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So meistern Sie die Unternehmensnachfolge

Bei Ihnen steht ein Generationswechsel, eine Firmenübernahme oder eine externe Unternehmensnachfolge an? Sie sind auf der Suche nach Ideen für eine Selbstständigkeit? Ziel unserer Nachfolge-Initiative ist es, angehenden Unternehmensnachfolgern die Nachfolge als attraktiven Weg in die Selbständigkeit aufzuzeigen und Nachfolgern mit persönlichen Geschichten von erfolgreichen Unternehmensnachfolgern Mut zu machen.
Familiennachfolger, externe Unternehmensnachfolger, Nachfolge-Experten und Existenzgründer kommen zu Wort in unserem Unternehmensnachfolge Podcast und geben wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen ihrer Unternehmensnachfolge.

Wichtige Hintergründe zum Thema Unternehmensnachfolge

Warum ist das Thema Unternehmensnachfolge so relevant?

Über 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Mittelständler. Doch die Zukunft des »Motors der deutschen Wirtschaft« ist untrennbar mit dem Erfolg der Unternehmensnachfolgen in Deutschland verbunden. Mehr als eine halbe Million Inhaber im Mittelstand planen in den nächsten fünf Jahren die Übergabe ihres Unternehmens und die nachrückende Inhaber-Generation ist dünn besetzt.

In den Unternehmerfamilien finden sich immer weniger Nachfolge-Interessenten und der demografische Wandel verschärft diese Problematik. Externe Unternehmensnachfolger sind ebenfalls rar gesät. Viele Schwierigkeiten sind hausgemacht, weil Unternehmerinnen und Unternehmer viel zu spät mit der Nachfolge-Planung beginnen, manchmal überhöhte Preisvorstellungen haben und oft von den Prozessen insgesamt überfordert sind.

Gründen oder Nachfolgen?

Das eigene Unternehmen zu gründen und eine Geschäftsidee zu verwirklichen, bedeutet für viele, den eigenen Traum zu leben. Start-ups sind sowieso sexy! Doch zwischen Unternehmensgründung und erfolgreichem Tagesgeschäft liegt ein langer, steiniger Weg. Viel Aufbauarbeit, Risiko und Rückschläge gehören zur Normalität und verlangen dem Gründer Geduld und gute Nerven ab. Neugründungen sind fast immer risikoreich, denn trotz bester Vorbereitung gibt es keinerlei Garantien für den Erfolg des Gründungsvorhabens.

Ein bereits existierendes Unternehmen als Nachfolger zu übernehmen, kann daher eine attraktive und spannende Alternative sein. Die Unternehmensnachfolge hat den Vorteil, dass es ein bestehendes Produkt und eine gewisse Marktposition gibt. Auch das Netzwerk ist bei einer Firmenübernahme nicht zu unterschätzen: Es gibt bereits Kunden und Aufträge, aber auch Lieferanten und Mitarbeiter.

