Was wollen Kunden, was erwarten Geschäftspartner – wie weit ist der Mittelstand in Sachen BI?

Vor · 3 Minuten zu lesen

Die digitale Transformation ist nicht aufzuhalten. Geschäftliche Prozesse müssen immer mehr digitalisiert werden, um geschäfts- und wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch Sie generieren heute zwangsläufig gewaltige Mengen an Informationen – einen riesigen Schatz an Daten. Und diese gilt es, intelligent zu nutzen, auszuwerten und als Entscheidungsgrundlage darauf zurückreifen. Dabei führt Ihr Weg Business Intelligence (BI). Doch wenn es an die Umsetzung von BI geht, stehen Sie wahrscheinlich noch vor einigen Herausforderungen. Wie aber können Sie diese Hindernisse bewältigen? Was benötigen Sie, um Business Intelligence anzuwenden und wer kann Sie unterstützen?

Wenn Business Intelligence notwendig wird

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Im globalen Wettbewerb werden Sie zukünftig keine Chance mehr haben, wenn Sie weder Ihre Entscheidungen mithilfe einer intelligenten Datenbasis treffen noch vorausschauend zu planen. Glücklicherweise haben Sie als mittelständisches Unternehmen erkannt, wie hoch der Nutzen von Business Intelligence für die eigenen Geschäftsbereiche ist, z. B. für Vertrieb, IT & Personal oder für die Geschäftsführung.

Und obwohl der Bedarf an BI-Lösungen stetig wächst, setzt der größte Teil des deutschen Mittelstands immer noch auf klassische Datenarchitekturen. Kein Wunder also, dass er im internationalen Vergleich im Umgang mit den steigenden Datenmengen nicht Schritt halten kann.

Wo stehen Sie mit Ihrem Datenmanagement?

Inzwischen gibt es weit modernere Anwendungen für das Datenmanagement. Denn eine große Menge an unstrukturierten Daten trifft bei gleichzeitig höherer Geschwindigkeit auf Ihr Unternehmen ein. Mit klassischen Datenarchitekturen lässt sich diese Entwicklung allerdings nicht mehr so effizient bewältigen – wie auch die Infografik von Sage deutlich macht.

Stattdessen bietet z. B. das Virtual oder Logical Data Warehouse (DWH) die Möglichkeit, unterschiedliche Datentypen agil und leistungsfähig zu integrieren. Logical Data Warehouse arbeitet mit Abstraktion bzw. Virtualisierung von Datenquellen auf eine Server-Plattform und unterstützt damit eine schnellere digitale Transformation.

Auch spezielle isolierte Laufzeitumgebungen (Sandboxes) für Software bringen mehr Sicherheit in das Datenmanagement – was Unternehmen aktuell kaum nutzen. Fast ebenso wenig verbreitet ist eine dedizierte Datenhaltung. Diese Form der Datenspeicherung bietet ausreichend Reserven und eignet sich daher besonders für rechenintensive Aufgaben und große Datenmengen. Und selbst wenn die eigenen Daten stetig steigen, setzt nur ein Bruchteil der Unternehmen auf und Data Lakes und Big Data, um die großen Mengen an externen Rohdaten sammeln oder verknüpfen zu können.

Was hindert Sie an der Umsetzung von BI?

Die modernen Lösungen für das Datenmanagement werden bisher kaum eingesetzt. Als Folge lässt sich auch das Potenzial von Business-Intelligence-Lösungen nur eingeschränkt ausschöpfen; und das, obwohl der Mittelstand die Digitalisierung aktiv vorantreiben will. Was also noch hindert Sie als wachsendes Unternehmen daran, BI erfolgreich umzusetzen?

Zum einen erkennen Verantwortliche den systematischen Umgang mit riesigen Datenmengen bislang nicht als wesentlichen Treiber für BI. Zum anderen fehlt es vielen mittelständischen Unternehmen häufig an finanziellen Ressourcen, um das Vorhaben zu realisieren. Darüber hinaus gibt es Vorbehalte bei Themen wie Datenschutz und -sicherheit oder bei vertraglichen Aspekten. Für viele Verantwortliche ist es zudem schwierig, IT-Lösungen an die eigenen Anforderungen im Unternehmen anzupassen.

Wie Sie diese Herausforderungen bewältigen

Es geht bei der Umsetzung von BI aber nicht nur darum, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren. Sie können als mittelständisches Unternehmen auch selbst zum Treiber dieses Wandels werden! Genau für solche Digitalisierungsprojekte gibt es zahlreiche staatliche Förderprogramme von Bund, Ländern und EU. Diese Programme bauen Ihr Know-how zur digitalen Transformation aus oder unterstützen durch direkte Finanzierung:

Dazu gehören z. B. Kompetenz-Zentren, Mittelstand-4.0-Agenturen, Finanzierungsprojekte oder die Kooperation mit Forschungseinrichtungen speziell für den Mittelstand. Die Programme fördern Digitalisierungsvorhaben rund um Produkte, Dienstleistungen und Prozesse, IT-Systeme und -Sicherheit sowie Leistungen externer Anbieter. Sie erhalten hier einen Überblick und weitere Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen wie z. B. Horizont 2010, COSME oder Eurostats.

Entscheiden Sie sich für Innovation und greifen Sie auf diese Möglichkeiten zurück. Denn dadurch schaffen Sie die richtigen Bedingungen, um die Erwartungen von Kunden und Partnern auch in Zukunft rechtzeitig erkennen und erfüllen zu können.

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