Arbeitslosenversicherung

Arbeitslosenversicherung – wer ist versichert?

Zu den Sozialversicherungen in der Schweiz gehört unter anderem auch die Arbeitslosenversicherung, die oftmals mit ALV abgekürzt wird. Wenn Sozialversicherte ihre Arbeit verlieren, soll die Versicherung einen Teil des Verlusts an Erwerbseinkommen ausgleichen. Dafür zahlt jeder Arbeitnehmer seinen monatlichen Beitrag in die Versicherungskasse ein, der jeweils um den Arbeitgeberanteil aufgestockt wird. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen dabei jeweils die Hälfte der Beträge.

Bei einem vorübergehenden Erwerbsausfall erhalten versicherte Personen in der Schweiz 70% des versicherten Verdienstes in Taggeldern ausbezahlt. Dadurch wird es Bewerbern ermöglicht, sich ganz auf die Arbeitssuche zu konzentrieren, ohne dabei ihre Existenz unmittelbar zu gefährden. Pflichtversichert ist grundsätzlich jede Person, die sich in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis befindet.

Arbeitsplatzverlust: Arbeitslosenversicherung greift ein

Wer zuvor pflichtversichert war und von seinem Arbeitgeber gekündigt wird, kann Arbeitslosengeld beantragen. Diese Entgeltleistungen verfolgen den Zweck, den Lebensunterhalt sicherzustellen, sind allerdings zeitlich auf 720 Tage begrenzt. Arbeitssuchende müssen zudem der Arbeitsvermittlung bereitwillig zur Verfügung stehen und angebotene Massnahmen annehmen.