Beschreibung im Lexikon

Quellensteuer

Die Quellensteuer ist eine Steuer auf Einkünfte (Lohn), die direkt an der Quelle vor der Auszahlung vom Arbeitgeber abgezogen wird.  Die Unternehmen sind die sogenannten „Schuldner der steuerbaren Leistung“ und müssen die Quellensteuer dem zuständigen Kanton abliefern.

Ausländische Mitarbeitende unterliegen dann der Quellensteuer, wenn sie in der Schweiz arbeitstätig sind:

  • und ihren steuerrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben, aber keine Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) besitzen oder
  • keinen steuerrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben (Grenzgänger, Wochenaufenthalter, Referenten, …).

Die Quellensteuer muss ab dem 1. Januar 2021 über die Steuerbehörde des Wohnsitzes -oder Aufenthaltskanton abgerechnet werden. Hat der ausländische Arbeitnehmer keinen Aufenthaltsort in der Schweiz, wird mit der kantonalen Behörde am Firmensitz abgerechnet.

Berechnungsmodelle

Mit der Revision der Quellenbesteuerung 2021 gibt es neu zwei Berechnungsmodelle. Entweder wird die Berechnung mit dem Jahres -oder Monatsmodell einheitlich vorgenommen. Die Leistungen und welcher Tarifcode wann angewendet wird, ist im Kreisschreiben Nr. 45 des ESTV definiert.

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