Vergleich Nachfolgen vs. Gründen

Nachfolge

Die Aufbauarbeit bei der Gründung von neuen Unternehmen ist mühsam und oft ein notwendiges Übel, bis Sie Ihre Kraft zu hundert Prozent dem eigentlichen Tagesgeschäft widmen können. Wenn Sie ein bestehendes Unternehmen übernehmen, kann es einfacher sein: Sie setzen sich praktisch ins gemachte Nest. Die Übernahme kann Ihnen viele Formalitäten sparen. Sie übernehmen ein laufendes Business und damit eine sichere Basis. Die Energie, die Sie sonst in die Gründung investieren müssen, kann ins laufende Geschäft einfließen. Sie bekommen dazu viel Starthilfe durch das bestehende Know-how für die Branche und das Geschäft, das Sie sonst selbst aufbauen müssten.
Bei einer Übernahme gibt es viel Spielraum zur Veränderung – vielleicht sogar noch mehr als bei der Neugründung. Die Nachfolge bedeutet die Chance für frischen Wind, Ihre Vision und einen eigenen Führungsstil. Bringen Sie neue Impulse, neue Perspektiven und Lösungsansätze mit. Vielleicht können Sie einen Schwachpunkt im Unternehmen oder seinen Produkten durch Ihre Kompetenz und Erfahrung verbessern, gleichzeitig aber von den Stärken im Unternehmen selbst profitieren? Oder sie bringen eine überfällige Modernisierung mit? Die Aufgaben und Möglichkeiten bei einer Übernahme können mindestens genauso spannend und vielfältig sein, wie bei der Neugründung. Gleichzeitig haben Sie aber mehr Ressourcen, um sich auf die Veränderungen zu konzentrieren, da viel Basisarbeit schon gemacht wurde.
Eine spannende Veränderung, die in vielen Unternehmen dringend ansteht, aber oft hinterherhinkt, ist die Digitalisierung. Laut dem Digitalisierungsindex, einer Studie der Deutschen Telekom, gibt es gute Gründe, diesen Trend nicht links liegen zu lassen: Unternehmen, die digital gut aufgestellt sind, machen im Schnitt 35 Prozent mehr Umsatz. Gleichzeitig bedeutet die digitale Transformation auch eine wichtige Zukunftssicherung, denn die Welt verändert sich und wird digital. Nur wer Geschäftsprozesse digital abbilden kann, bleibt konkurrenzfähig – auch im globalen Wettbewerb. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass sich in Deutschland viele Branchen noch schwer mit der Transformation tun. Gerade diejenigen, die nicht schon seit Jahren gezwungen waren digitale Services anzubieten, wie etwa Banken, die mit Online-Banking digital positioniert sind.
Ohne „Vitamin B“ geht in vielen Branchen so gut wie nichts. Erfolgreiches Business braucht gute Beziehungen zu Stammkunden, Geschäftspartnern, Co-Workern und Zulieferern. Sich ein Netzwerk aufzubauen bedeutet langjährige, mühsame Arbeit. Wenn Sie ein Unternehmen übernehmen, stellt Sie ihr Vorgänger praktisch vor. Sie profitieren von den schon vorhandenen Kontakten – und können Sie um ihre eigenen erweitern.
Die Neugründung eines Unternehmens bedeutet oft eine finanzielle Durststrecke in der Aufbauphase, bis das Business in die Gewinnzone kommt. Auch braucht es bei vielen Geschäftsmodellen und Branchen eine gewisse Zeit, bis der Laden läuft. Das heißt: die richtigen Mitarbeiter eingestellt sind, Technologie und Maschinen angeschafft, Arbeitsmaterialien für die Produktion eingekauft, Marketingkampagnen angelaufen und Kunden gewonnen wurden. Ein bestehendes Unternehmen übernehmen bedeutet zudem, diese Anfangsphase zu überspringen und direkt ins laufende Geschäft einzusteigen.
Der Erfolg der Übergabe steht und fällt damit, das passende Unternehmen zu finden. Hier geht es erst darum, das richtige Businessmodell und die Branche zu finden, die zur eigenen Ambition und Vision passt. Oder eine gute Grundlage, die Sie in eine neue Richtung lenken können. Zum Glück müssen Sie nicht die Katze im Sack kaufen – Sie können vor einer Übernahme mögliche Kandidaten ausgiebig prüfen. Ein großer Vorteil gegenüber der Neugründung ist, dass Sie Einblick in das laufende Geschäft haben, statt vor einem großen Fragezeichen in der Zukunft zu stehen. „Der Käufer wird sich das Unternehmen genau anschauen. Dazu gehören in der Regel neben einer Risikoprüfung durch eine Due Diligence weitere elementare Fragen,“ erklärt Maria Waschina, Spezialistin für Unternehmensübergabe und -nachfolge, HypoVereinsbank Region Südwest.
Eine frühzeitige Planung der Übergabe macht es möglich, sie so geregelt und erfolgreich wie nur möglich zu gestalten. In einer Übergangsphase können Sie mit ihrem Vorgänger zusammenarbeiten, von ihm die notwendigen operativen Aufgaben erlernen und sich gemeinsam bei Kunden und Geschäftspartnern vorstellen. Die Übergabe wird so zu einer Lernphase, die Sie Schritt für Schritt vorbereitet, bis Sie sicher auf eigenen Beinen stehen. Das ist besser als ein harter Schnitt mit Sprung ins kalte Wasser, der entsprechend viele Risiken mit sich bringt.
Die Unternehmensnachfolge hat viele Aspekte, wie zum Beispiel steuerliche oder die Ermittlung des richtigen Kaufpreises für ein Unternehmen, die komplex ausfallen können. Aus diesem Grund gibt es Spezialisten, die nicht nur bei schwierigen Entscheidungen helfen können. Oft sind Berater schon im Einsatz wenn Unternehmen aktiv nach geeigneten Nachfolgern suchen. Zum Beispiel beraten Banken bei der Planung, Finanzierung und Umsetzung von Unternehmensnachfolge. Steuerberater und Rechtsanwälte, sowie weitere Experten ergänzen wo nötig. Für Sie bedeutet das, dass Sie die Unternehmensnachfolge nicht allein schaffen müssen. „Für den potenziellen Käufer sind die Spezialisten für Unternehmensübergabe eine Anlaufstelle beziehungsweise ein Sparringspartner, um das künftige neue Geschäftsmodell aus unabhängiger Banksicht zu diskutieren“, erklärt Maria Waschina.
Die Übergabe ist für alle Beteiligten nicht einfach. Gerade beim Unternehmer ist es ein hochemotionales Thema. Sich Zeit zu nehmen, sich gegenseitig kennenzulernen und vom gegenseitigen Wissen zu profitieren, hilft. Die gemeinsame Übergangszeit mit dem Vorgänger schafft auf beiden Seiten Vertrauen und macht den Übergang deutlich einfacher.
Die Mitarbeiter sorgen sich bei einer Übernahme, wie es mit dem neuen Geschäftsführer und dem Unternehmen weitergeht. Kommunizieren Sie ab dem ersten Tag offen und ehrlich. Welche Veränderungen sind geplant? Was bedeutet es für jeden einzelnen? Begeistern und gewinnen Sie mit Ideen und neuen Möglichkeiten. Mit einem vertrauensvollen Verhältnis sorgen Sie dafür, dass alle an einem Strang ziehen. Motivierte Mitarbeiter und eine offene interne Kommunikation sind die Basis für eine erfolgreiche, gemeinsame Zukunft.

