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Smart Factory: Meilensteine auf dem Weg zur Industrie 4.0

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Flexibler, individueller und effizienter – die Digitalisierung bietet gerade mittelständischen Produktionsbetrieben enorme Optimierungsmöglichkeiten. Allerdings steckt die digitale Transformation interner Prozesse bei den meisten Maschinen- und Anlagenbauern noch in den Startlöchern. Wir zeigen die wichtigsten Etappen bis zur Smart Factory und warum die Digitalisierung für den Maschinen und Anlagenbau so wichtig ist.

Herausforderungen für den Maschinen- und Anlagenbau

Der Maschinen- und Anlagenbau gilt als wichtige industrielle Säule Deutschlands. Die wachsende Konkurrenz aus Fernost, schwankende Rohstoffpreise oder auch der Fachkräftemangel stellen mittelständisch geprägte Unternehmen der Branche vor Herausforderungen. Warum die Digitalisierung hier als Chance begriffen werden kann, zeigt unsere Infografik:

Maschinenbau

Smart Factory – der Maschinenbau der Zukunft

Bauteile, die mit Montagerobotern kommunizieren, autonom fahrende Gabelstapler, die Waren in Hochregale einlagern, intelligente Maschinen, die selbstständig Material nachordern oder eine Reparatur veranlassen – in der Smart Factory sind Menschen, Maschinen und Produkte direkt miteinander vernetzt. Intelligente Maschinen, Lagersysteme und Betriebsmittel tauschen eigenständig Informationen aus, stoßen Aktionen an und steuern sich gegenseitig.

Mensch und Maschine smart vernetzen

Die dafür erforderliche technische Basis liefern vernetzte Systeme, leistungsstarke Sensoren und Kameras, Robotik, smarte Fördersysteme sowie RFID-Technik. Experten raten allerdings, die Technologie nicht um ihrer selbst willen einzuführen. Vielmehr sollten Digitalisierungsprojekte nur angegangen werden, wenn ein klarer Geschäftsnutzen damit verbunden ist. Das setzt eine gute Planung voraus. Über folgende Etappen gelangen Anlagen- und Maschinenbauer dabei zum Ziel:

Etappe 1: Faktensammlung

Künstliche Intelligenz, 3D-Druck, Robotik, Augmented Reality – in der Smart Factory kommen eine Vielzahl innovativer Schlüsseltechnologien zum Einsatz. Doch nicht alles, was möglich ist, ist sinnvoll oder lässt sich mit den eingeschränkten Ressourcen eines mittelständischen Betriebes auch umsetzen. Deshalb gilt: Wer seine internen Prozesse digitalisieren möchte, sollte sich zunächst intensiv mit den Techniktrends befassen und den Nutzen für das eigene Geschäftsmodell ermitteln.

Etappe 2: Strategie zur Smart Factory

Wie sieht unser individuelles digitales Geschäftsmodell aus? Welchen Mehrwert wollen wir Kunden zukünftig bieten? Wie lassen sich die Bedarfe unserer Kunden noch besser bedienen? Welche Technologien sind dafür notwendig? Wie müssen sich die internen Prozesse verändern? Die Antworten auf diese Fragen markieren wichtige Leitplanken auf dem Weg zur Smart Factory. Ziel der Digitalstrategie sollte es sein, die Chance und Risiken des digitalen Wandels einzuschätzen und eine Marschroute hin zu höherer Effizienz, niedrigeren Kosten und zufriedeneren Kunden festzulegen.

Etappe 3: Grundlagen

Die Smart Factory basiert auf Vernetzung und Kommunikation. Unverzichtbar dafür: Ein integriertes ERP-System. Es verzahnt sämtliche Unternehmensprozesse und sorgt über alle Bereiche hinweg für einen reibungslosen Informationsfluss. Auf dem Weg zur Smart Factory gilt es also, nicht nur den Blick nach außen auf innovative Technologien zu richten, sondern auch die vorhandene IT-Infrastruktur fit für zukünftige Anforderungen zu machen.

Etappe 4: Know-how

Der Wandel zur Smart Factory erfordert verschiedene neue Kompetenzen – und zwar vom Chef bis zum Mitarbeiter. Beispielsweise beim Thema Datenschutz. So bietet die vernetzte Produktion deutlich mehr Angriffspunkte für Datendiebstahl. Unternehmen sollten also frühzeitig Know-how-Lücken identifizieren und sie mit geeigneten Maßnahmen schließen. Ebenso wichtig, vorhandenes Wissen zu vernetzen. Es gilt, alte Abteilungssilos aufzubrechen und den Weg für heterogene Teams zu ebnen, die ihr Wissen und fachspezifische Ideen einbringen.

Etappe 5: Umsetzung der Smart Factory

Die intelligente Fabrik entsteht nicht über Nacht. Unternehmen sollten ihre Prozesse nacheinander umstellen und den Maschinenpark nach und nach aufrüsten. Beispielsweise, um im ersten Schritt den Materialfluss zu verbessern oder individuelle Kundenwünsche effizienter zu fertigen.

Weitere Informationen und warum ein ERP speziell für den Maschinen- und Anlagenbau sinnvoll ist, erfahren Sie hier.

Alles smart in Fluss gebracht

Handlungsfelder und Chancen für den Maschinen- und Anlagenbau:

  • Smart Manufacturing und der Konkurrenzdruck aus Fernost
  • Chancen smarter Fertigung
  • 5 Säulen einer erfolgreichen Digitalisierung
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