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Die Medizintechnik muss bei der Digitalisierung auf die Tube drücken

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Medizin Technik

Der digitalen Medizintechnik gehört die Zukunft: Aktuellen Prognosen zufolge werden Hersteller im Jahr 2028 damit rund 15 Milliarden Euro erwirtschaften. Doch die Digitalisierung ebnet der Branche nicht nur den Weg zu massiven Umsatzsteigerungen. Sie bietet auch enorme Einsparpotenziale in Produktentwicklung, Fertigung und Vertrieb.

3D-gedruckte Prothesen, vernetzte OP-Roboter, Wearables, mit denen Patienten ihre Vitaldaten kontinuierlich im Blick halten: Digitale Technologien bieten Medizinprodukteherstellern unbegrenzte Geschäftsmöglichkeiten. Und damit nicht genug. Intelligente Systeme, Big Data & Co. stellen auch die Weichen für massive Kostenreduzierungen: 3,8 Milliarden Euro sind laut einer Umfrage im Auftrag des Industrieverbandes Spectaris im Jahr 2028 drin.

Der digitale Wandel kommt nur langsam in Fahrt

Bis dahin ist allerdings noch eine Menge zu tun. Denn der digitale Wandel im Gesundheitswesen verläuft zu langsam und zu unkoordiniert. Auch das hat die Spectaris-Befragung ergeben. Davon betroffen ist auch die Medizintechnik-Branche. Nicht einmal 30 Prozent der Medizintechnikunternehmen investieren aktuell mehr als 2,5 Prozent ihres Umsatzes in Digitalisierungsprojekte. Das müsse sich ändern, forderte Spectaris-Geschäftsführer Jörg Mayer im Vorfeld der Medizinmesse Medica 2018:

„Wir müssen es schaffen, die Geburtswehen des digitalen Geschäfts zu meistern und als neu positionierte Unternehmen aus der Transformation hervorzugehen“,

mahnte er.

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Damit das gelingt, gilt es etablierte Prozesse auf den Prüfstand zu stellen und bestehende IT-Landschaften rigoros zu modernisieren. Denn Medical Engineering kann künftigen Anforderungen an intelligente und komplexe Medizinprodukte nur gerecht werden, wenn die für die Entwicklung und Fertigung innovativer Medizintechniklösungen erforderlichen Informationen zentral und in Echtzeit verfügbar sind. Es gilt also, sämtliche Daten valide, vollständig, rechtssicher und aktuell vorzuhalten.

Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien schaffen dafür die Basis: Intelligente Wartungssysteme, Echtzeit-Analytik von Massendaten oder smarte Fertigungsroboter bieten schon heute vielfältige Möglichkeiten, um unternehmensweite Abläufe zu optimieren. Moderne Enterprise Management-Lösungen liefern zugleich fundierte Einblicke in die Unternehmensentwicklung, automatisieren Vertriebs- und Einkaufsprozesse und stellen wichtige Weichen für die reibungslose Zusammenarbeit mit Kunden und Geschäftspartnern.

Cloud-Lösungen ebnen den Weg zu hohem Einsparpotenzial

Der Einsatz cloudbasierter Enterprise Ressource Management-Lösungen rechnet sich für die Medizintechnikbranche schon heute ganz konkret. Das hat das Marktforschungsunternehmen Forrester Research im Rahmen einer Umfrage ermittelt. Demnach sparten Unternehmen durch den Einsatz entsprechender Lösungen innerhalb von drei Jahren mehr als eine Million Euro. Optimale Voraussetzungen, um das vom Industrieverband Spectaris in Aussicht gestellte Einsparpotenzial auch tatsächlich zu erreichen.

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