Gründung

Sie treffen Ihre eigenen Entscheidungen und arbeiten selbstbestimmt. Sie haben freie Hand zu entscheiden, welche Produkte sie anbieten und wie ihr Unternehmen arbeitet.
Neugründer können staatliche Förderprogramme und Beratungsangebote in Anspruch nehmen und genießen Steuervorteile. Außerdem gibt es diverse Gründerinitiativen und Wettbewerbe, die eine wichtige Unterstützung bei der Neugründung sein können.
Als Gründer übernehmen sie kein vorhandenes Team, sondern stellen sich ihre Belegeschaft nach eigenen Vorstellungen zusammen.

Unternehmensnachfolger erzählen ihre Geschichte

Generationswechsel und Unternehmensnachfolgen bedeuten stets die Chance auf Veränderungen. Nachfolger sehen vieles anders als ihre Vorgänger. Existenzgründer und Unternehmensnachfolger haben heute meist klare Vorstellungen davon, wie sie ein Unternehmen führen und wie sie selbst arbeiten und leben wollen.

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Podcast Unternehmensnachfolge:
neue inspirierende Folgen

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Übernehmen statt Gründen:
5 Argumente für die Nachfolge

Bei der Unternehmensnachfolge übernehmen Nachfolger eine meist sichere Basis, das erspart auch häufig viele Formalitäten. Es gibt außerdem bereits Produkte, eine Marktpräsenz, ein funktionierendes Netzwerk und Mitarbeiter.

