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Sage Wincarat Referenzkunde rekuplast GmbH

Einfachere Abläufe, effizientere Produktion

Wie die rekuplast GmbH die Modernisierung ihrer Produktionsinfrastruktur mit der Implementierung von Sage Wincarat optimierte.
Violettes Piktogramm einer Person

Kunde

rekuplast GmbH
Violettes Piktogramm einer Person vor einer Fabrik

Branche

Kunststofftechnik
Violettes Piktogramm einer Standortmarkierung

Standort

Wertheim (Deutschland)
Violettes Piktogramm eines Schraubenschlüssels über Kreuz mit einem Schraubendreher

Produkt

Sage Wincarat

Kunststoffteile sind für moderne Fertigungsketten in fast allen Branchen unverzichtbar – speziell im Bereich der Automobilindustrie. Die rekuplast GmbH aus Wertheim in Baden-Württemberg ist auf die Herstellung technischer Kunststoffspritzteile spezialisiert. Mit dem Umzug in ein neues Firmengebäude zum 50-jährigen Betriebsjubiläum 2018 waren nicht nur die Modernisierung der Produktionsinfrastruktur, sondern auch die Implementierung eines neuen ERP-Systems verbunden.

Insgesamt hat das Traditionsunternehmen rund 500 verschiedene Artikel in seinem Portfolio. Das Spektrum der Fertigungsmengen pro Jahr reicht dabei von Kleinserien ab 200 Teilen bis hin zur Massenproduktion mit bis zu 30 Millionen Stück. Dazu gehören Bauteile mit hoher Geometriekomplexität und Toleranzanforderung wie Zahnräder – oder Artikel, die in der Herstellung prozesstechnisch besonders anspruchsvoll sind, wie vakuolenfreie Lichtleiter für die Automobilproduktion. „Die Qualitätsansprüche der Kunden sind in diesem Bereich natürlich besonders hoch“, sagt Geschäftsführer Alexander Schraag. Nun sorgt auch Sage Wincarat dafür, dass rekuplast diesen gerecht wird.

Die Herausforderung

Die regelmäßige Erneuerung der Betriebsinfrastruktur war für die rekuplast seit jeher selbstverständlich, um die hohen Erwartungen der Kunden an unterschiedliche Produktionsvolumina und gleichzeitig hochspezialisierte Artikel konstant erfüllen zu können. „Die Steigerung des Automatisierungsgrades unserer Betriebsabläufe ist hierbei ein wichtiges Kriterium”, so Alexander Schraag. Ein Meilenstein war deshalb jetzt die Installation eines neuen Portalförderers mit angebundenem Wiegesystem.

Für Schraag war die Modernisierung der Produktion aber nicht genug. „Auch unser ERP-System sollte die wachsende Automatisierung unterstützen und dabei helfen, sie noch effizienter zu gestalten.“ Insbesondere in der Inventur bestand Bedarf, sie musste quasi noch händisch erfolgen und war entsprechend fehleranfällig. Das bisherige System war an seine Grenzen gestoßen, und so suchte rekuplast nach einer Alternative.

Die Lösung

„Mit Sage Wincarat haben wir genau das Passende gefunden“, freut sich Alexander Schraag. Die Software ist speziell auf die Bedürfnisse der Kunststoffindustrie abgestimmt und bildet bereits standardmäßig produktionsbezogene Spezifika wie Kavitäten, Wechseleinsätze, Schussgewicht und Anguss ab. „Sage Wincarat hat sich in der Branche bereits bestens bewährt, was für uns ein wichtiges Kriterium war.“ Dabei lässt sich die Software flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. “Es war für uns wichtig, Arbeitspläne und Betriebsmittel im Lichte einer punktgenauen Kapazitätssteuerung so passgenau wie möglich zu disponieren“, sagt Schraag. Die der Kapazitätsplanung zugrundeliegenden Datensätze ließen sich entsprechend exakt definieren – mit der Hilfe von Sage. „Wir sind sehr gut beraten und bei der Implementierung unterstützt worden“, betont Schraag. So gelang die Einführung des neuen Systems inklusive der Mitarbeiterschulungen in nur einem halben Jahr.

Das Ergebnis

Sukzessive wurde der Betrieb auf Sage Wincarat umgestellt, beginnend mit der Inventur. Die funktioniert nun gewissermaßen auf Knopfdruck, auch dank einer Bewertungssystematik der ERP-Lösung. Sie errechnet automatisch, wie ein Artikel, der länger nicht mehr verkauft wurde, neu zu bewerten und preislich anzupassen ist. Auch insgesamt hat Sage Wincarat bei rekuplast die Betriebsabläufe vereinfacht und zu mehr Effizienz in der Produktion geführt. „Unsere Mitarbeiter können ihre Arbeit nun definitiv einfacher und schneller erledigen“, berichtet Schraag. Die Arbeitserleichterungen wirken sich auch auf die Akzeptanz des neuen Systems in der Belegschaft aus. Zudem verfügen die Verantwortlichen im Betrieb nun über verlässlichere Kennzahlen zur Leistungsmessung der produktiven und logistischen Prozesse. Dies ist vor allem im Austausch mit Geschäftspartnern aus dem Automobilsektor von Bedeutung, wo die Erhebung entsprechender Daten eine wichtige Rolle spielt. Auch für das Unternehmen selbst wird damit eine spürbar zuverlässigere Feinplanung der Produktion möglich, was die Effizienz der Betriebsabläufe zusätzlich steigert. Neben allen PPS-bezogenen Prozessen erfasst das ERP-System auch Vorgänge in den Bereichen Stammdatenverwaltung, Auftragsbearbeitung, Arbeitsplanung, Beschaffung, Qualitätssicherung, Formenbau und Logistik.

Der Ausblick

Schraag blickt sehr optimistisch in die Zukunft des Unternehmens und plant bereits die Erweiterung des ERP-Systems. “Ein weiteres Argument für Sage Wincarat war die Vielzahl der möglichen Schnittstellen, über die flexibel und bei Bedarf weitere Komponenten, Module und Funktionen in das System integriert werden können.” Der Geschäftsführer denkt dabei nicht nur an die Einbindung eines hochmodernen Produktionsleitsystem (MES), sondern auch an eine rechnerunterstützte Qualitätssicherung (CAQ) und ein optimiertes System zur Materialflusssteuerung. Der Geschäftsführer ist sich nicht nur aus diesem Grund sicher: „Wenn wir wachsen, wird uns Wincarat begleiten.“

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