search icon
Sage 100cloud Referenzkunde Aug. Laukhuff GmbH & Co. KG

Tradition und Moderne erfolgreich verbunden

Wie die Aug. Laukhuff GmbH & Co. KG mit Sage 100 alle Register in der Unternehmenssteuerung zieht.

Kunde

Aug. Laukhuff GmbH & Co. KG

Branche

Orgelbau

Standort

Weikersheim (Deutschland)

Produkt

Sage 100

Moderne Computertechnologie ist heute selbst in so uralten Berufen wie dem Orgelbau nicht mehr wegzudenken. Als weltweit größter Hersteller von Orgelteilen setzt die Firma Laukhuff Standards in der Branche. Von den Tasten über das Gebläse und die Pfeifen bis hin zur elektronischen Steuerung liefert die Traditionsfirma alles, was zu einer Orgel gehört – und optimiert ihre Abläufe mit ERP-Software von Sage.

Der inhabergeführte Familienbetrieb beschäftigt 152 Mitarbeiter und setzt mit seiner Fertigung in Weikersheim südlich von Würzburg rund 10 Millionen Euro im Jahr um. In seiner fast 200-jährigen Geschichte hat Laukhuff ein Portfolio von etwa 10.000 Teilen entwickelt. Neben mechanischen Teilen gehören dazu mittlerweile auch modernste elektronische Steuerungen mit Touch-Screens. Gleichzeitig sind die Produkte zu 70 Prozent Handarbeit und verlangen meisterhaften Umgang mit Holz und Metall. Diese Vielseitigkeit stellt höchste Anforderungen an die Software zur Unternehmenssteuerung. Um die Abläufe digital zu unterstützen, setzt Laukhuff seit 2016 auf Sage 100.

Die Herausforderung

„Die vielen Individuallösungen, die wir im Einsatz hatten, wurden mit der Zeit immer mehr zum Hindernis, weil sie bestehende Abläufe konservierten. Das bremste den Wandel des Betriebs hin zu effizienteren Prozessen sehr“, sagt Geschäftsführer Alexander Wüstner.

„Früher haben wir viel investiert, um Softwarefunktionen individuell zu ändern und zu ergänzen, anstatt uns zu fragen, wie wir das gleiche Ziel mit einem standardisierten Prozess schneller und effizienter erreichen können. Aus dieser Erfahrung haben wir gelernt“, ergänzt Tobias Schröter, ebenfalls Geschäftsführer. Bei der Auswahl der Software war die Flexibilität des Systems ein entscheidendes Kriterium. Schließlich agiert Laukhuff als Zulieferer, Hersteller, Servicedienstleister, Entwickler und Berater zugleich. Auch in der Produktion war und ist aufgrund des breiten Produktportfolios und der hohen Fertigungstiefe Flexibilität gefordert.

Die Lösung

Die Verantwortlichen überzeugte bei Sage 100 vor allem die Möglichkeit, die hoch spezialisierten Abläufe des Unternehmens in einem System abzubilden. Wichtig war auch die Vielseitigkeit der Software. Einerseits beinhaltet das System eine umfangreiche Standard-Funktionalität, andererseits sorgen Zugangsmöglichkeiten zum Backend dafür, dass Ergänzungen und Anpassungen jederzeit einfach möglich sind. Für den Fall, dass bestimmte Anpassungen mit dem eigenen Know-how nicht zu leisten sein würden, konnten die Entscheider jederzeit auf die Unterstützung von Sage zählen. Und darüber hinaus: Werden spezielle Erweiterungen benötigt, die über den Funktionsumfang des Systems selbst hinausgehen, stehen Schnittstellen zur Verfügung. Über diese lassen sich maßgeschneiderte und individuell programmierte Lösungen von einem der über 1.000 betreuenden Sage Business Partner integrieren. Im Falle von Laukhuff kamen Lösungen der INOSYS GmbH zum Einsatz.

Das Ergebnis

Das Unternehmen verfügt nun mit Sage 100 über eine zentrale Datenbank, die allen Abteilungen inklusive der Geschäftsführung den Überblick über alle relevanten Geschäftsvorfälle gibt – zum Beispiel: wie viele Angebote geschrieben, welche Aufträge damit generiert wurden und welcher Bedarf sich daraus für Einkauf und Produktion ergibt. Auf Basis dieser Daten lassen sich Einkäufe so bündeln, dass Lieferanten günstigere Konditionen gewähren. Außerdem wird der Einsatz von Maschinen, Anlagen und Personal effizienter planbar. Die Geschäftsführung profitiert auch von verbesserten Koordinierungsmöglichkeiten, beispielsweise bei der Bedarfsplanung. Wann muss welches Material in welchem Produktionslager bereit liegen? Wer sind die Verbraucher und wann wird aufgefüllt? Darüber hinaus lassen sich die Arbeitsplätze flexibler gestalten, was ebenfalls ein wichtiges Ziel der Neueinführung war. Geschäftsführer Alexander Wüstner sagt: „Durch die Verbesserungen in den Abläufen können wir die Produktivität steigern und Kosten senken. Das ist für uns existenziell wichtig. Wir erfassen und bearbeiten fast 10.000 Belegpositionen und mehr als 5.700 Positionen für Fertigungsaufträge pro Monat. Diese Zahlen zeigen die Bedeutung, die das neue System für unsere Prozesse und unsere Mitarbeiter hat.“

Der Ausblick

Exzellente Handarbeit wird in einem Berufszweig wie dem Orgelbau wohl auch in 100 Jahren noch unentbehrlich sein – und das ist auch gut so. Doch der technische Fortschritt wird auch hier nicht stagnieren. Wer seine Kunden auch in Zukunft noch zufrieden stellen will, muss mit der Zeit gehen. Vor diesem Hintergrund werden die Geschäftsführer Alexander Wüstner und Tobias Schröter die Digitalisierung ihres traditionellen Handwerkbetriebs weiter konsequent vorantreiben und sind davon überzeugt, dass ihr Unternehmen mit der Sage 100 optimal für die Zukunft aufgestellt ist.

Weitere Erfolgsgeschichten aus der Fertigungsbranche

Sitron Sensor GmbH

Fertigung