Bei der Unternehmensnachfolge profitieren die Nachfolger von der starken Basis, die das existierende Unternehmen bietet. Gleichzeitig haben sie jedoch die Möglichkeit, etwas zu verändern. Der neue Chef kann frischen Wind in das Unternehmen bringen und Mehrwerte schaffen, indem er Schwachpunkte erkennt oder Produkte durch Kompetenz und neue Ideen verbessert.

Um Mitarbeitern die Angst vor Veränderungen zu nehmen und sie sogar für die neue Unternehmensführung zu begeistern, gilt es, sie von Anfang an mitzunehmen. Wichtig sind ein vertrauensvolles Verhältnis und eine offene interne Kommunikation. Sie schaffen die Basis für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft.

Eine gute Elektro-Software verfügt über alle relevanten Schnittstellen, zum einen zu Großhändlern, bspw. OCI und IDS, zum anderen für die Teilnahme an Ausschreibungen via GAEB.
Die Neugründung eines Unternehmens bedeutet oft eine finanzielle Durststrecke bis das Business in die Gewinnzone kommt. Ein bestehendes Unternehmen zu übernehmen ermöglicht Nachfolgern, direkt ins laufende Geschäft einzusteigen.
Ein großer Vorteil der Unternehmensnachfolge gegenüber der Neugründung ist, dass Nachfolger einen Einblick in das laufende Geschäft haben und so das Risiko minimieren können. Auf jeden Fall ist es auch von Vorteil, wenn sich Unternehmensnachfolger vertrauensvoll von ihrem Vorgänger beraten lassen und so vom jahrelangen Wissen profitieren.

Fazit: Unternehmensnachfolge lohnt sich

Die Firmenübernahme ist eine bedeutende Alternative zur Neugründung und stellt für Existenzgründer ein deutlich geringeres Risiko dar. Marktpositionierung, eine eingespielte Belegschaft und vorhandene Lieferanten und Kunden sichern einen vergleichsweise komfortablen Start in die Selbstständigkeit.

Kommt das entsprechende unternehmerische Know-how, eine ausreichende Finanzierung und eine gute Chemie zwischen allen Parteien hinzu, stehen einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge und der erfolgreichen Weiterentwicklung wenig entgegen. Trotzdem gilt es, aktuelle Herausforderungen zu bewältigen und die Unternehmensstrukturen auf die Zukunft auszurichten.

Webinare und Online-Events

In unseren Experten-Talks diskutieren erfolgreiche Unternehmensnachfolger, ihre Vorgänger und professionelle Nachfolge-Experten über dringliche Themen rund um die Unternehmensnachfolge.

Der Generationkonflikt im Familienunternehmen

Sind die eigenen Kinder die geeigneten Nachfolger oder sind externe Nachfolger die besseren Kinder?

Fit für die Zukunft – Unternehmens­nachfolger 4.0

Externe Nachfolger sowie Familiennachfolger stehen vor vielen Herausforderungen bei der Unternehmensnachfolge.

Unternehmensnachfolge ist auch weiblich

Frauen im Chefsessel sind unterrepräsentiert: Nur jedes 6. mittelständische Unternehmen wird von einer Frau geführt.

Vernetzen Sie sich mit unserem Nachfolge-Experten

Kommen Sie mit unserem Thought Leader Jan Friedrich ins Gespräch. Als Host unseres #SageNachfolgeplaner-Podcasts ist er immer auf der Suche nach spannenden Geschichten zur Unternehmensnachfolge und kitzelt dabei interessante Details aus seinen Gesprächspartnern heraus. Vernetzen Sie sich mit ihm auf LinkedIn und verpassen keinen Beitrag mehr zum Thema Unternehmensnachfolge!

