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Digitalisierung im Anlagenbau: So nutzen Sie staatliche Förderungen.

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Anlagenbau

Der Anlagenbau ist nicht nur einer der größten deutschen mittelständisch geprägten Arbeitgeber. Er ist auch maßgeblicher Innovationstreiber, wenn es um Energieeffizienz, Elektromobilität und Umweltschutz geht. Doch bei der Anpassung an die neuen Anforderungen durch die digitale Transformation fallen viele Unternehmen im weltweiten Wettbewerb zurück. Vor allem die wachsende Konkurrenz aus Fernost erfordert ein Umdenken. Der Anlagenbau „made in Asia“ ist auf dem Vormarsch. Bereits heute erreichen chinesische Unternehmen aufgrund ihrer staatlich stark subventionierten und damit besonders kostengünstigen Angebote einen Anteil von 18 Prozent des weltweiten Anlagenbaus.

Die Notwendigkeit zur Digitalisierung

Um diesen Trend zu stoppen, setzt der Maschinen- und Anlagenbau auf Digitalisierung: 82 Prozent der Unternehmen haben das Thema bereits in ihr strategisches Konzept aufgenommen. Neue Technologien sind für den Wirtschaftszweig so wichtig wie in keinem anderen Marktsektor:

Digitalisierung Anlagenbau

Damit schafft der Maschinen- und Anlagenbau die besten Voraussetzungen, um dem hohen Preis- und Wettbewerbsdruck aus Asien zu trotzen. Und digitale Lösungen sind auch für die übrigen Herausforderungen, mit denen die Branche  konfrontiert ist, das Mittel der Wahl: Schwankende Rohstoffpreise, Über- und Unterkapazitäten, Ressourcenmangel und Personalnot erfordern agiles Vorgehen und smarte Technologien. Die Digitalisierung macht es deshalb notwendig, sich mithilfe einer Road Map strategisch neu aufzustellen und so den Wandel im eigenen Unternehmen voranzutreiben. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, bieten EU, Bund und Länder daher innovativen Betrieben eine Reihe an Förderprogrammen. Diese unterstützen bei Digitalisierungsvorhaben im Anlagenbau und erhöhen damit die Chancen auf neue digitale Geschäftsmodelle und Produktivitätssteigerungen.

Förderprogramme für Digitalisierungsvorhaben im Maschinen- und Anlagenbau

  • Zukunftschance Digitalisierung
  • Roadmap für Digitalisierungsvorhaben
  • Förderprogramme von Bund Land und EU
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Digitalisierung – Erfolgskritisch für den Anlagenbau

Um diesem Konkurrenzdruck auch zukünftig standzuhalten, müssen Unternehmen bestehende Geschäftsmodelle überdenken und auf höhere und individuellere Kundenanforderungen eingehen. Zugleich müssen sie Produktivitätssteigerungen bei größtmöglicher Sicherheit sowie Effizienz erzielen und ihre Prozessketten stärker digital vernetzen. Nur wenn Unternehmen die Chancen der Digitalisierung wahrnehmen, haben sie das Potenzial, ihren Umsatz durch datenbasierte Geschäftsmodelle maßgeblich zu steigern und Kosten zu sparen. Digitalisierte Prozesse können sich zudem positiv auf die Mitarbeiterproduktivität im Anlagenbau auswirken, weil sie Abläufe verbessern und wertvolle personelle Ressourcen schonen.

Vielen Unternehmen mangelt es auch noch an einer intelligenten Erfassung und Nutzung der unüberschaubaren Datenmengen; oft fehlen Kommunikationsstandards zur effektiven Kollaboration zwischen Systemen, Maschinen und Menschen. Dabei spielen Technologien speziell zur digitalen Vernetzung bzw. der vernetzten Produktion eine immer wichtigere Rolle für den Anlagenbau: Denn sie haben das Potenzial, bei der Wartung von Anlagen, im Servicegeschäft oder durch Big-Data-Analysen Wertschöpfung zu schaffen und Verfahren, Produkte sowie Anlagenbetrieb gezielt zu verbessern. Das wirkt sich positiv für Betreiber, Hersteller und Kunden aus.

Förderprogramme – So können Unternehmen die Herausforderungen bewältigen

Um die Herausforderungen im Anlagenbau zu meistern, brauchen Unternehmen zunächst eine Road Map für ihr Digitalisierungsvorhaben. Damit nutzen sie ihre digitalen Potenziale, indem sie innovative Technologien einbinden. Dazu zählen u. a. Big Data, additive Fertigungsverfahren wie 3-D-Druck, Cloud Computing oder künstliche Intelligenz sowie Virtual und Augmented Reality.

Und genau bei diesem Prozess unterstützen eine Reihe an Förderprogrammen von Bund, Ländern und EU. Denn mit den Digitalisierungsprojekten im Anlagenbau sind große Investitionen verbunden, die für kleine und mittelständische Unternehmen oft nicht tragbar sind. Zudem sind die Betriebe häufig auf staatliche Förderungen angewiesen, damit sie ihre Road Map zur Digitalisierung auch zeitnah umsetzen können.

Mit den staatlichen Förderprogrammen können innovative Unternehmen aus dem Anlagenbau nicht nur ihr Wissen zur digitalen Transformation ausbauen. Sie erhalten bei Bedarf direkte Finanzierungshilfen. So fördern z. B. Mittelstand-4.0-Agenturen, Kompetenz-Zentren und Kooperationen mit Forschungseinrichtungen Digitalisierungsvorhaben rund um Produkte, Dienstleistungen und Prozesse, IT-Systeme und -Sicherheit sowie Leistungen externer Anbieter.

Innovationsfähigkeit als Erfolgskriterium

Damit Unternehmen sich auch in Zukunft auf dem Markt positionieren und die Herausforderungen bewältigen können, müssen sie vor allem offen für Veränderungen bleiben und sich auf neue Geschäftsmodelle und auf die Digitalisierung und Beschleunigung ihrer gesamten Prozesskette einlassen. Und genau diese Mentalität setzt Innovations- und Transformationsbereitschaft voraus – eine der wichtigsten Erfolgskriterien für die Digitalisierung im Anlagenbau.

Digitalisierung im Anlagenbau

Auf dem Weg zur Smart Factory ist die Digitalisierung nicht mehr aufzuhalten.

Potenziale und Fördermöglichkeiten

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