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Sage b7 Referenzkunde St. Nicolaiheim Sundsacker e. V.

Kostenersparnis und hohe Transparenz

Wie der Verein St. Nicolaiheim Sundsacker e.V. mit dem Upgrade auf Sage b7 noch mehr Möglichkeiten zum wirtschaftlichen Wachstum erlangt hat.
Violettes Piktogramm einer Person

Kunde

St. Nicolaiheim Sundsacker e. V.
Violettes Piktogramm einer Person vor einer Fabrik

Branche

Gesundheit und Soziales
Violettes Piktogramm einer Standortmarkierung

Standort

Kappeln (Deutschland)
Violettes Piktogramm eines Schraubenschlüssels über Kreuz mit einem Schraubendreher

Produkt

Sage b7

Einer der nördlichsten Orte Deutschlands ist das schleswigholsteinische Kappeln. Das Städtchen zählt kaum 9.000 Einwohner, im Sommer jedoch sind noch einmal so viele Touristen im Ort. Das Stadtbild wird wie selbstverständlich von Menschen mit Behinderungen geprägt. Inklusion wird in Kappeln schon viel länger gelebt als der Begriff in aller Munde ist.

Nicht zuletzt liegt das am 1902 gegründeten Verein St. Nicolaiheim Sundsacker, dessen Zweck die Förderung der Jugend- und Behindertenhilfe im Sinne diakonischer Arbeit ist. Mehr als 300 erwachsene Menschen mit Behinderungen leben in den Einrichtungen des Vereins. Seit knapp 30 Jahren arbeiten die meisten Bewohner der Wohnheime in den Kappelner Werkstätten, deren Ziel es ist, diese Menschen im Arbeitsleben zu integrieren – mit großem Erfolg. Haben die Werkstätten 1989 mit 120 Beschäftigten gestartet, so sind sie heute mit mehr als 400 Beschäftigten und 100 Mitarbeitern größter Arbeitgeber im Raum Kappeln. Die Produktpalette der Werkstätten ist groß und reicht von Dienstleistungen z. B. im Gartenbau bis hin zu Industrie- und Handwerksprodukten.

Die Herausforderung

Mit der wachsenden Zahl von Beschäftigen wuchsen auch die Anforderungen an die Steuerung der Produktion. „In unserem leistungsorientierten Solidarsystem haben wir umfangreiche Kostenstellenauswertungen. Die Löhne ergeben sich aus der Arbeitsergebnisrechnung jeder Werkstatt“, sagt der Bereichsleiter für Inklusive Arbeits- und Bildungsangebote Henning Herges. „Wir hatten früher 35 Instrumente, um unsere Produktion zu steuern und ein genaues wirtschaftliches Ergebnis abzubilden. Diese Instrumente reichten von Excel und Word über Standardsoftware bis hin zu selbst programmierten Lösungen. Wir wollten die Prozesse standardisieren und alles aus einer Hand abbilden.“

Die Lösung

„Nach einer ausführlichen Recherche hatte die Lösung von Sage unter zehn Anbietern einfach das beste Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem waren hier im Haus auch schon andere Produkte von Sage im Einsatz“, so Herges über die 2011 eingeführte Sage-Lösung. Seither bildet der Verein sämtliche Produktionsprozesse mit Sage ab. „Vor kurzem haben wir ein Upgrade auf Sage b7 (Rel. 7.5 ) gemacht, weil es hier eine passende Schnittstelle zu unserer neuen Finanzbuchhaltung gab. Ein weiterer Anreiz war das in Sage b7 enthaltene, intuitiv bedienbare Kassensystem, denn seit November haben wir mit dem KaWerk auch unser eigenes Ladengeschäft hier in Kappeln. Wir wollen mehr Eigenprodukte anbieten, um gerade auch Touristen anzusprechen“, so Herges. „Das hat sich in den letzen Osterferien schon deutlich bemerkbar gemacht.“

Das Ergebnis

„Außerdem haben wir Sage b7 noch um eine EDI-Schnittstelle erweitert, das spart uns viel Backoffice-Arbeit im Produktionsbereich. Für einen Großkunden in der Elektro-Branche, wo wir übrigens auch im Wettbewerb mit China und Afrika mithalten können, brauchten wir diese Schnittstelle zum automatischen Datenaustausch. Bei wöchentlich mehr als 100 Aufträgen sparen wir drei Stunden Bearbeitungszeit“, sagt Herges. Generell sei man mit der Sage-Lösung in den letzten Jahren stabil geblieben, was die Fixkosten für Mitarbeiter anginge – bei gleichzeitigem Umsatzwachstum. Ein weiterer Punkt, bei dem man mit Sage b7 eine hohe Zeitersparnis hat, ist die Inventur. Henning Herges: „Jede Position buchen wir nun direkt in den Scanner und nach dem Zählen haben wir schon einen Abschluss. Früher musste man noch wochenlang nachbearbeiten und die Listen manuell eingeben.“ Neben der gesparten Zeit lobt Herges auch die hohe Transparenz und Genauigkeit: „Wir wissen nun, welche Waren sich wo zu welchem Zeitpunkt im Unternehmen befinden und die Bestandsgenauigkeit liegt nun bei fast 100 %, früher hatten wir eine Abweichung von 10 % bei der
Inventur.“

Der Ausblick

„Wir sind froh, dass wir uns für ein Upgrade auf Sage b7 entschieden haben, das gibt uns auch in Zukunft die Möglichkeit zu wachsen. Die nächsten Sommerferien werden zeigen, wie gut der Shop läuft. Wir sind mit Sage b7 auf jeden Fall auch die nächsten acht Jahre gut aufgestellt“, sagt Herges.

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