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Die Top 5 Fehler von Freelancern in der Buchhaltung

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Die Top 5 Fehler von Freelancern in der Buchhaltung

Die Top 5 Fehler von Freelancern in der Buchhaltung

Jeder Freelancer steht spätestens nach einigen Wochen vor einem ersten ernsthaften Problem. Denn während sich der Freiberufler mit Leichtigkeit durch seine Aufträge arbeitet und seine Auftraggeber in der Regel mit erstklassigen Resultaten überzeugt, schiebt der eine oder andere Freelancer ein wichtiges Thema vor sich her: die Buchhaltung. Viele empfinden die Abrechnungspflicht als lästiges Übel, wenngleich sie doch wichtiger Bestandteil eines auch noch so kleinen Geschäftsbetriebes ist. Dabei unterlaufen den meisten Freiberuflern fünf klassische Fehler, die wir an dieser Stelle näher beleuchten wollen.

Den Fokus auf die eigenen Ergebnisse richten

Den ersten Fehler begehen viele Freelancer bereits oft aus Bequemlichkeit. Denn die Buchhaltung wird am Anfang von vielen Freiberuflern lange vor sich hergeschoben, anstelle sich mindestens einmal wöchentlich oder monatlich einen kurzen Überblick zu verschaffen, in dem die aktuellen Belege sortiert, abgelegt und ausgewertet werden. Denn der wichtigste Punkt in der Buchhaltung klingt recht banal, handelt es sich hierbei doch um die Beschäftigung mit den eigenen Zahlen. Erfolgreich sein kann nämlich nur der Freelancer, der jederzeit bestens im Bilde ist. Wer sich regelmäßig um seine Buchhaltung kümmert und nicht einen „Berg“ an Belegen anhäuft, der kann jederzeit umgehend Auskunft darüber erteilen, wie es um die Rentabilität bestellt ist, wie hoch tatsächlich das eigene Einkommen ist und in welchen Geschäftsbereichen bereits die eigenen Zielvorgaben erreicht worden sind. Wer sich regelmäßig um seine Buchhaltung kümmert, ein einfaches Buchhaltungsprogramm benutzt und sich mit seinen Zahlen beschäftigt, der wird auf lange Sicht erfolgreich sein.

Offizielle Buchhaltungs-Vorschriften beachten

Ein weiterer Stolperstein für Freelancer zu Beginn ihrer Tätigkeit mit Blick auf die Buchhaltung sind die formalen Vorschriften. So unterlässt es manch ein Freiberufler, sich vor Beginn seiner Tätigkeit ausführlich damit zu befassen, was von ihm in Sachen Buchhaltung verlangt wird. Wer aber jederzeit darüber im Bilde ist, welche Belege tatsächlich gesammelt und abgerechnet werden dürfen und wie genau die formalen Voraussetzungen für das Ausstellen einer Rechnung aussehen, der ist nicht nur auf der sicheren Seite, sondern spart auch Zeit, die er wiederum in seine eigentliche Tätigkeit investieren kann.

Die Kosten und der eigene Preis

Zwei weitere Fehler, die Freelancer in der Buchhaltung gerne begehen, hängen mit den Kosten und Erträgen zusammen. Zunächst einmal versäumen es viele Freelancer, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie die Tarife für die eigenen Leistungen auf dem Markt gelagert sind und wie die offiziellen Empfehlungen sind. Wer seine Tarife zu niedrig ansetzt, dem hilft auch eine Ordnung in der Buchhaltung nicht, um langfristig profitabel zu arbeiten. Schließlich müssen die Umsätze stimmen, damit sich der Geschäftsbetrieb auch rentiert. Gleiches gilt auch für die Kosten. Manch ein Freelancer unterlässt es, sich regelmäßig mit seinem Buchhaltungsprogramm einen Überblick über seine Kosten zu verschaffen. Dabei sind der Blick auf Umsätze und Kosten das A und O, um langfristig erfolgreich zu sein.

Forderungsmanagement darf nicht ausbleiben

Ein weiterer großer Fehler, den freiberuflich Tätige gerne begehen, ist das fehlende Forderungsmanagement. Dies bedeutet, dass Rechnungen für die eigenen Leistungen zu spät geschrieben, die Zahlungseingänge nicht überwacht oder gar keine Mahnungen geschrieben werden. Langfristig kann dies zu Schwierigkeiten in der eigenen Existenz führen. Schon manch ein Freelancer ist trotz eines guten Auftragsbestandes gescheitert, da er das Forderungsmanagement außer Acht gelassen hat.