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Die größten Herausforderungen für Recruiter – und wie Sie sie meistern

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Hebammen, Ingenieure, Logistiker, Klempner, IT-Experten, Lehrer, Busfahrer, Pflegekräfte, Ärzte –egal, wohin man schaut: Der Fachkräftemangel gehört in Deutschland inzwischen zum Alltag. Entsprechend hart ist der Wettbewerb um qualifizierte Arbeitnehmer. Leichter wird die Suche nach passenden Kandidaten mit modernen Methoden und Werkzeugen.

Die Herausforderungen für Recruiter

Demografischer Wandel und die stetig steigende Erwerbstätigkeit haben den Arbeitsmarkt in Deutschland in den letzten Jahren zunehmend zu einem Bewerbermarkt gewandelt. Inzwischen bewerben sich also nicht mehr nur Arbeitssuchende bei Unternehmen. Der Trend geht in die andere Richtung: Arbeitgeber müssen aktiv um hochkarätige Fachkräfte werben. Und das fällt vielen schwer. So haben laut ICR Recruiting Trends 2018 95 Prozent der Unternehmen Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen.

Manueller Aufwand bremst Personalprozesse

Entsprechend weit oben steht das Thema Mitarbeitergewinnung auf der Agenda der HR-Verantwortlichen: 88 Prozent sind einer Befragung des Staufenbiel Instituts und Kienbaum zufolge der Meinung, Recruiting sollte das zentrale Thema einer Personalabteilung sein, gefolgt von Talentmanagement (74 Prozent) und Employer Branding (73 Prozent). Doch dafür bleibt in den Personalabteilungen häufig nur wenig Zeit: Rund ein Drittel der Personalabteilungen erbringt nämlich laut einer Studie der Managementberatung Bain & Company Services HR Aufgaben nach wie vor überwiegend manuell – also Excel- oder papierbasiert. Entsprechend hoch ist der Aufwand. Bis zu 40 Prozent der HR-Ressourcen entfallen auf administrative Tätigkeiten.

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Den größten Handlungsbedarf sehen die Personalverantwortlichen laut ICR-Umfrage in der Professionalisierung des Recruitings und beim Aufbau einer starken „Employer Brand“. Beispiel Personalsuche: Wo früher Print-Anzeigen dominierten, spielen heute überregionale Online-Jobbörsen eine extrem wichtige Rolle. Kandidaten senden ihre Bewerbungen nur noch selten per Post ein, der elektronische Datenaustausch ist zum Standard geworden. Entsprechend gilt es, auch die Prozesse im Personalbereich (digital!) anzupassen. Kandidaten erwarten heute ein unmittelbares Feedback auf ihre Bewerbung – eine sofortige Eingangsbestätigung ist nicht Kür, sondern Pflicht.

Je schneller desto besser

Und auch danach ist Tempo angesagt: Erhält der Bewerber nicht innerhalb weniger Tage eine Rückmeldung, nimmt er häufig ein anderes Angebot an. Das hat eine Studie des Marktforschungsunternehmens Bitcom Research ergeben. Demnach erhält ein Viertel der Unternehmen häufig oder sehr häufig noch während des Auswahlverfahrens eine Absage von Bewerbern. In 94 Prozent dieser Fälle hatte der Kandidat inzwischen eine Stelle in einem anderen Unternehmen gefunden. Das zeigt: Der Faktor Zeit spielt eine entscheidende Rolle.

Go digital – vom Recruiting bis zur Einstellung

Um im Rennen um qualifizierte Fachkräfte einen Vorsprung aufzubauen, liefern moderne HR-Lösungen die passenden Werkzeuge. Von der Ausschreibung über die Sichtung der Kandidaten bis hin zu Vorstellungsgespräch und Einstellung bieten sie wichtige Hilfestellungen: Stellenbeschreibungen lassen sich damit effizient formulieren, Online-Portale und intelligente Chatbots erleichtern die Klassifizierung der eingehenden Bewerbungen. Eingangsbestätigungen, Absagen oder Einladungen zum Vorstellungsgespräch gehen per Mausklick raus. Vieles läuft dann also automatisiert. Das reduziert den administrativen Aufwand und schafft freie Zeitressourcen, z.B. um den Kontakt zu interessanten Kandidaten zeitnah zu knüpfen und im eigenen Talent- und Bewerberpool zu halten.

Leistungsstarke Analyse- und Reporting-Lösungen schaffen zudem die Basis, die individuellen Bedürfnisse der eigenen Arbeitnehmer zu erkennen und zu bedienen. Das ist beim Aufbau einer starken Arbeitsgebermarke mindestens genauso wichtig wie übersichtliche Karriereseiten, ein ganzheitliches Bewerbermanagement sowie attraktive Verträge und Arbeitsbedingungen. Denn zufriedene Mitarbeiter sind die besten Botschafter des Unternehmens und stärken das Arbeitgeberimage nachhaltig.

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