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Serie: Jahresabschluss-Typ 1 – der Analoge

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Jahresabschluss

Der Jahresabschluss lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise bewältigen. In unserer Beitragsserie stellen wir Ihnen die gängigsten Vorgehensweisen in Form von 4 verschiedenen «Jahresabschluss-Typen» vor. Diesmal: Der Analoge, der den Jahresabschluss ganz alleine ohne Software und ohne Treuhänder macht. 

Selber machen. So lautet die Devise der Kleinunternehmer und Kleinunternehmerinnen, die den Jahresabschluss auf eigene Faust machen und lieber mit Zettelwirtschaft statt mit digitaler Technik arbeiten. Klar greift man auf den Taschenrechner oder auch mal auf Excel zurück, um sich die Arbeit zu erleichtern. Aber den modernen Buchhaltungsprogrammen traut man nicht über den Weg. Schliesslich hat man den Jahresabschluss schon immer so gemacht. Und schliesslich könnte der Computer, auf dem die gesamte Buchhaltung gemacht würde, abstürzen – und alle Budgets, Belege und Bilanzen wären futsch. Soweit die Meinungen.

Strategie mit Risiken

Bei Einzelfirmen mit wenigen Kunden und geringem Umsatz mag diese Selfmade-Vorgehensweise noch nachvollziehbar sein. Sobald jedoch Geschäftspartner oder Mitarbeitende involviert sind und eine grössere Kundengruppe bedient werden soll, wird’s schwierig – insbesondere auch, weil die gesetzlichen Rahmenbedingungen verpflichtend sind.

Zudem besteht ein Klumpenrisiko: Liegen das Buchhaltungswissen und sämtliche Informationen bei einer einzigen Person, ist bei einem Arbeitsausfall dieser Person nicht gewährleistet, dass die Buchhaltung korrekt weitergeführt werden kann. Zudem fehlt die Kontrolle und es kann schnell etwas vergessen gehen. Damit Letzteres nicht geschieht, lesen Sie unsere Checkliste für den Jahresabschluss.

Weniger Aufwand dank Software

Falls Sie zu dieser Gruppe gehören und den Jahresabschluss ganz allein und analog machen: Haben Sie sich schon einmal überlegt, Ihre Buchhaltung mithilfe einer Software zu erledigen? Sie müssten sich mit viel weniger Papier herumschlagen und könnten viel Zeit und Nerven sparen. Die Kosten für eine einfache Buchhaltungs-Software oder eine Business-Lösung wie Sage Start sind so überschaubar, dass sich die Investition bereits nach kurzer Zeit lohnt.

Die Vorteile einer Business-Software sind evident: Sie verschaffen sich eine bessere Übersicht über Geschäftsgänge, Liquidität, Guthaben und sparen nicht nur viel Zeit beim Jahresabschluss, sondern auch in der effizienteren Abwicklung von Finanz- und Lohnbuchhaltungsarbeiten sowie bei der MwSt.-Abrechnung. Nehmen Sie das Beispiel der Lohnbuchhaltung: Bereits mit einer günstigen  Softwarelösung lassen sich Löhne automatisiert auszahlen oder die Quellensteuer berechnen. In der Folge können Sie sich vermehrt auf ihre Kerntätigkeiten konzentrieren. Einen Einblick, wie die Arbeit mit einer solchen Lösung funktioniert, lesen Sie in unseren Tipps für den Jahresabschluss. Weitere Tipps, wie sie die Digitalisierung meistern, finden Sie in unserem Beitrag «Von der Schuhschachtel zur Wolke».

Testen oder Hilfe in Anspruch nehmen

Sie sind skeptisch gegenüber Software-Lösungen? Vielleicht probieren Sie einfach mal unverbindlich eine Testversion aus. Diese kostet nichts und kann – falls Sie feststellen, dass sie Ihnen Arbeit abnimmt – nahtlos weiterverwendet werden. Unsere Evaluationshilfe hilft bei der Wahl einer passenden Software.

Wenn Ihr Unternehmen wächst und der Jahresabschluss komplexer wird, kann es sich auch lohnen, auf die Unterstützung eines Treuhänders zu zählen. Dann wird Ihr Jahresabschluss professionell erledigt und Sie halten garantiert alle gesetzlichen Rahmenbedingungen ein, sodass nichts vergessen geht. Durch die Kombination einer Software mit einem Treuhänder optimieren Sie die Zusammenarbeit und behalten selber den Überblick über Ihr Geschäft. Wie die Zusammenarbeit mit Sage Start und dem Treuhänder abläuft, sehen Sie in unserem folgenden Video.