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Sage 100 Referenzkunde Robo Retail GmbH

Shopping 4.0 made in Mannheim

mit Hilfe von Sage 100.

Kunde

Robo Retail GmbH

Branche

Projektentwicklung

Standort

Mannheim (Deutschland)

Produkt

Sage 100

Einkaufen beim Roboter

Die Robo Retail GmbH aus dem baden-württembergischen Mannheim leistet Pionierarbeit für den stationären Einzelhandel: Als Erfinder einer neuen POS-Verkaufsplattform verzahnt das Unternehmen Shop-Software und realen Point of Sale. Mit „Robby – the Shopbot” hat die Robo Retail GmbH einen Verkaufsautomaten entwickelt, der das Zeug dazu hat, die Digitalisierung des Einzelhandels nachhaltig zu beeinflussen und richtungsweisend zu verändern – jenseits der Grenzen von Öffnungszeiten und Lagerkapazitäten. Das Konzept: eine vollautomatische Verkaufsstation, die nicht auf bestimmte Produkte wie beispielsweise in herkömmlichen Getränke- oder Snack- Automaten zugeschnitten ist, sondern unterschiedlichste Verpackungsarten und -größen vorrätig hält und dem Endkunden rund um die Uhr zur Verfügung steht. Das bedeutet: Die Vorteile des flexiblen, ort- und zeitunabhängigen Online-Shopping werden mit denen eines stationären Geschäftes vereint. Das Start-up betreibt einen Prototypen im Q6/Q7 in Mannheim, einem der größten Bauprojekte der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Zeichen stehen auf Erfolg: Mehrere große Marken-, Logistik- und Postunternehmen bekunden bereits Interesse an der immer verfügbaren POS- und Lagererweiterung und der damit einhergehenden Revolution des Retail hin zum Shopping 4.0 – inklusive click and collect, ohne zusätzlichen Personalbedarf für den Anbieter und immer für den Endkunden verfügbar.

Seriös und skalierbar

Nicolas Weik, Gründer und CEO der Robo Retail GmbH, verlässt sich bereits seit der Gründung im April 2016 auf Sage 100 als ERP-Lösung. „Meine erste Aufgabe war die Erstellung eines Projektplans. Ich habe mit meinen Entwicklern zusammengesessen, und die Frage, die sich uns ganz zu Anfang gestellt hat, war: Was brauchen wir, um einen Prototypen zu erstellen? Wir haben ein User Interface, der Automat ist touchfähig und für den Nutzer leicht verständlich, wir haben die Steuerung mit der Lagerhaltung direkt im Automaten. Daraus ergab sich dann direkt die zweite Frage: Wie bilden wir das seriös und auch skalierbar ab, vor allem, wenn wir in Zukunft weitere Automaten aufstellen wollen, die über ein zentrales Backend verwaltet werden sollen?“

Denn dieser Aspekt war Weik wichtig: „Wir wollten die Warenwirtschaft, das Controlling und die Artikelstammdaten wie Bilder und Texte mit einem einzigen Tool verwalten beziehungsweise pflegen und dabei nach oben skalierbar bleiben. Gleichzeitig wollten wir mehrere Automaten anschließen und diese unabhängig voneinander steuern und bestücken können.“

Einfach, pragmatisch und zu einem überschaubaren Preis

Durch ein befreundetes Unternehmen, welches seinerseits auf der Suche nach einem ERP-System war, sei er auf Sage aufmerksam geworden. „Da ich die ERP-Lösung eines großen Mitbewerbers in- und auswendig kenne und weiß, dass sie sehr komplex und dabei doch recht unflexibel ist, was die Schnittstellen angeht, habe ich mir die Sage-Lösungen genauer angeschaut. Letztlich habe ich mich für Sage 100 entschieden. Speziell die Flexibilität und die Möglichkeit, eigene Programmierungen in das System zu implementieren, haben mich von Sage überzeugt. In Zusammenarbeit mit dem Sage Business Partner Datatronic konnten wir unsere doch recht speziellen Anforderungen problemlos im System abbilden. Diese Möglichkeiten hätten wir bei anderen Anbietern in der Kürze der Zeit nicht gehabt und wären trotzdem etwa 100.000 Euro mehr los gewesen.“

„Die Lösung von Sage ist einfach, pragmatisch, preislich überschaubar und dabei skalierbar“, fasst Nicolas Weik die Vorteile zusammen, die Sage 100 der Robo Retail GmbH bietet.

Warenwirtschaft, Rechnungsstellung, Controlling und mehr

„Für unseren Shopbot in Mannheim wickeln wir die gesamte Warenwirtschaft mit Sage 100 ab, von den Lagerbeständen über Nachbestellungen bis hin zum Controlling. Wir sehen genau, welche Artikel und Varianten über den Automaten verkauft wurden. Außerdem pflegen wir die Artikelstammdaten, erweitert um Texte und Bilder, im Aufgabencenter von Sage 100. Diese werden dann direkt auf den einzelnen Automaten übertragen.”

Für die Rechnungsstellung am Shopbot wurde ein Prozess geschaffen. Da der Automat so autark wie möglich gestaltet wurde, können Kunden ausschließlich mit bargeldlosen Verfahren bezahlen. Auch auf einen Quittungsdrucker wurde bewusst verzichtet, was einen geringen Wartungsaufwand vor Ort gewährleistet. „Per User Interface wird abgefragt, ob der Kunde eine elektronische Rechnung über seinen Einkauf erhalten möchte. Entscheidet er sich dafür, wird über Sage 100 eine Rechnung an seine E-Mail-Adresse geschickt.“

Immer alles im Blick

„Ich persönlich nutze Sage 100 hauptsächlich, um den kompletten Controlling-Überblick zu haben“, erzählt Weik. „Wir hatten bis vor Kurzem eine sehr erfolgreiche Aktion in Kooperation mit dem auch hier ansässigen Radisson Blue Hotel, bei dem Gäste des Hotels Gutscheine erhalten haben, die an unserem Automaten eingelöst werden konnten. Die Aktion lief exklusiv und losgelöst vom eigentlichen Sortiment. Diese Möglichkeit hat Datatronic aufgrund der offenen Schnittstellen für uns schaffen können, wofür auch unsere Entwickler sehr dankbar waren. Da auch die Gutscheinabwicklung über Sage 100 funktionierte, hatte ich beispielsweise Einsicht in resultierende Cross-Selling-Effekte. Aber ich habe natürlich auch die Möglichkeit, einfach mal Artikel anzulegen. Mit Sage 100 kann ich die Dinge erledigen, die eben gerade anstehen.“

Auf die Frage, wie die Zusammenarbeit mit dem Service Partner funktioniert, sagt Nicolas Weik: „Die Zusammenarbeit mit Datatronic lief immer sehr kooperativ und lösungsorientiert auf Augenhöhe ab. Hier haben wir einen Partner, der mitdenkt und, was mir wichtig ist, im Prozess auch eigene Lösungsvorschläge einbringt.“ Und der eigentliche Support? Weik lacht: „Den habe ich noch nicht gebraucht.“
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