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Interne Kontrolle trotz begrenzter Ressourcen

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Interne Kontrolle trotz begrenzter Ressourcen

KMU sind gesetzlich oft nicht verpflichtet, ein internes Kontrollsystem (IKS) zu führen. Doch was viele nicht wissen: Verwaltungsräte haften bei fahrlässigem Verschulden mit ihrem Privatvermögen. Was tun, wenn die Ressourcen für ein IKS fehlen?

Seit der Revision des Aktienrechts 2012 sind viele KMU in der Schweiz formal nicht mehr dazu verpflichtet, ein internes Kontrollsystem zu führen. Dieser Umstand kann ein Defizit an Eigenkontrolle nach sich ziehen, was das Unternehmen negativ beeinflusst, im schlimmsten Fall zum Konkurs führt und Verwaltungsräte bei der Verletzung ihrer Sorgfaltspflicht haftbar macht.

«Wir wussten, dass die Revision des Aktienrechts auch unsere 60’000 Kunden vor grosse Herausforderungen stellt und sahen entsprechenden Handlungsbedarf. Viele sind KMU bzw. Unternehmerinnen und Unternehmer, die jeden Tag Risiken eingehen und wichtige Entscheidungen treffen müssen, dabei aber nicht über das nötige Know-how oder die finanziellen Mittel für ein externes Audit verfügen», weiss Marc Ziegler, Country Manager bei Sage Schweiz.

Keine Ressourcen für die interne Kontrolle?

Abhilfe schafft der KMU-Benchmark, mit welchem VR, CEO & Co. ihre finanzielle Führung auf einer Online-Plattform kostenlos unter die Lupe nehmen können. Untersucht werden vier Teilbereiche:

  1. Organisation & Kultur: Wie kann das Kontroll- und Steuerungsbewusstsein von Mitarbeitenden und Führungskräften positiv beeinflusst werden?
  2. Information & Kommunikation: Wie können Sie wichtige Informationen für Ihre Mitarbeitenden rechtzeitig identifizieren und kommunizieren?
  3. Steuerung & Kontrolle: Welche Vorschriften und Verfahren müssen Sie festlegen, um risikomindernde Massnahmen umsetzen zu können?
  4. Überwachung: Wie funktionsfähig und effizient ist Ihre Steuerung & Kontrolle?

Optimierungspotential erkennen und Effizienz erhöhen

Am Ende jedes Assessments erhalten die Unternehmen spezifische Empfehlungen, wie sie ihre finanzielle Führung verbessern können. Zusätzlich stehen spezifische Faktenblätter und Checklisten zur Verfügung.

Die Analyse auf der Plattform kann beliebig oft wiederholt werden, damit die KMU die eigenen Fortschritte überwachen können. Ziel dabei ist es, in den betreffenden KMU mehr Transparenz zur eigenen finanziellen Steuerung und Kontrolle zu schaffen sowie Schwächen und Risiken aufzudecken.

Gleichzeitig ermöglicht es der KMU-Benchmark, die eigene Auswertung mit jenen von anderen KMU ähnlicher Grösse derselben Branche zu vergleichen. Beim Verfassen dieses Beitrages wurden bereits über 126 Teilassessments durchgeführt, die als Vergleichsgrösse dienen.