KMU müssen zu lange auf ihr Geld warten

Sage präsentiert Studie zu den Folgen verspäteter Zahlungen

Frankfurt, 19. Dezember 2017– Sage, der Markt- und Technologieführer für Cloud-basierte Unternehmenslösungen, hat die Studie „Delayed Reactions: the impact of late payments“ vorgestellt. Die Untersuchung beschreibt die Auswirkungen verspäteter Zahlungen auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Einige Ergebnisse der internationalen Befragung von 3.000 Unternehmen in elf Ländern:

  • 11 Prozent aller Rechnungen von KMU werden verspätet bezahlt.
  • Weltweit warten KMU zu lange auf die Zahlung von insgesamt 860 Milliarden Euro jährlich.
  • Für mehr als 40 Prozent der verspäteten Zahlungen gibt es keinen besonderen Grund.

In Deutschland werden jedes Jahr neun Prozent aller Rechnungen von KMU im Business-to-Business-Bereich zu spät bezahlt. Das heißt: Die Zahlung erfolgt nicht innerhalb der üblichen Frist von 30 oder 60 Tagen. Dadurch fehlen den Unternehmen 56 Milliarden Euro im Cash-Flow. Das ist umso dramatischer, da kleine und mittlere Firmen traditionell mit einer dünneren Kapitaldecke arbeiten als größere Unternehmen.

Konkret geben 30 Prozent der Befragten in Deutschland an, dass sie Auswirkungen verspäteter Zahlungen erleben oder erleben werden. Dabei nennen sie vor allem Investitionen (17 Prozent), jährliche Boni der Mitarbeiter (12 Prozent) und Bezahlung von Lieferanten (11 Prozent) als Bereiche, in denen die Auswirkungen spürbar sind oder werden. Hinzu kommt, dass deutsche KMU durchschnittlich mehr als fünf Manntage auf die Beitreibung verspäteter Zahlungen verwenden.

Angesichts der Tatsache, dass kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland etwa die Hälfte der Bruttowertschöpfung erwirtschaften und 55 Prozent der Erwerbstätigen beschäftigen, ist die deutsche Wirtschaft insgesamt erheblich betroffen. Dennoch unternehmen viele Firmen nichts, um die Bezahlung offener Rechnungen zu fordern, weil sie die Kundenbeziehung nicht gefährden wollen.

Die gute Nachricht der Studie, die von der unabhängigen Unternehmensberatung Plum Consulting im Auftrag von Sage erstellt wurde: Mehr als 40 Prozent der säumigen Zahler haben keinen bestimmten Grund für die Verzögerung. Kleine und mittlere Unternehmen haben also gute Chancen, fällige Zahlungen durch striktere Zahlungsvorgaben und deren systematisches Überwachen früher zu erhalten.

„Die Ergebnisse belegen deutlich, wie verspätete Zahlungen kleine und mittlere Unternehmen belasten“, erklärte Rainer Downar, Executive Vice President Central Europe bei Sage. „Umso wichtiger sind gerade für diese Firmen moderne Technologien zu liquiditätsschonenden Konditionen, um auch diese Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Somit lassen sich unter anderem auch Zahlungseingänge effizienter überwachen.“

Über die Studie „Delayed Reactions: the impact of late payments“

Auf Basis einer Befragung von 3.000 Unternehmen in 11 Ländern haben die unabhängigen Unternehmensberater von Plum Consulting im Auftrag von Sage die Folgen verspäteter Bezahlung von Rechnungen für kleine und mittlere Unternehmen analysiert. Dabei wurde das Ausmaß des Problems in den verschiedenen Ländern ebenso untersucht wie Möglichkeiten zu seiner Lösung. Hier können Sie sich die Studie als PDF herunterladen.

Über Sage

Sage (FTSE: SGE) ist weltweiter Marktführer für Technologien, mit denen Unternehmen aller Größenordnungen sämtliche Ressourcen verwalten können – von den Finanzen bis zum Personal – unabhängig davon, ob es sich um ein Startup, Scale-up oder um ein größeres mittelständisches Unternehmen handelt. Dazu stellt Sage die Sage Business Cloud bereit mit allem, was Unternehmen benötigen, wie zum Beispiel Buchhaltung, Finanzen, Enterprise Management, Personalwesen und Lohnabrechnung.

Ziel von Sage ist es, den Verwaltungsaufwand für Unternehmen zu reduzieren. Daran arbeiten täglich mehr als 13.000 Mitarbeiter in 23 Ländern mit einem Netzwerk aus Beratern und Partnern für drei Millionen Kunden. Sage ist einer verantwortlichen Unternehmensführung verpflichtet und übernimmt gesellschaftliches Engagement durch eine hauseigene Stiftung, die Sage Foundation.

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