Jan Friedrich
Vice President Field Marketing Central Europe

Seine Themen: New Work, Agiles Marketing, digitale Nachhaltigkeit und Unternehmensnachfolge. Jan meint: „Unternehmensnachfolge ist eine hoch emotionale Angelegenheit!“

Zu LinkedIn

Mehr Antworten auf Fragen rund um die Unternehmensnachfolge

Es kommt immer darauf an, in welchem Verhältnis der Unternehmensnachfolger zum Unternehmen steht, ob es also eine interne Unternehmensnachfolge, z. B. eine Familiennachfolge oder eine externe Nachfolge ist. Grundsätzlich gilt es, das Unternehmen, das man übernehmen möchte, ausführlich zu prüfen und einen Einblick in das laufende Geschäft und die Prozesse zu gewinnen. Das mindert das Risiko von Überraschungen. Außerdem sollte die Übergabe gut vorbereitet sein. Eine frühzeitige Nachfolgeplanung macht es möglich, die Nachfolge so geregelt und erfolgreich wie nur möglich zu gestalten.

Unternehmensnachfolger sollten sich von Experten beraten lassen, das können neben Spezialisten für Unternehmensnachfolge auch Steuerberater und Anwälte sein. Außerdem sollte man bei der Unternehmensnachfolge auch auf die Beratung durch den Vorgänger setzen. Schlussendlich ist es wichtig, die Mitarbeiter abzuholen und ihnen die Angst vor Veränderung zu nehmen.

Es gibt viele Facetten der Unternehmensnachfolge. Grundsätzlich stehen sich die interne Unternehmensnachfolge und die externe Unternehmensnachfolge gegenüber, wenn es um die die Nachfolgeplanung mittelständischer Unternehmen in Deutschland geht. Naheliegend ist natürlich die interne Nachfolge, die häufig durch Familienmitglieder besetzt wird. Findet sich niemand zur Familiennachfolge, kann es auch zum Management-Buy-Out kommen, wo der Eigentümer das Unternehmen an das eigene Management übergibt. Der Vorteil ist, dass der Nachfolger schon einen guten Einblick in das Unternehmen hat. Auch Mitarbeiter können im sogenannten Employee-Buy-Out die Unternehmensnachfolge antreten. Dem Buy-Out bei der internen Nachfolge steht das Management-Buy-In gegenüber, bei dem das Unternehmen von externen Managern übernommen wird. Möglich sind auch Mischformen.

Die allererste und wichtigste Frage, die sich vor allem Familiennachfolger stellen müssen, ist: „Möchte ich das wirklich?“ Alle anderen Fragen der Nachfolge-Planung wie die nach der Finanzierung, der technischen Umsetzung und nach geplanten Change-Prozessen sind untergeordnet. In diesem Zusammenhang sollte man auch fragen, ob die eigene Familie diesen Schritt ebenfalls mitgehen möchte. Das Unternehmertum ist wunderschön eine bewusste Art, sein Leben zu führen und sein Umfeld zu gestalten, doch alle müssen das mittragen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wenn man ein Unternehmen kaufen möchte. Bei der ersten steht das Unternehmen, das man kaufen möchte schon fest, weil man darin beschäftigt ist oder damit in Beziehung steht (Kunden, Lieferanten usw.).

Bei der zweiten Möglichkeit muss das Unternehmen zum Kauf erst gefunden werden. Hier bieten sich Unternehmensnachfolge-Börsen an. Wichtig ist, vorher Bedingungen und Ziele zu formulieren, also z. B. welche Branche oder lokale Lage das Unternehmen haben soll oder welchen Umsatz.

Ist ein Unternehmen gefunden, sollte man ausreichend Zeit auf Planung, Finanzierung und eine wasserdichte vertragliche Ausarbeitung einrechnen. Die Vorarbeit und der Übergabeprozess sollten möglichst in Abstimmung mit dem Firmenverkäufer stattfinden. So gelingt die erfolgreiche Unternehmensnachfolge.

Bei der Unternehmensnachfolge sind vor allem einen gute Planung und eine ausführliche Vertragsausarbeitung wichtig. Dabei können Unternehmensberater oder Gründungsexperten helfen. Oft reicht jedoch schon die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem Steuerberater und einem Anwalt für Gesellschaftsrecht.

Ganz wichtig ist, dass sich die Vorgänger und Nachfolger auf Augenhöhe begegnen. Kommunikation und Wertschätzung sind ebenso wichtig wie gleich stark aufgestellte Hilfe im Bereich Beratung und Recht.

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