Unternehmen sind, so sind für ihn vor allem die „Demokratisierung und Dezentralisierung der Informationen“ herausragend: „Das gilt sowohl funktional in der Hierarchie als auch räumlich. Außendienstmitarbeiter können heute vor Ort nachschauen, ob Teile am Lager sind. Sie müssen niemanden im Innendienst anrufen und können direkt ein Angebot erstellen. Allgemein haben wir einen sehr hohen Grad an Selbstbefähigung der Mitarbeiter durch die Cloud-Technologie. Dadurch gewinnt man an Geschwindigkeit.“ Auch Patrick Hofer-Noser ist zufrieden, denn dank Sage X3 kann er sein Leistungsversprechen einlösen: „Ich würde Sage X3 weiterempfehlen, weil es uns hilft, pünktlich, vollständig und mit dem richtigen Material zu liefern. Damit nicht wegen einer fehlenden Schraube der Bau beim Kunden stillsteht. Das ist, was der Kunde von uns erwartet. Das ist alles was zählt, oder?“

Der Ausblick

Marcus Bäckmann schätzt die neuen Reporting-Möglichkeiten und will diese weiter ausbauen: „Wir lernen jetzt, welche Zahlen wir brauchen. In Zukunft können wir hier digitale Workflows weiter verstärken.“ Auch Patrick Hofer-Noser ist zuversichtlich, was die Zukunft angeht: „Wir haben nur diesen einen Planeten. Was mich antreibt sind die Menschen. Ich will das Unternehmen weiterentwickeln und gleichzeitig etwas Gutes tun für unsere Umwelt.“

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