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10 Fehler, die Firmengründer vermeiden sollten

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Welches sind die gefährlichsten Stolperfallen für Jungunternehmer? Die 10 Fehler, die man bei der Firmengründung tunlichst vermeiden sollte.

Gute Tipps, wie man den Unternehmens-Start richtig managen sollte, bekommt man bei einer Firmengründung von allen Seiten zuhauf. Doch warum sagt einem nie jemand, was man auf gar keinen Fall tun sollte? Die «Don’ts» sind schliesslich genauso wichtig wie die «Dos»! Deshalb verraten wir Ihnen, welche zehn Stolperfallen Sie bei der Firmengründung unbedingt umgehen sollten. Denn für grundlegende Fehler gibt es keine Entschuldigung.

1. Kein Businessplan

Haben Sie die geniale Geschäftsidee und möchten gleich loslegen? Nur zu! Aber vorher sollten Sie mit Bedacht einen durchdachten Businessplan erstellen. Dieser gibt die Richtung vor, in die Ihr Unternehmen führen soll – und zwar ohne dass Sie unterwegs die Orientierung verlieren und dabei Ihr Ziel aus den Augen verlieren. Ihr Businessplan sollte bereits eine Konkurrenzanalyse enthalten.

2. Finanzen vernachlässigen

Die Finanzen sind von entscheidender Bedeutung, schliesslich hängt das geschäftliche Überleben davon ab. Haben Sie von Anfang an ein wachsames Auge auf die Finanzen. Weisen Sie Budgets zu, geben Sie nicht zu viel Kredit und geben Sie nicht zu viel Geld aus. Wer diese Regeln missachtet, verliert bald den Überblick über seine Finanzen. Falls Kontrolle nicht zu Ihren Stärken zählt: Lassen Sie die Finanzen von einem Profi regeln. Oder nutzen Sie eine Software, mit der es einfacher geht: Sage Start mit kostenlosem Telefon- und E-Mail-Support ist eine gute und günstige Möglichkeit, Ihre Liquidität im Auge zu behalten.

 

Wo man auch hintritt: Bei der Firmengründung lauern einige Fallen.
Wo man auch hintritt: Bei der Firmengründung lauern einige Fallen.

3. Fehlende Vermarktungsstrategie

Auch wenn Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung noch so gut ist: Ohne Kunden nützt das nichts! Definieren Sie Ihre USP (Unique Selling Proposition) und machen Sie Werbung dafür. Beobachten Sie, wie Ihre Konkurrenten Aufträge gewinnen, nutzen Sie Social Media und machen Sie Werbung in eigener Sache. Bestimmen Sie haargenau, was Sie unterscheidet, und weshalb Kunden sich für Sie entscheiden sollten.

4. Raubbau an seinen Kräften betreiben

Managen heisst nicht, dass man rund um die Uhr arbeiten soll. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Grenzen kennen, so dass Sie nichts versprechen, was Sie anschliessend nicht halten können. Überlegen Sie sich schon zu Beginn, was Sie bei einem plötzlichen Auftragsschub tun werden, den Sie mit den bestehenden Ressourcen nicht bewältigen können.

5. Die falschen Mitarbeitenden beschäftigen

Das passende Team zu haben, ist entscheidend. Es genügt nicht, wenn ein Bewerber zwar einen blendenden Lebenslauf vorweisen kann, die Strategie aber nicht mitträgt und somit nicht ins Team passt. Die Probezeit wird Aufschluss darüber bringen, ob der betreffende Mitarbeiter dem Unternehmen wertvolle Dienste leisten kann.

6. Die technische Entwicklung verschlafen

Nutzen Sie digitale Technik zur Unterstützung des Betriebs. Gerade in der Administration lässt es sich mit den richtigen Tools viel effizienter arbeiten als mit herkömmlichen Methoden. Prüfen Sie aber genau, was Ihr Unternehmen wirklich benötigt und in welche Software Sie investieren. Wenn Sie Geld für überflüssige Technik ausgeben, verschwenden Sie wertvolle Ressourcen.

7. Wettbewerber ignorieren

Wenn Sie sich in der glücklichen Lage befinden, mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung auf dem Markt vollkommen allein zu sein, dann liegen Sie meistens falsch. Denn fast alle Unternehmen stehen Konkurrenz in verschiedener Ausprägung gegenüber. Den Aktivitäten Ihrer Wettbewerber keine Aufmerksamkeit zu schenken, ist fatal. Finden Sie heraus, was diese anbieten.

8. Zu viel Ehrgeiz

Wir alle setzen uns hohe Ziele und greifen nach den Sternen. Dabei muss man jedoch darauf achten, den Bogen nicht zu überspannen. Wenn Sie sich übernehmen, kann dies folgenschwere Konsequenzen haben. Stellen Sie sicher, dass Sie über die Menschen, Know-how und Ressourcen verfügen, um einen Auftrag sauber bis zum Ende durchführen zu können. Wenn Sie nicht liefern, leidet Ihr Ruf.

9. Mangelnde Kundenbetreuung

Nehmen Sie immer den Blickwinkel Ihres Kunden ein. Haben Sie ihn so betreut und bedient, wie Sie dies für sich selbst erwarten würden? Wenn es eine Panne gibt, ist dies noch keine Katastrophe. Wie Sie dann jedoch mit der Situation umgehen, ist entscheidend und gibt dem Kunden Aufschluss darüber , wie wichtig er Ihnen ist. Übernehmen Sie daher Verantwortung und kommunizieren Sie proaktiv. Gehen Sie entstandene Probleme an, um Ihren Kunden zufrieden zu stellen. Das schafft Vertrauen und stärkt die Kundenbeziehung.

10. Routine frisst Begeisterung

Verlieren Sie niemals aus dem Blick, aus welchen Gründen Sie Ihr Geschäft gestartet haben. In der Realität des Arbeitsalltags kann man leicht versinken, und es ist unheimlich schwer, seinen Traum am Leben zu erhalten. Rufen Sie sich immer wieder die anfängliche Dynamik und die Leidenschaft in Erinnerung, die Sie entwickelt haben, um Ihr Geschäft aufzubauen. So bleiben Sie hungrig, wachsam und innovativ.

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